• Skatepark für Kinder in Düsseldorf Vennhausen
    Stuntscooter liegen voll im Trend und werden inzwischen schon ab fünf Jahren und z.T. jünger gefahren. Der große Skatepark in Eller schreckt kleinere Kinder eher ab, weil hier oftmals sehr gute Fahrer unterwegs sind und zuviel Raum einnehmen. Gleiches gilt für Erkrath. Auch sind die Wege für angehende Schulkinder zu den größeren Skateparks eher zu weit und die Parks zu schwierig.
    36 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Roland W.
  • Der Rheinisch-Bergische Kreis braucht endlich wirksamen Klimaschutz!
    +++ UPDATE vom 29.04.2021: Das Bundesverfassungsgericht stuft das alte Klimaschutzgesetz als "teilweise verfassungswidrig" ein, weil es die Freiheitsrechte künftiger Generationen nicht genug schützt. Das stärkt die Forderungen in unserer Petition sehr! Unsere Erfolgschancen auf echte 1,5°C-Politik steigen - wenn wir für unseren Wahlkreis noch lauter werden. Jetzt unterschreiben! +++ Nach dem Klimapaketchen und den Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt, und das jüngste Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts stärkt uns als Klimabewegung zusätzlich den Rücken. Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    651 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Julia Pfläging Picture
  • Corona-Schutzmaßnahmen: Arbeitgeber in die Pflicht nehmen
    Bevor weitere Einschränkungen in den Bereichen Bildung, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur ergriffen werden, müssen auch die Bereiche Büros, Verwaltungen, Produktion, Handwerk usw. stärker verpflichtet werden. In diesen Bereichen gibt es bereits etliche Hygienekonzepte z.B. der Innungen und auch Empfehlungen wie das Ermöglichen von Homeoffice und das Testen der Angestellten bei Präsenz. Leider wird das oft nicht kontrolliert oder nur unverbindlich empfohlen. Eine Haftung würde den wirtschaftlichen Druck aufbauen, dass Unternehmen das tun, was Politik und Gesellschaft ohnehin von ihnen erwartet. Zur Eindämmung der Pandemie ist es nötig, möglichst viele Kontakte einzuschränken und bei den verbleibenden Kontakten die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu verringern. Um die wirtschaftlichen Folgen so gering wie möglich zu halten, hat man sich dabei auf rein private Kontakte, Kontakte im Bildungssektor und Kontakte mit Privatpersonen (also Endkunden) konzentriert. Dies machte aus wirtschaftlicher Perspektive Sinn, da hier viele Kontakte vermieden werden konnten und dafür verhältnismäßig wenig Wirtschaftsleistung eingeschränkt werden musste. Daher wurden die Einschränkungen in den Bereichen Bildung, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur immer weiter verschärft und die anderen Bereiche wie Büros, Verwaltungen, Produktion, Handwerk usw. nur zurückhaltend mit einbezogen. Dabei ist es bei allen Präventionsmaßnahmen so, dass je mehr in einem Bereich schon gemacht wurde, desto schlechter fällt der Effekt im Verhältnis zum Aufwand aus. So können z.B. durch die Schließung eines Geschäfts nur noch 20 % der Infektionen vermieden werden, wenn durch die Maskenpflicht und die Begrenzung der Kunden pro Ladenfläche bereits 80% der Infektionen vermieden wurden. Der wirtschaftliche Schaden ist aber erheblich. Andererseits kann durch die konsequentere Umsetzung der Hygienekonzepte in einem Betrieb, in dem bisher nur wenig Infektionsschutz passiert ist, sicher noch ein großer Teil der Infektionen vermieden werden, ohne derart hohe Kosten zu verursachen. Empfehlungen gibt es ja schon, aber wir empfehlen doch auch einem Restaurant nicht, geschlossen zu bleiben, sondern verpflichten es dazu. Gerade weil viele Unternehmen in einer angespannten Lage sind und nur das tun, was sie müssen, weil sie sonst einen Wettbewerbsnachteil hätten, reichen Selbstverpflichtungen und Empfehlungen nicht mehr aus.
