• Unsere Wälder sterben! Nationalen Wiederbewaldungsplan beschließen! Klimaschutzgesetz jetzt!
    Ein 5 min. Film über das Sterben der Wälder: https://youtu.be/-m3EjS7vXyg Alle Wälder, auch unsere Laubmischwälder sind schwerkrank, sie können die überlebenswichtigen Ökosystemleistungen (Sauerstoffproduktion, Wasserreinigung, CO2 Bindung) kaum noch erbringen. Sie kommen mit Dürre und Hitze schon jetzt nicht mehr klar, niemand weiß wirklich welche Baumarten überhaupt noch eine Zukunft haben. Waldbauern, und die Gesellschaft, verlieren was in vielen Jahrzehnten gewachsen ist, ein immenser Rückschlag auch für den Klimaschutz. Das tote Holz bringt fast keine Einnahmen, Waldbesitzer können die sehr teure und wegen der regelmäßigen Trockenzeiten besonders schwierige Wiederbewaldung nicht alleine stemmen. Auch die Landwirtschaft leidet schon jetzt oft existenzbedrohend an der strukturellen mehrjährigen Trockenheit, Missernten häufen sich, viele Höfe können die Verluste nicht mehr ausgleichen. Der Wald kann als Standbein für tausende Höfe kaum mehr zum Einkommen beitragen, was das Höfesterben gerade in den Mittelgebirgen verschärft. Zehntausende Arbeitsplätze in der Waldwirtschaft und Holzindustrie sind akut bedroht. Die Schäden sind nun schon im zweistelligen Milliardenbereich angekommen. RWE betreibt in NRW mit der Braunkohleverstromung die grösste CO2 Quelle Europas. Die klimazerstörende Kohle und Flugindustrie werden mit sehr vielen Milliarden gestützt, unsere überlebenswichtigen und absolut systemrelevanten Wälder bekommen nur ein unwürdiges Sterbegeld für den totalen Verlust. Prof. Schellnhuber, Klimaforscher, Potsdam Institut: "Wir sind momentan dabei, uns aus der Umwelt herauszukatapultieren, welche die menschliche Zivilisation überhaupt ermöglicht hat." Zur Eröffnung der Klimakonferenz von Madrid sagte UN-Generalsekretär Guterres: "Die Wissenschaft zeigt, dass die Erderwärmung und ihre dramatischen Folgen schneller voranschreitet als erwartet. Zurzeit zerstört die Menschheit wissentlich die Ökosysteme, die sie am Leben erhalten. Und: "Wir sind auf dem Weg der Kapitulation." Hans Friedrich Meiercord, Förster des Stadtwaldes Lemgo: "Das derzeitige Waldsterben zeigt nur „die Spitze des Eisberges“ bei der Schädigung der Natur und letztlich auch unserer Lebensgrundlagen durch den rasch fortschreitenden Klimawandel, der ja schon vor 40 Jahren so prognostiziert wurde und dessen Ende ich nicht erkennen kann." Waldsterben 2.0: Der deutsche Wald trocknet aus - ZDFheute https://www.zdf.de/nachrichten/politik/waldsterben-die-waelder-trocknen-aus-100.html
    3.981 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Ulf Allhoff-Cramer
  • Das Bundesberggesetz muss dem Klimaschutz angepasst werden!
    Die Klimaerwärmung schreitet schneller voran als bisher prognostiziert. Laut „World Meteorological Organization“ (WMO) wird bereits bis 2024 mit 20%iger Wahrscheinlichkeit in mindestens einem Jahr die in Paris gesetzte Obergrenze von 1,5 Grad Temperaturerhöhung gegenüber der vorindustriellen Zeit erreicht. Deutschland hat das Pariser Abkommen unterzeichnet und unterstützt es verbal, doch die Taten entsprechen dem nicht. Der Kohleausstieg kommt zu spät. Noch schlimmer ist, dass nach den Plänen der Regierung die Kohle nicht durch Erneuerbare Energien ersetzt werden soll, sondern durch Erdgas, auch in der verflüssigten Form des LNG (Liquefied Natural Gas). Dies wird damit begründet, dass durch die Erdgasflamme weniger CO2 freigesetzt wird als bei der Kohleverbrennung. Verschwiegen wird, dass im Zuge der Erdgasförderung und -aufbereitung derartige Mengen des extrem klimaschädlichen Treibhausgases Methan unverbrannt in die Atmosphäre gelangen, dass Erdgas unter dem Strich klimaschädlicher als Kohle ist. Realer Klimaschutz verlangt daher den Umstieg auf eine Energieversorgung, die in allen Sektoren zu 100% auf Erneuerbaren Energien basiert. Auch aus der Gas- und Ölverbrennung muss schnellstmöglich ausgestiegen werden. Doch das Gegenteil geschieht. Hier in unserem dicht besiedelten Deutschland, das sich international gern als Energiewende-Vorbild darstellt, werden neue Treibhausgasquellen eröffnet, indem die Bergämter die Aufsuchung von Gas und Öl mit anschließender jahrzehntelanger Förderung genehmigen müssen. Das ist reine Schizophrenie! Im gerade begonnenen Jahrzehnt haben wir die letzte Chance, das Kippen der Klimaerhitzung in die dann in keiner Weise mehr zu bremsende oder wie auch immer zu beeinflussende Selbstverstärkung zu vermeiden. Der baldige Ausstieg auch aus der Gas- und Ölverbrennung ist hierfür erforderlich, und der erste Schritt dorthin besteht im Stopp des Neuaufschlusses von