• Keine neuen 380-KV-Hochspannungsleitungen über unsere Kinderzimmer!
    Die Auswirkungen von Höchstspannung auf den Menschen reichen von Leukämie bis Schlaflosigkeit. Insbesondere Kinder sind betroffen. Zurzeit dürfen Energieversorger Leitungen in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern bauen und die Bewohner haben keine Chance der gesundheitsschädlichen elektromagnetischen Strahlung zu entkommen. Die Immobilie wird wertlos und unverkäuflich. Mindestabstände zu Wohngebäuden würden schützen, sind aber im Moment nicht verpflichtend und somit WIRKUNGSLOS. Eine bei Unterschreitung der Mindestabstände gezahlte Entschädigung würde den Bewohnern zumindest die Möglichkeit geben umzuziehen.
    160 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Janna Lemmermöhle
  • Keine Sanktionen mehr gegen Hartz-IV-Empfänger_innen
    Diese Reformen und Sanktionsmöglichkeiten bedrohen junge Erwachsene, Arbeitssuchende und Rentner. Außerdem produzieren sie Armut, Auswegslosigkeit und letztendlich Obdachlosigkeit und indirekt vermutlich sogar Kriminalität. Daher erkläre ich die Sanktionsmöglichkeiten für verfassungswidrig und möchte diese vor dem Verfassungsgericht geprüft sehen, weil sie die Würde des Menschen angreifen. "Der Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte (Artikel 1 bis 19) der bundesdeutschen Verfassung. Ebenso wie Artikel 20 GG steht auch Artikel 1 unter dem Schutz der in Artikel 79 formulierten Ewigkeitsklausel und darf daher vom verfassungsändernden Gesetzgeber inhaltlich weder abgeschafft noch verändert werden."
    236 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Dorian Boyesen
  • AKW Cattenom sofort abschalten!
    Das AKW befindet sich direkt an der Landesgrenze zu Deutschland. Das Kraftwerk hat andauernd Störfälle bei denen angeblich "nie Radioaktivität" austritt. Internationalen technischen Prüfungen hält es nicht Stand. Es ist eine große Gefahr für die Menschen der Region im Saarland. Es ist völlig unverständlich und menschlich nicht nachvollziehbar, dass dieses Kraftwerk weiter am Netz bleibt.
    255 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Pascal Diwo
  • Bessere KiTa-Betreuung in MV - Eine Person für 15 Dreijährige ist zu wenig
    Der Betreuungsschlüssel für Kita-Kinder ist in keinem Bundesland so schlecht wie in MV. Zwischen 3 und 6 Jahren betreut eine einzige Person 15 Kinder. Wie soll das gehen? Ein Beispiel: Die Kinder pullern draußen beim Spielen manchmal noch in Ihre Hosen, wer kann sich dann darum kümmern? Eine Person für 15 Kinder das ist einfach unrealistisch. Das man es schafft, heißt nicht, dass es funktioniert. Kindererziehung ist nicht nur Bewältigung, sondern auch Gestaltung. Die Verbesserung des Schlüssels hebt die Qualität der Betreuung, steigert die Gesundheit und Sicherheit der Kinder und sorgt für weniger Stress und Ausfälle für Fachpersonal und Eltern. Übrigens: Alle anderen Bundesländer haben bessere Schlüssel, sogar Berlin mit 1:9 (NRW 1:10, Sachsen 1:12). Der bundesweite Durchschnitt liegt pro Vollzeitstelle bei 4,3 ganztags betreuten Krippen- oder 9,3 Kindergartenkindern. Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt Schlüssel von 1:3 unter drei Jahren und 1:7,5 darüber. Von all diesen Zahlen jedoch ist MV meilenweit entfernt. Auszug aus "Aktuelle statistische Daten zur Kindertagesbetreuung": "Zwischen den Bundesländern geht die Schere beim Personalschlüssel im Kindergartenbereich auseinander. Im Jahr 2015 sind die Unterschiede etwas größer als 2012: Aktueller Spitzenreiter ist Baden-Württemberg (1 zu 7,3), wohingegen in Mecklenburg-Vorpommern fast doppelt so viele Kindergartenkinder pro Erzieherin betreut werden (1 zu 14,1). 2012 lag der größte Qualitätsunterschied zwischen Bremen (1 zu 8,1) und Mecklenburg-Vorpommern (1 zu 14,7)." Quelle: http://www.kindergartenpaedagogik.de/1650.html Wir wissen, dass unsere Forderungen Geld kosten werden. Aber die Argumente dafür liegen auf unserer Seite. Das Land rettet Werften, die wieder pleite gehen, fördert Ferienresidenzen, die nach fünf Jahren insolvent sind. Das Land sollte unser Geld endlich in seine Kinder stecken. Da ist es wenigstens gut angelegt. Für UnterstützInnen, die mehr wissen wollen: Aktuelle repräsentative Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kita-Qualität mit guten Grafiken : https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2016/juni/kita-qualitaet-steigt-aber-unterschiede-zwischen-den-laendern-bleiben-enorm/
    8.452 von 9.000 Unterschriften
    Gestartet von Eric Wallis
  • Kein Plastikmüll in der Umwelt! Wir fordern Pflichtabgabe für Kunststoffprodukte!
    Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch ihr massenhafter Einsatz hat unerwünschte Folgen für Mensch und Umwelt. Insgesamt werden in Deutschland jährlich 10 Millionen Tonnen Kunststoff verbraucht. Trotz eines gut funktionierenden Müllsystems landen auch in Deutschland Plastikabfälle in der Umwelt. Einerseits sind das achtlos entsorgte oder verloren gegangene Kunststoffprodukte, aber auch Mikroplastik, das u.a. beim Reifenabrieb oder Waschen von Synthetikkleidung entsteht. Für diese Umweltbelastung übernimmt bisher niemand Verantwortung.   Der massenhafte Plastikkonsum hat gravierende Folgen für Mensch und Umwelt: • Jährlich werden weltweit über 300 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Laut aktueller Studie der Ellen-Mc-Arthur-Stiftung werden davon jährlich 8 Millionen Tonnen in die Weltmeere gespült. • Gelangen Kunststoffe in unsere Umwelt, wird ihre enorme Haltbarkeit zum Problem. Plastik ist nicht biologisch abbaubar, die Zersetzung kann mehrere Jahrhunderte dauern. In den Meeren haben sich bereits gigantische Mengen an Plastikmüll angesammelt: Allein am Meeresboden der Nordsee beträgt die geschätzte Müllmenge 600.000 m³. • Lebewesen können sich in Kunststoffmüll verheddern oder auch anstelle von Nahrung Plastikteilchen unterschiedlichster Größe aufnehmen. Enthaltene und anhaftende Schadstoffe können über die Nahrungskette wieder auf unseren Tellern landen. • Kunststoffe werden in der Umwelt in immer feinere Teile zerkleinert. Unterhalb einer Größe von 5 Millimetern spricht man von Mikroplastik. Mikroplastik lässt sich mittlerweile in den Umweltmedien Wasser, Luft und Boden, in Wasserorganismen und in Lebensmitteln nachweisen. Die Folgen sind noch nicht absehbar. • Mikroplastik entsteht in erster Linie durch Zerkleinerung von Kunststoffabfällen in der Umwelt. Eine wichtige Quelle sind auch Pellets für die Weiterverarbeitung zu Kunststofferzeugnissen, die beim Transport verloren gehen. Durch den Verlust von Rohpellets gelangen dem Umweltbundesamt zufolge allein in Deutschland 21.000-210.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt. Auch bei der sachgemäßen Nutzung von Produkten aus Kunststoff können sich kleine Partikel lösen und in die Umwelt gelangen. Durch Reifenabrieb sind es in Deutschland jährlich 60.000 bis 111.000 Tonnen Mikroplastik, durch die Wäsche von Kleidung aus Kunststofffasern etwa 80 bis 400 Tonnen. Quellen: • Ellen Mc Arthur Stiftung: http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_New_Plastics_Economy.pdf • Umweltbundesamt: Kunststoffabfälle in Deutschland: http://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/produktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft/kunststoffe/ • Umweltbundesamt: Mikroplastik im Meer – wie viel? Woher?: http://www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/mikroplastik-im-meer-wie-viel-woher • Umweltbundesamt: Verpackungsabfälle: http://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft/entsorgung-verwertung-ausgewaehlter-abfallarten/verpackungsabfaelle • www.verbraucherservice-bayern.de • Foto: Jens Metschurat_Fotolia
    3.748 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.