    21.941 von 25.000 Unterschriften
    Gestartet von Urs Brettel
  • Ökopunkte sollen das bisherige Landwirtschaftliche Subventionsmodell ersetzen
    Das bisherige Subventionsmodell fördert Großbetriebe, statt ökologische, schadstofffreie Landwirtschaft und zerstört damit unsere Umwelt.
    243 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Ann-Christin Naumann
  • Erteilung einer Notfallzulassung für Impfstoff von CureVac für die zweite Impfung gegen SARS-COV-2
    Der Wirkmechanismus des Impfstoffs von CureVac ist ähnlich dem der bereits in Deutschland zugelassenen Impfstoffe von Biontech und Moderna. Mit diesen beiden Impfstoffen liegen bereits ausreichend Erfahrungen vor. Daraus können Kenntnisse abgeleitet werden, die eine Verkürzung des Zulassungsverfahrens ermöglichen würden. Da eine dritte Welle der Corona-Pandemie bereits begonnen hat und im ersten Halbjahr 2021 nicht genügende Mengen an bereits durch die EMA zugelassene Impfstoffen zur Verfügung stehen, könnten die bereits regulär zugelassenen Impfstoffe für die erste Impfung eingesetzt werden. Diese erste Impfdosis führt bereits zur einer teilweisen Immunisierung und zum Schutz vor schweren Krankheitsverläufen durch Covid-19. Der CureVac-Impfstoff könnte bei einer Notfallzulassung für die zweite Impfdosis eingesetzt werden. So stünden die bereits zugelassenen Impfstoffe von Astrazeneca, Biontech und Moderna in vollem Umfang für die erste Impfung zur Verfügung. Auch die mengenmäßige Versorgung der Hausarztpraxen könnte dadurch erhöht werden. Durch die Notfallzulassung des CureVac-Impfstoffs kann der Überlastung des Gesundheitssystems und einer erhöhten Zahl von durch oder an Covid-19 Verstorbenen vorgebeugt werden.
    77 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Urboshi Bhattacharyya
  • Aktion Infektionsschutz an Schulen
    Seit einem Jahr wechseln sich verschiedenste Corona Maßnahmen ab. Das ist nicht nur zermürbend für Wirtschaft und Kultur, sondern hat auch dazu geführt, dass wir das Virus immer noch nicht unter Kontrolle haben. Zur Zeit steigen die Inzidenzen sogar weiter. Mittlerweile steht fest: Auch Schulen tragen zum Infektionsgeschehen bei. Unter den teilweise wahllos scheinenden Maßnahmen leiden auch Schüler*innen. Beispielsweise war bei den zwei Wochen Wechselunterricht vor Ostern in Bayern bereits absehbar, dass dieser in erneuten Schließungen enden müsste. Während viele Gelder in große Unternehmen fließen, fehlt es den Schulen immernoch an Mitteln um besseren Infektionsschutz umzusetzen. Doch gerade das wäre ein wichtiges Puzzleteil in der Eindämmung von Corona und damit irgendwann auch der Rückkehr zur Normalität. Zu 1: Während einige Schüler*innen gut mit dem digitalen Unterricht zurechtkommen, haben andere damit Probleme. Man könnte sie durch den Präsenzunterricht besser erreichen. Angesichts dessen sollten freistehende Räumlichkeiten für eine sinnvolle und sichere Nutzung umgestaltet werden, von der Lernende bei Bedarf profitieren. Umgekehrt sollte Schüler*innen mit Talent zum selbst strukturierten Lernen der Besuch vom Präsenzunterricht freigestellt sein, wenn dieser unter gegebenen Umständen stattfindet. Zu 2: Morgens im ÖPNV ist ausreichender Abstand in der Regel nicht möglich. Schüler*innen stehen eng an eng mit Schüler*innen anderer Schulen und Jahrgänge und Pendler*innen. Zur Verbesserung dieser Problematik bedarf es einem gestaffelten Unterrichtsbeginn in den verschiedenen Jahrgangsstufen. Zu 3: Der aktuelle Hygieneplan ist wenig verbindlich, noch dazu unzureichend und teilweise schwer umzusetzen. Auch gab es in den letzten Monaten keine ausreichenden Reformen des