  • “Russisch-Roulette“ bei der Medikamenten- Behandlung stoppen! > 50.000 Tote/Jahr in Deutschland!
    1. Die Behandlungssicherheit für alle Patienten muss erhöht werden! Jährlich sterben ca.10 x mehr Menschen an den Nebenwirkungen von Medikamenten (16.000-58.000) als im Straßenverkehr (3.400) [1,4]! Diese Größenordnung wird auch vom Bundessachverständigenrat in seinen Analysen bestätigt [3,5]. Der Bundesachverständigenrat geht zudem von ca. 200.000 Krankenhauseinweisungen pro Jahr wegen Nebenwirkungen von Medikamenten aus [12,13], d.h. die heutigen Medikamente stellen eine erhebliche Bedrohung für Millionen und die Nebenwirkungen zusätzlich einen extremen Kostenfaktor dar. Dies könnten deutlich weniger sein, wenn regelmäßig vor potentiell gefährlichen Medikamentenbehandlungen entsprechende Verträglichkeitstests im Blut durchgeführt würden. Anstatt diese in breitem Umfang für alle verbindlich einzuführen wurden diese jedoch zum 1.7. 16 aus der Kassenerstattung genommen und Menschen damit unnötigen lebensgefährlichen Risiken ausgesetzt. Schwere Komplikationen treten z.B. bei Chemotherapien in 40 – 60% der Krankheitsfälle auf, wenn nicht vorher getestet wurde, ob der Körper die „chemische Keule“ überhaupt verträgt [20-29]. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bringt die Chemotherapie den Patienten oft schneller um als der Krebs! [17,18]. Das Gleiche gilt beim Einsatz von Psychopharmaka, die nach Meinungen einiger Fachleute die dritthäufigste Todesursache überhaupt darstellen [8,9]. Auch Schmerzmedikamente, Gerinnungshemmer, Rheumamittel und Cholesterinsenker können gravierende Nebenwirkungen bis hin zum Tod haben [10,11,33-37]. Diese individuellen Unverträglichkeiten v o r der Verordnung solcher Medikamente bei den Patienten nicht zu testen, ist daher letztlich eine grobe Fahrlässigkeit, nichts anderes als ein „Russisch-Roulette“ auf Leben und Tod! Deshalb muss diese vorbeugende Laboruntersuchung weiterhin von den Kassen bezahlt werden! 2. Zweiklassen-Medizin ist ethisch nicht vertretbar, immerhin geht es um Menschenleben! Eine einmalige Laboruntersuchung zur Abklärung der Risiken einer Medikamententherapie kostet ca. 500-800€, d.h. weniger als auch nur 1 Tag im Krankenhaus. Für Sicherheit in dieser wichtigen Frage ein sehr geringfügiger Einsatz! Für viele Kassen-Patienten ist das aber selbst dieser Betrag eine unerschwingliche Summe! 90 % aller Versicherten sind Kassenpatienten, für die diese lebensrettenden Untersuchungen zum 1.7.2016 von der Kostenübernahme ausgeschlossen wurden. Aus humanitären Gründen und nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung müssen alle Patienten Zugang zu diesen wichtigen Labortests haben – nicht nur die privat Versicherten und die, die es sich leisten können! 3. Die Kassen könnten so auch Milliarden Euros sparen, denn es ist um ein Vielfaches teurer, die Nebenwirkungen von Medikamenten im Nachhinein zu behandeln, als ihre Verträglichkeit vor der Einnahme für vergleichsweise wenig Geld zu untersuchen! Es wäre eine enorme Kostenersparnis für die Kassen, wenn viele z.T. sehr teure, jedoch oft wirkungslose oder gefährliche Medikamente (wie die Chemotherapie) von vorneherein bei bekannter Unverträglichkeit nicht verordnet würden. Deshalb sollten diese vergleichsweise niedrigen Laborkosten weiterhin als Kassenleistung für alle zur Verfügung stehen! Sehr geehrter Herr Minister, - Sorgen Sie bitte dafür, dass das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit auch bei medizinischen Behandlungen geschützt wird. - Gewährleisten Sie das Recht jedes Menschen auf Gleichbehandlung bei der Medikamentensicherheit. - Nutzen Sie die Möglichkeit, erhebliche Kosten im Gesundheitswesen einzusparen. Alle Belege finden Sie in einem ausführlichen Literaturverzeichnis zur Petition unter www.natuerlichgesundwerdenfueralle.org Dies ist eine Kampagne von: Ngwfa: Natuerlich Gesund Werden Für Alle e.V. Gemeinnütziger unabhängiger Verband für Patientenschutz www.natuerlichgesundwerdenfueralle.org Weitere Fragen? Möchten Sie uns unterstützen? Sie erreichen uns über: patientenorientiert@web.de
    1.402 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von ngwfa Natürlich Gesund Werden Für Alle e.V.