Hygienekonzeptes. Eine höhere Verbindlichkeit des gegebenen Rahmenhygieneplans ist daher dringend notwendig. Zu 4: Oft wirkt es als wissen unsere Lehrkräfte nicht über so viel mehr Bescheid als in der Presse steht. Die Informationen, die sie bekommen, werden sofort als Elternbrief weitergeleitet. Der Austausch zwischen Schulen und Kultusministerium bleibt also mehr als verbesserungsfähig. Zu 5: Die GEW hat einen 5-Punkte-Plan zum Infektionsschutz an Schulen ausgearbeitet. Wir stellen uns hinter diesen und fordern dessen vollständige Umsetzung. Dabei vor allem die Einhaltung der Abstandsregelung, Raumlüftungen mit gegebenenfalls Anlagen und Transparenz im Umgang mit dem Infektionsgeschehen an Schulen. (--> https://www.gew.de/corona/forderungen/)
    1.352 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktion Infektionsschutz an Schulen
  • Fracking im Okawango Delta verhindern
    Das Okawango Naturreservat ist ein einzigartiges schützeswertes Biotop und Naturreservat und seine Erhaltung und Unversehrtheit spielt für sehr viele Tiere und Menschen eine große Rolle. Es wäre eine Katastrophe wenn dort durch die unkontrolierbaren Auswirkungen des Frackings Gebiete verseucht werden würden. Der Planet ist geschunden genug und kann keine weitere Zerstörung der Naturräume mehr tolerieren. Die Firma Recon Afrika hat im Caprivi Streifen mit Probebohrungen begonnen. Weitere Bohrungen könnten folgen. Das Gebiet ist für die frei lebenden Elefant besonders wichtig und beherbergt viele schützeswerte Tiere. Als eines der wasserreichsten Gebiete Afrikas ist es für die Tierwelt und auch für die Menschen dieser Region von enormer Bedeutung. Die Ölindustie, deren Vorgehensweise hinlänglich bekannt ist, dürfte eine enorme Bedrohung für dieses Naturreservat darstellen. Dieses Unterfangen steht im krassen Gegensatz zu der Umwandlung der Gesellschaft, hin zu erneuerbaren umweltfreundlicheren Energien.
    541 von 600 Unterschriften
    Gestartet von René Hachmeister
  • Wahlkreis Solingen-Remscheid-Wuppertal II sagt dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    +++ UPDATE vom 29.04.2021: Das Bundesverfassungsgericht stuft das alte Klimaschutzgesetz als "teilweise verfassungswidrig" ein, weil es die Freiheitsrechte künftiger Generationen nicht genug schützt. Das stärkt die Forderungen in unserer Petition sehr! Unsere Erfolgschancen auf echte 1,5°C-Politik steigen - wenn wir für unseren Wahlkreis noch lauter werden. Jetzt unterschreiben! +++ Nach dem Klimapaketchen und den Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Die Abwrackprämie 2020 wurde erfolgreich gestoppt, der Hambacher Wald und das erste Dorf im Rheinland vor den Kohlebaggern geschützt, und das jüngste Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts stärkt uns als Klimabewegung zusätzlich den Rücken. Die Abgeordneten wollen im September 2021 in den Bundestag wiedergewählt werden. Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Quellen: - IPCC-Bericht “1,5 Grad”: https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/ - https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/konsequenter-umweltschutz-spart-der-gesellschaft - Tagesspiegel / Investigate Europe 2020: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/klimaschutz-und-klimapolitik-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren/25965544.html - Umweltbundesamt 2019: https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#direkte-und-indirekte-subventionen Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    512 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Julia Pfläging Picture
  • Gebt die Impfstoffpatente frei!
    Wir alle haben ein Recht auf Gesundheit. In einer Pandemie sollten Forschung und Technologien auf einer breiten Ebene schnell und weltweit miteinander geteilt werden. Ein privates Unternehmen sollte nicht die Macht haben zu entscheiden, wer Zugang zu Behandlungen oder Impfstoffen hat und zu welchem Preis. Patente geben einem einzigen Unternehmen die Monopolkontrolle über wesentliche pharmazeutische Produkte. Dies begrenzt ihre Verfügbarkeit und erhöht ihre Kosten für diejenigen, die sie brauchen. Die SteuerzahlerInnen haben für die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen gezahlt. Was von den BürgerInnen bezahlt wurde, sollte auch in den Händen der BürgerInnen bleiben. Wir können nicht zulassen, dass große Pharmaunternehmen wichtige Gesundheitstechnologien privatisieren, die mit öffentlichen Mitteln entwickelt wurden. Entwicklung und Produktion von Impfstoffen sollten in der aktuellen Krise zügig entkoppelt werden. Dazu müssen die Impfstofflizenzen gegen eine großzügige Vergütung in ein Gemeingut überführt und die Produktion marktwirtschaftlich organisiert werden. Das wäre kein unzulässiger Markteingriff. Im Gegenteil: Es geht gerade darum, die Möglichkeiten des Marktes bei der Impfstoffproduktion voll auszuschöpfen. Es würde also auf mehr Markt, nicht weniger, hinauslaufen. Der eigentliche Markteingriff sind Lizenzen und Patentschutz. Auch der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnt eindringlich: «Die Welt steht am Rand eines katastrophalen moralischen Versagens»: Während in den wohlhabenden Staaten die Impfkampagnen gegen das Coronavirus auf Hochtouren laufen, ist die Zahl der gespritzten Dosen in ärmeren Ländern verschwindend gering. Die Freigabe von Patenten könnte nicht nur in Europa, sondern auch international die Verfügbarkeit von Impfstoffen drastisch erhöhen. Für einen Kontinent, der so sehr vom internationalen Austausch lebt wie Europa, sollte das eine strategische Priorität sein. Das Lizenzmodell ist kurzfristig wirtschaftlich ineffizient. In normalen Zeiten akzeptieren wir das, weil es Anreize für Forschung und Entwicklung schafft. In der jetzigen Krise jedoch geht es um die Gesundheit von Milliarden Menschen. Jede Verzögerung richtet weiteren wirtschaftlichen und sozialen Schaden an. In dieser Situation ist das unflexible Lizenzmodell schlicht inakzeptabel. Quellen: https://noprofitonpandemic.eu/de/ https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2021-02/51941307-who-chef-tedros-appelliert-an-reiche-laender-gebt-impfstoff-ab-016.htm https://www.zeit.de/wirtschaft/2021-01/coronavirus-impfstoff-produktion-astrazeneca-eu-kommission-lizenzmodell https://taz.de/Corona-und-die-Vereinten-Nationen/!5750316/
    3.012 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Red Kerif
  • Schluss mit dem Corona-Klausuren-Chaos an der RWTH!