  • Genügend Schulkantinenplätze für die Grundschulkinder am Kiefernberg
    Als die Schulbehörde im August 2011 eine offene Ganztagsgrundschule mit Vorschule am Kiefernberg einführte, war die Schule 3 bis 4zügig und es gab keine Kantine. Eine Zwischenlösung wurde mit einem Containerbau für 100 Kinder geschaffen. Eine bauliche Planung steht seit dem aus. Derzeit müssen über 300 Kinder in einer Kantine mit ca. 100 Plätzen zu Mittag essen. Hierfür haben sie aufgrund der Unterrichts- und Kursplanung 90 Minuten Zeit. Das bedeutet, dass sie in Schichten essen und nur etwa 20 Minuten für das Essen zur Verfügung haben. Mittagessen bedeutet Stress für die Kinder und für die, die sie betreuen müssen. Die freie und Hansestadt hat sich im Pakt für Prävention im Rahmenkonzept zu "Gesund aufwachsen in Hamburg" selbst die Aufgabe gestellt. (Auszug aus dem Zielkatalog) • Es werden regionale und saisonale Produkte in der Schulverpflegung verwendet. • Es gibt Räume, in denen in Ruhe gegessen werden kann. • Durch die gemeinsame Organisation des Mittagessens werden soziale Beziehungen gestärkt, Rituale trainiert und Essenlernen als Kulturtechnik eingeübt. Eine Umsetzung der genannten Ziele ist wichtig und muss auch kurzfristig gewährleistet werden. Bitte unterstützen Sie uns!
    287 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Sven Kammerahl
  • Antibiotika-Forschung ankurbeln!
    Immer mehr Krankheitserreger werden resistent und sind mit den auf dem Markt befindlichen Antibiotika nicht mehr zu behandeln. Schon heute sterben nach Schätzungen weltweit mehrere hunderttausend Menschen jährlich an resistenten Erregern. Wenn keine neuen Antibiotika entwickelt werden, wird die Zahl der Todesfälle in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Menschen in ärmeren Ländern sind besonders bedroht. Wir brauchen daher dringend mehr Antibiotika-Forschung. Seit fast 30 Jahren wurden kaum wirklich neuartige Wirkstoffe auf den Markt gebracht. Und die Pharmaindustrie zeigt wenig Interesse an der Erforschung neuer Antibiotika. Zur Entwicklung der dringend benötigten neuen Medikamente werden viele Ideen diskutiert. So schlägt der „Pharmadialog“ der Bundesregierung mit der Pharmaindustrie vor, den Patentschutz für Antibiotika zu verlängern. Aber Patente sind keine Lösung - im Gegenteil: Patente führen zu hohen Preisen und schließen daher viele Menschen von der lebensrettenden Anwendung aus. Sinnvoll für die Forschungsförderung sind nur Maßnahmen, die drei Kriterien erfüllen: 1. Sie müssen neue Wirkstoffe liefern. 2. Die Antibiotika müssen weltweit verfügbar und bezahlbar sein. 3. Die Antibiotika müssen behutsam eingesetzt werden, um die Resistenzbildung zu verzögern. Verantwortung übernehmen! Ein globaler Forschungsfonds kann diese Probleme lösen. Koordiniert durch die Weltgesundheitsorganisation, sorgt er dafür, dass die neuen Antibiotika ohne Patente und damit ohne exklusive Nutzungsrechte preiswert hergestellt werden können. So bekommen alle Menschen Zugang zu diesen lebenswichtigen Medikamenten. Nur wenn viele Länder in den Fonds einzahlen, steht ausreichend Geld zur Verfügung, um neue Wirkstoffe zu entwickeln. Deutschland muss mit gutem Beispiel vorangehen. Ein globaler Forschungsfonds für Antibiotika ist eine wirksame Waffe gegen Antibiotika-Resistenzen. Frau Ministerin Wanka und Herr Minister Gröhe, setzen Sie sich an die Spitze dieser Bewegung. Übernehmen Sie politische Verantwortung und setzen Sie sich tatkräftig für die Etablierung und umfassende finanzielle Ausstattung eines globalen Forschungsfonds ein.
    2.467 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von BUKO Pharma-Kampagne
  • Stimmen Sie für das Atomwaffen-Verbot, Herr Steinmeier!
    Eine einzige Atomwaffe kann hunderttausende Menschen töten. Für medizinische Hilfe gibt es danach keine Infrastruktur. Die Überlebenden leiden jahrzehntelang an den Folgen der radioaktiven Strahlung, ihre Kinder können mit genetischen Schäden geboren werden. Weltweit gibt es mehr als 15.000 atomare Sprengköpfe, 1.800 davon sind ständig in höchster Alarmbereitschaft. So kann ein einziger Atomwaffeneinsatz einen Atomkrieg auslösen, der die Erde unbewohnbar macht. Es sind zahlreiche Krisen und Unfälle bekannt, bei denen Atomwaffen beinahe explodiert wären. Statt ihre Abrüstungs-Versprechen einzulösen, modernisieren derzeit alle Atommächte ihre Waffenarsenale. Im Konflikt zwischen NATO und Russland rüsten beide Seiten atomar auf. Wir erleben eine neue Phase der Konfrontation. Sind Atomwaffen denn noch nicht verboten? Anders als bei chemischen und biologischen Waffen gibt es bei Atomwaffen noch keinen internationalen Vertrag, der Einsatz, Herstellung und Besitz für alle Staaten ächtet. Daran hat auch der Atomwaffensperrvertrag nichts geändert, weil er die Welt in “Atomwaffenstaaten” und “atomare Habenichtse” teilt. Die meisten Staaten wollen diese völkerrechtliche Lücke schließen, und Atomwaffen für alle gleichermaßen verbieten. Im Oktober stimmt die UNO-Generalversammlung darüber ab, ob Verhandlungen über das Verbot beginnen sollen. Das ist für die Abrüstung eine einzigartige Chance! Was bringt ein Verbotsvertrag? Mit dem Verbot werden Atomwaffen von ihrem Sockel als Macht- und Statussymbol gestoßen und ihr Besitz stigmatisiert. Sie werden damit anderen Massenvernichtungswaffen rechtlich gleichgestellt. Atomwaffengegner auf der ganzen Welt haben so ein neues Druckmittel. Auch in den Atomwaffenstaaten selbst hilft das Argument der internationalen Ächtung, Mehrheiten für den Verzicht auf Atomwaffen zu gewinnen. Die Atommächte und ihre Bündnispartner versuchen jedoch diese Ächtung zu verhindern und setzen die Unterstützer der Initiative massiv unter Druck. Wie verhält sich Deutschland dazu? Deutschland verbündet sich in dieser Frage mit den Atommächten und bricht mit der außenpolitischen Tradition, sich für Abrüstung einzusetzen. Die Bundesregierung will gegen das Verbot stimmen und lässt damit die Abrüstungsbefürworter im Stich. Warum wehrt sich die Bundesregierung gegen das Verbot? Die Bundesregierung setzt selbst auf atomare Abschreckung: Im Ernstfall soll auch Deutschland unter Einsatz von Atomwaffen verteidigt werden. So sieht es die “nukleare Teilhabe” der NATO vor. Zur “Abschreckung” sind auf der Bundeswehr-Basis Büchel in Rheinland-Pfalz Atombomben stationiert – deutsche Piloten trainieren den Abwurf. Obwohl der Bundestag mehrmals den Abzug gefordert hat und nach der jüngsten Forsa-Umfrage 85 Prozent der Bevölkerung dies befürworten, werden die Bomben gerade modernisiert und ihre Einsatzfähigkeit erhöht. Was kann Steinmeier mit seiner Entscheidung bewirken? Außenminister Steinmeier behauptet, dass er sich selbst für eine “Welt ohne Atomwaffen” einsetzt. Wenn er das ernst meint, muss er für das Verbot stimmen. Die NATO-Mitgliedschaft verbietet das nicht. Im Gegenteil, zusammen