    --- English version below --- Studierende sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen. Die Kontaktbeschränkungen schwächen das für den Studienerfolg so wichtige soziale Netz, die Studienfinanzierung steht häufig auf Grund der Schließung der Gastronomie und weiteren Bereichen auf der Kippe und der Ausgleich zum harten Studientag fehlt. In Anbetracht dessen ist es essentiell, dass die Hochschulen größte Anstrengungen unternehmen, um zumindest die Rahmenbedingungen des Studiums zu verbessern. Während einige Hochschulen, beispielsweise die FH Aachen und die KatHo hier schon im Sommersemester gute Arbeit geleistet haben, schafft es die RWTH auch im Wintersemester nicht, ihrem elitären Anspruch gerecht zu werden. Um den Studierenden Planungssicherheit zu geben, ist es wichtig, dass Klausuren langfristig geplant werden. Dazu gehört es, dass Präsenzklausuren langfristig abgesagt werden. Die Möglichkeit einer kurzfristigen Absage wirkt für viele Studierende sehr demotivierend, denn wer möchte schon für eine Klausur lernen, die eventuell abgesagt wird? Darüber hinaus bedeutet eine kurzfristige Absage, dass die Klausur auf einen Termin Monate später verschoben wird und dann erneut gelernt werden muss. Die dafür benötigte Zeit fehlt dann häufig an anderer Stelle, zum Beispiel in einem Job, der die Studienfinanzierung sicherstellt. Idealerweise sollten sogar alle Klausuren online angeboten werden, da nur so eine wirkliche Planbarkeit sichergestellt werden kann und da auch nur so Studierende, die aufgrund von Reisebeschränkungen in ihrem Heimatland festsitzen, an Klausuren teilnehmen können. Für Online-Klausuren müssen darüber hinaus spezielle Rahmenbedingungen gelten. Vor allem die von der RWTH geplante Online-Klausuren mit umfassender Überwachung durch eine Webcam halten wir für sehr problematisch. Zum Einen stellt dies einen großen Eingriff in die Privatsphäre dar, insbesondere in großen Klausuren bekommt eine unübersichtliche Zahl an unbekannten Menschen einen Einblick in das eigene Zimmer. Zum Anderen werden Studierende von Prüfungen ausgeschlossen, die keine ausreichende Infrastruktur, z.B. eine Webcam und einen schnellen Internetanschluss, besitzen. Um auch Studierenden mit schlechter Infrastruktur die Teilnahme an Prüfungen zu ermöglichen, muss die RWTH Prüfungsplätze in der Universität sowie auf formlosen Antrag Laptops anbieten. Auch bei der Planung der kommenden Semester muss die RWTH mit anderen Hochschulen gleichziehen. Es ist für die Studierenden sehr wichtig, schon im Voraus zu wissen, ob die kommenden Semester wieder digital stattfinden werden, da das Online-Semester für viele Studierende ein großes Hindernis für den Studienerfolg darstellt. Planungssicherheit würde den Studierenden ermöglichen, ihre Zeit mit anderen Projekten effizienter und sinnvoll zu nutzen. Auch ist diese Information für die Wahl des Wohnorts notwendig. Schlussendlich muss sich die RWTH auch mit anderen Prüfungsformaten beschäftigen. Module, in denen Abgaben gemacht und bewertet werden, sollten Studierenden auch bei Ausfall der Klausur als bestanden werten lassen können, da eine Überprüfung der Kenntnisse der Lerninhalte ja schon während dem Semester vorgenommen wurde. Gegebenenfalls ließe sich dieses Format auch auf weitere Veranstaltungen übertragen. Hier ist es höchste Zeit, dass die RWTH sich diesem Thema annimmt. Uns Studierenden ist der Erfolg im Studium sehr wichtig. Genau deshalb ist es an der Zeit, das Corona-Klausuren-Chaos an der RWTH endlich zu beenden! --- English version --- Students are particularly affected by the corona pandemic. The contact restrictions weaken the social network that is so important for academic success, the financing of studies is often on the line due to the closure of gastronomy and other areas, and the balance to the hard everyday study life is missing. Considering this, the universities must make every effort to at least improve the general conditions for studying. While some universities, for example, the FH Aachen and the KatHo, have already done a good job in this regard during the last summer semester, the RWTH is still not able to live up to its elitist claim in the current winter semester. To give students some security for planning, examinations must be planned for the long term. This includes that in-person exams are canceled in the long term. The possibility of a cancellation at short notice has a very demotivating effect on many students, because who wants to study for an exam that might be canceled? Furthermore, a cancellation at short notice means that the exam is postponed to a date months later and then has to be studied again. The time needed for this is then often lacking elsewhere, for example in a job that ensures the financing of studies. Ideally, all exams should even be offered online, as this is the only way to ensure that students can plan ahead and also the only way that students who are stuck in their home countries due to travel restrictions can take part in exams. Furthermore, special conditions must apply to online exams. In particular, we consider the online exams using extensive monitoring by a webcam to be very problematic. On one hand, this represents a major invasion of privacy, especially in large exams where a large number of unknown people get a glimpse into one's private space. On the other hand, students who do not have sufficient infrastructure, e.g. a webcam and a fast Internet connection, are excluded from exams. To enable students with poor infrastructure to take part in exams, RWTH must offer exam places at the university as well as notebooks upon informal request. ... continuation in comments
    1.965 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Samuel Krämer
  • Zieht endlich die Notbremse! No Covid !
    Die Gründe, warum das so extrem wichtig ist, wurden aus Platzgründen in einem extra Dokument zusammengefasst. +++ Bitte lesen Sie unbedingt das gesamte Dokument. Danke! +++ +++ https://www.ems-dv.de/No_Covid/Covid_Reasons.pdf +++ Deshalb sind sich nahezu alle namhaften Wissenschaftler*innen und Expert*innen einig, dass dringend Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Inzidenz weit unter den völlig willkürlich gesetzten Wert von 50 zu senken. Nur ein Bruchteil der Experten ist anderer Meinung. Wieso sie das sind, ist unverständlich. Ein intellektuelles Problem sollte es nicht sein. Vielleicht ist es die Aufmerksamkeit, die man erhält, wenn man eine andere Meinung vertritt als die große Mehrheit der Wissenschaftler*innen und Expert*innen, sei sie auch falsch? Wir haben das Glück, eine promovierte Physikerin zur Kanzlerin haben, die anders als z.B. Trump und Johnson den Ernst der Lage sofort erkannte. Anfangs hatten wir auch sechzehn Ministerpräsident*innen, die gemeinsam mit Bundesregierung und Wissenschaft an einem Strang zogen. Es stand ihnen gut zu Gesicht, als sie geschlossen hinter der Bundesregierung und den beschlossenen Maßnahmen standen. Sie wirkten souverän, kompetent und loyal. Notwendige Maßnahmen wurden zügig und unbürokratisch beschlossen und umgesetzt. Diese ungewohnte Einigkeit machte uns Bürger*innen Mut und gab uns die Hoffnung, einigermaßen heil durch die Pandemie zu kommen. Leider ist davon nicht mehr viel übrig. Immer wieder blockieren manche (nicht alle!) MP in den Bund-Länder-Runden Beschlüsse über notwendige Maßnahmen oder setzen diese nicht wie beschlossen um. Sie mindern dadurch die Wirksamkeit der ohnehin zu dürftigen Maßnahmen noch zusätzlich und ziehen so die Zeit des Lockdowns schmerzhaft in die Länge. Das ist für uns Bürger*innen extrem frustrierend und zermürbend. Ein großer Teil unserer sogenannten Pandemiemüdigkeit hat seine Wurzeln in dem unprofessionellen Verhalten bestimmter MP. Aber noch viel schlimmer: Dieses Verhalten dürfte mittlerweile zahlreiche zusätzliche Tote und Schwerkranke verursacht haben. Ein Beispiel: Im Oktober hatte die Zahl der täglichen Neuinfektionen wieder begonnen exponentiell anzusteigen und schoss enorm in die Höhe. Deshalb rief die Bundeskanzlerin die Ministerpräsident*innen der Länder für den 14.10.2020 zusammen, um neue Maßnahmen zu besprechen. Diesmal aber weigerten sich etliche von ihnen, den Maßnahmen zuzustimmen. Vielleicht fühlten sie sich auf den Schlips getreten, weil die Kanzlerin schon vorab ein Maßnahmenpaket zusammengestellt hatte. Aber vielleicht hatten sie auch nur Angst, bei bevorstehenden Wahlen ein paar Wählerstimmen zu verlieren. Wie auch immer, es ging kostbare Zeit verloren, in der die Inzidenz weiterhin exponentiell anstieg. Erst zwei Wochen später, am 28.10.2020 fand eine erneute Konferenz zwischen BK und MP statt, bei der man sich auf „weitreichende Maßnahmen“ einigte. Schulen und Kitas bleiben jedoch auf Drängen der MP geöffnet und zudem hielten sich etliche Bundesländer nicht oder nur unvollständig an die vereinbarten Maßnahmen. Das Einstiegsbild zu dieser Petition zeigt den Verlauf der Neuinfektionen. Die beiden horizontalen Linien (rosa und pink) rechts auf der Grafik markieren den 14.10.2020 und den 28.10.2020. Das verschafft einen Eindruck davon, wieviel zusätzliche Neuinfektionen durch