mit Deutschland würden sich andere, atomwaffenkritische NATO-Staaten trauen, Atomwaffen aus der Militärstrategie des Bündnisses zu streichen. Das würde eine Kettenreaktion weiterer Unterzeichnungen auslösen. Der Beitritt zum Verbot würde den Atomausstieg komplettieren und das Ende des Atomzeitalters in Deutschland einleiten. Weitere Informationen und Quellen Forsa-Umfrage: https://www.freitag.de/autoren/felix-werdermann/buerger-gegen-bomben Deutschland: Für oder Gegen Atomwaffen? https://www.boell.de/de/2016/06/24/deutschland-fuer-oder-gegen-atomwaffen Atomwaffen: Wie Obama den Westen verlor. http://www.nachdenkseiten.de/?p=33598
    4.488 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Martin Hinrichs, ICAN Picture
  • Kein Gasbohren und Fracking in HAMM! Wann, wenn nicht jetzt: Es ist soweit.
    Die Welt ist so beschaffen, dass wir nur gemeinsam überleben und leben können. Wir nutzen täglich den Vorteil unserer Zivilisation- fließend warmes Wasser aus der Leitung, warme Wohnungen und genießen unsere Freizeit mit Familie und Freunden in der Natur. Das ist alles in Gefahr sollten die Risiken, die durch das Gasbohren eintreten, wahr werden. Verseuchung von Boden und Wasser. Starke Bewegungen im Erdreich führen zu Beben. Ich sorge mich um Fauna und Flora. Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen. Lasst uns Gemeinschaften bilden, in denen wir lernen, uns gegenseitig zu helfen und an einer friedlichen Zukunft arbeiten, wo nicht die Profitmaximierung an erster Stelle steht, sondern ein Miteinander: Leben im Jetzt.
    509 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Christel Weiß
  • Warnung und eingeschränkter Einsatz für Fluorchinolon Antibiotika
    Fluorchinolone können unheilbare Schäden an Sehnen, Bändern, Muskeln, Nerven, Augen, Herz, Psyche und Gelenken auslösen und bei betroffenen Patienten Einschränkungen, bis hin zur dauerhaften Immobilisierung sowie Allergien und Asthma, verursachen. Durch Fluorchinolone induzierte Panikattacken und Angstzustände können weiter zu einem erhöhten Suizidrisiko führen. Ich selbst kann seit einem Monat weder arbeiten noch richtig laufen. Weiterhin treten diese Nebenwirkungen oft erst Monate oder sogar Jahre nach Einnahme als Spätschäden auf, was die hohe Dunkelziffer erklärt. In den USA verklagen mittlerweile über 200.000 Betroffene die Hersteller auf 800 Millionen USD Schadenersatz. Über 3000 sind an den Nebenwirkungen bereits gestorben. Die Dunkelziffer wird auf mehr als das 10 fache geschätzt. Für betroffene Personen gibt es keinen Arzt, der Hilfe leisten kann. Es gibt mangels fehlender Forschung weder Heilmittel für die Nebenwirkungen, noch präventive Unverträglichkeitstests. Der Patient ist völlig hilflos und auf sich allein gestellt. Fluorchinolone werden ohne jegliche Warnung verordnet. Sie gehören zu den meist verordneten Antibiotika in Deutschland, obwohl sie nur im Notfall eingesetzt werden sollten. Tausende Menschen sind allein in Deutschland jedes Jahr von Nebenwirkungen betroffen. Fluorchinolone können bei adäquater Anwendung Leben retten. Jedoch sollten sie aufgrund ihrer Risiken und Nebenwirkungen ausschliesslich als Sekundärantibiotika eingesetzt werden. Zudem soll von Seiten der Hersteller als auch der Ärzte explizit auf die Gefahren hingewiesen werden. Weiterhin müssen Patienten von Arzt und Apotheker deutlich darauf hingewiesen werden, den Beipackzettel gründlich durchzulesen! Es gibt Patienten, die an Unverträglichkeiten von Medikamenten leiden. Aufgrund Besorgnis erregender Aussagen wird dieser oft nicht gelesen, jedoch sind die Folgen vieler Nebenwirkungen nicht zu verantworten! Angestrebte Anzahl von Unterschriften Ziel dieser Petition sind 10.000 Unterschriften. Eine Deadline gibt es vorerst nicht. Selbsthilfegruppen für Betroffene http://www.fluorchinolone-forum.de/ Petiton an den Bundestag https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2016/_11/_12/Petition_68479.html Quellen/Artikel/TV Beiträge: 13.06.2018 Public Hearing EMA , London https://www.youtube.com/watch?v=1vao8o5NGUc&feature=youtu.be 16.05.2018 Natur heilt: Warnung vor Antibiotika der Fluorchinolone-Gruppe. https://naturheilt.com/blog/antibiotika-der-fluorchinolone-gruppe/ 21.03.2018 Nature: When antibiotics turn toxic. https://www.nature.com/articles/d41586-018-03267-5 07.02.2018 Stern und Stern TV: Warum Sie bei diesen Antibiotika aufmerksam sein sollten./Das sollten Sie über Fluorchinolone wissen/Risiken von Antibiotika. https://www.stern.de/tv/risiken-und-nebenwirkungen--warum-sie-bei-diesen-antibiotika-aufmerksam-werden-sollten-7851868.html https://www.stern.de/tv/faq-risiken-von-antibiotika--das-sollten-sie-ueber-fluorchinolone-wissen-7853238.html https://www.youtube.com/watch?v=Tlh2CNDI5tc 09.11.2017 SWR Zur Sache Baden-Württemberg: Gefährliche Antibiotika - Pillen mit bösen Folgen. https://www.youtube.com/watch?v=tAwu_vSiNcU&feature=youtu.be 01.11.2017 ARD Tagesthemen: Umstrittenes Antibiotikum Ciprofloxacin - eine unterschätzte Gefahr. https://www.tagesschau.de/inland/tt-ciprofloxacin-101.html https://www.youtube.com/watch?v=_FI1Zr1WLe0 02.08.2017 ARD Plusminus: Medikamenten-Nebenwirkungen - Krank statt geheilt. http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/nebenwirkung-medikamente-gefahr-arzt-video-100.html 12.05.2017 ORF Am Schauplatz Gericht: Enttäuschtes Vertrauen - Fatale Nebenwirkungen? https://www.youtube.com/watch?v=I5O-0gctJlo&t=14s 10.05.2017 Gefährliche Medikamente - Langzeitschäden durch Antibiotika http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kontrovers/index.html 10.03.2017 20 Minuten: «Ich bin dankbar für jeden Tag ohne Schmerzen». http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/18126120 04.03.2017 20 Minuten: Diese Antibiotika haben heftige Nebenwirkungen. http://www.20min.ch/wissen/news/story/Diese-Antibiotika-haben-heftige-Nebenwirkungen-30611367 02.05.17 AOK : Fluorchinolone zu oft bei Bagatellerkrankungen http://aok-bv.de/presse/pressemitteilungen/2017/index_18504.html 01.04.2017 Stiftung Warentest warnt vor Fluorchinolonen https://www.test.de/Antibiotika-Achtung-schwere-Nebenwirkungen-5157210-0/ 23.03.2017 WDR zum Thema der Gefährlichkeit von Fluorchinolone https://www.youtube.com/watch?v=kqugGD3YbZ4&feature=youtu.be 8.3.2017 NDR Visite https://www.youtube.com/watch?v=uD6eU_WE8O4 2.3.2017 WDR Gefährliche Antibiotika http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-gefaehrliche-antibiotika-100.html 27.2.2017 Gefährliche Antibiotika – In der Schweiz zu häufig verschrieben? https://www.srf.ch/sendungen/puls/therapie-treue-gefaehrliche-antibiotika-gebrochenes-herz 