diese sinnlose Blockade verursacht wurden (und damit sicherlich Tausende Toter, Schwerkranker und Patienten mit Langzeitfolgen). +++ Corona Chroniken - Ein Jahr Corona +++ +++ https://www.ems-dv.de/No_Covid/Covid_Historie.pdf +++ Woran liegt es nun aber, dass einige MP offenbar nicht den Ernst der Lage verstehen? Hat es damit zu tun, dass exponentielles Wachstum für viele Menschen nicht intuitiv erfassbar ist? Vielleicht würde hier ein kleines Rechenexempel weiterhelfen. +++ Rechenexempel +++ +++ https://www.ems-dv.de/No_Covid/Covid_Berechnung.pdf +++ Vielleicht sind die MP aber auch einfach nur überfordert? Sicherlich haben sie noch anderes zu tun, als sich der Pandemiebekämpfung zu widmen. Im Grunde ist es auch eine Verschwendung ihrer Zeit und unserer Steuermittel, wenn sich 16 mehr oder weniger naturwissenschaftlich interessierte MP mit einem derart speziellen Thema herumschlagen. Das sollte in unser aller Interesse geändert werden: Pandemiebekämpfung muss Expert*innensache werden!
    572 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Eva-Maria Schleißheimer Picture
  • JETZT - Hilfe bei Long COVID!
    **Mit weit mehr als zwei Millionen COVID-19 Infizierten bahnt sich bereits jetzt eine Welle chronisch erkrankter, arbeitsunfähiger Bürger*innen an (10). Die Versäumnisse der Politik bei der Behandlung von Long COVID Betroffenen wird die Krankenversicherungen und Rentenkasse auf Generationen überlasten. Wir fordern JETZT ein umgehendes Eingreifen von Jens Spahn, Anja Karliczek und der Bundesregierung!** (1) [Medienberichte über Long COVID] (https://longcoviddeutschland.org/medienberichte) (2) [Attributes and predictors of Long-COVID: analysis of COVID cases and their symptoms collected by the Covid Symptoms Study App] (https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.19.20214494v1) (3) [Characterizing Long COVID in an International Cohort: 7 Months of Symptoms and Their Impact] (https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.12.24.20248802v2.full.pdf) (4) [Attributes and predictors of Long-COVID: analysis of COVID cases and their symptoms collected by the Covid Symptoms Study App] (https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.10.19.20214494v1) (5) [CDC - Long-Term Effects of COVID-19] (https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/long-term-effects.html) (6) [NHS - NHS to offer long covid sufferers help at specialist centres] (https://www.england.nhs.uk/2020/10/nhs-to-offer-long-covid-help/) (7) [UK Parliament - Coronavirus: Long Covid] (https://commonslibrary.parliament.uk/research-briefings/cbp-9112/) (8) [EBioMedicine - A linear prognostic score based on the ratio of interleukin-6 to interleukin-10 predicts outcomes in COVID-19] (https://www.thelancet.com/journals/ebiom/article/PIIS2352-3964(20)30402-3/fulltext) (9) [EBioMedicine - Longitudinal characteristics of lymphocyte responses and cytokine profiles in the peripheral blood of SARS-CoV-2 infected patients] (https://www.thelancet.com/pdfs/journals/ebiom/PIIS2352-3964(20)30138-9.pdf) (10) [Deutsche Gesellschaft für ME/ CFS e.V. - Postvirale Fatigue nach einer Corona-Infektion: Kann man von ME/CFS lernen?] (https://www.mecfs.de/wp-content/uploads/2020/11/Postvirale-Fatigue_MECFS_Pacing.pdf)
    58.062 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Long COVID Deutschland Picture