20.2.2017 RTL: Gefährliches Antibiotikum: Schwere Nebenwirkungen nach Einnahme von 'Ciprofloxacin' http://rtlnext.rtl.de/cms/gefaehrliches-antibiotikum-schwere-nebenwirkungen-nach-einnahme-von-ciprofloxacin-4087837.html?c=d0ba 13.02.2017 Spiegel: Gefährliche Nebenwirkungen durch Antibiotika : Zwei Tabletten Schmerz http://www.spiegel.de/spiegel/antibiotika-fluorchinolone-schreckliche-nebenwirkung-a-1134102.html 10.02.2017 EMA prüft Fluorchinolone auf gefährliche Nebenwirkungen, auf Anregung des BfArM http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/referrals/Quinolones_and_fluoroquinolones_containing_medicinal_products/human_referral_prac_000065.jsp&mid=WC0b01ac05805c516f http://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-15-09-2016/gefaehrliche-antibiotika-arzneimittelbehoerden-versagen-bei-patientenschutz.html Playliste der wichtigsten Videos https://www.youtube.com/playlist?list=PL-AXFDnHwoTeiiJiqdaZX9tXifWOt0Sj3
    5.905 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Sven Forstmann
  • Hände weg vom Fracking-Moratorium
    Die Fracking-Industrie hat am 15. Juni angekündigt, das seit knapp fünf Jahren bestehende Fracking-Moratorium aufzukündigen. Am 24. Juni beschloss der Bundestag das lange umstrittene Fracking-Gesetz. Dieses Gesetz erlaubt das in Niedersachsen praktizierte Sandstein-Fracking, wenn auch unter verschärften Auflagen. Jetzt bald werden erste Anträge zur Wiederaufnahme von Fracking-Bohrungen erwartet. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) unterstützt den Vorstoß zu Beendigung des Moratoriums. Niedersachsen ist zentral für die Fracking-Industrie, weil dort der größte Teil der deutschen Erdgasförderung konzentriert ist. Welche fatalen Auswirkungen Fracking-Bohrungen haben können, haben wir bei uns in Hemslingen - einem niedersächsischen Ort mit zahlreichen Gasförderstellen - bereits erlebt. In unserem Ort - und im benachbarten Rotenburg - wurde früher auch gefrackt und inzwischen werden in unserer Region stark erhöhte Krebsraten festgestellt. Die Ursache dieser erhöhten Krebsraten ist zwar noch nicht zweifelsfrei geklärt - doch ein Zusammenhang zur Gasförderung liegt nahe. Denn bei Fracking-Bohrungen werden große Mengen giftiger Chemikalien in den Boden gepresst. Außerdem traten bei der Gasförderung immer wieder Benzol, Quecksilber und weitere gesundheitsschädliche Stoffen aus. Und auch das giftige Lagerstättenwasser und das Abfackeln von Gasen gefährdet unsere Gesundheit. Wenn das Fracking-Moratorium aufgehoben wird, dann drohen an vielen Orten Fracking-Bohrungen - zunächst in Niedersachsen, später auch bundesweit. Das müssen wir gemeinsam verhindern! In Zeiten der Energiewende brauchen wir die Fracking-Technologie nicht. Fracking schadet neben der Gesundheit auch dem Klimaschutz, weil es zum Austritt von klimaschädlichem Methan führt. Der Verbrauch von Erdöl und Erdgas wird in Zukunft stark sinken müssen - nur so können wir die Klimaziele der Bundesregierung und des Pariser Klimaabkommens erreichen. In Pilotanlagen wird schon heute aus überschüssigem Windstrom Windgas hergestellt. Anstatt Fracking, sollten wir diese Alternative zu fossilem Erdgas fördern.
    31.609 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Silke Döbel