Förderstellen. Dadurch frei werdende finanzielle Mittel müssen in den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung fließen. Gas- und Ölförderung verursacht auch erhebliche Umweltschäden Zusätzlich zum Klimaschutz wäre die Beendigung der Gas- und Ölförderung ein Segen für die Umwelt. Das Bundesberggesetz stammt aus einer Zeit, in der die Energieerzeugung praktisch vollständig auf fossilen Brennstoffen beruhte. Vom Klimawandel war noch nichts bekannt, und auch der Umweltschutz hatte bei weitem nicht den Stellenwert wie heute. Daher hat die Förderung der fossilen Brennstoffe auch heute noch Vorrang vor allen anderen Werten. So wird • in und unter Trinkwasserschutzgebieten, sowie in Naturschutzgebieten gefördert, teilweise unter Einsatz von Fracking, • Rohgas nach nur mangelhafter Reinigung abgefackelt, • durch Leckagen in Förder- oder Transportrohren regelmäßig Boden und Grundwasser kontaminiert, • bergbaulicher Abfall, der mit radioaktiven und krebserregenden Stoffen belastet ist, ohne Berücksichtigung des Abfall- und Atomrechtes entsorgt und hierbei Luft, Boden und Grundwasser belastet. Die Menschen in Fördergebieten sind vielfach beunruhigt durch hohe Raten von Krebserkrankungen. Die Förderunternehmen bemühen sich, jeden Zusammenhang mit der Gasförderung von der Hand zu weisen. Zwangsweise Enteignungen Die Förderung des „Bodenschatzes“ hat nach derzeitiger Gesetzeslage auch Vorrang vor dem Eigentumsrecht des Besitzers des Grundstücks, auf welchem gebohrt werden soll. Wenn alle sonstigen Voraussetzungen für die Fördererlaubnis vorliegen und der Grundbesitzer sich verweigert, wird er gewaltsam enteignet. Vom Klimaschutz über den Umweltschutz bis hin zu den Persönlichkeitsrechten widersprechen die Teile des Bundesberggesetzes, die den Bohrlochbergbau auch in Zukunft erlauben, den heute zutage getretenen fundamentalen Lebensnotwendigkeiten und müssen daher in Verbote umgewandelt werden. Da Gefahr im Verzug ist, muss auch in bereits genehmigten Aufsuchungsgebieten das Niederbringen von Bohrungen verboten werden. Diese Petition wird unterstützt von: AK Fracking Braunschweiger Land Kreisverband Die Linke Altmarkkreis Salzwedel Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland BI „Saubere Umwelt & Energie Altmark“ BI für Gesundheit Hemslingen/Söhlingen MetropolSolar Solarverein Goldene Meile e.V. Bürgerinitiative gegen Bohrungen im Süd-/Brookmerland Interessengemeinschaft gegen Gasbohren Tecklenburger Land (IGTL) Wittorfer für Umwelt und Gesundheit e.V. (WUG) Berliner Wassertisch Starter C. Lenz ist Sprecher der Bürgerinitiative „Saubere Umwelt & Energie Altmark“, Stellv. Sprecher des „Rat für Bürgerenergie“ im Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn) und 100%iger Strom-Selbstversorger durch Photovoltaik-Inselanlage. Weitere Infos zur Klima- und Umweltschädlichkeit des Erdgases: https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/WG1AR5_Chapter08_FINAL.pdf http://www.eeb.cornell.edu/howarth/publications/Howarth_2016_methane_emissions_summary_De.pdf https://www.biogeosciences.net/16/3033/2019/bg-16-3033-2019.pdf http://energywatchgroup.org/wp-content/uploads/EWG_Erdgasstudie_2019.pdf https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/EDFE_Vortrag_Wissenschaft_Methanemissionen_Schwietzke_10092019%20%281%29.pdf https://www.pv-magazine.de/2017/11/27/eingestaendnis-zwecks-image-politur-erdgas-industrie-gelobt-besserung/ http://www.dgs.de/news/en-detail/021118-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/news/en-detail/161118-re-altmaiers-neue-energiewende-logik-ersetzung-der-fossilen-energie-durch-erdgas/ https://www.dgs.de/fileadmin/newsletter/2019/LNG_stoppen.pdf https://www.klima-for-future.de/waermepumpe-oder-erdgas.html https://www.spektrum.de/news/wie-exxon-den-klimawandel-entdeckte-und-leugnete/1374674 https://www.youtube.com/watch?v=Ob986Ujrz3Q Siehe auch: Tony Seba, Saubere Revolution 2030
    1.557 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Dr. Christfried Lenz Picture
  • Keine "Gelben Säcke" in arme Länder, kein Müllexport
    Diese Länder, meist Afrika oder Asien, sind nicht in der Lage, unseren Plastik- und Verpackungsmüll adäquat aufzubereiten, sondern ersticken in unserem Dreck, während wir glauben, mit Recycling und sortiertem Plastikmüll etwas Gutes zu tun.
    417 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Regina Goldbecker
  • Offenburg sagt's dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyist:innen und Bremser:innen in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    444 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Anke Hofmann
  • Schneller Ausstieg aus der Erdgas- und Erdölförderung
    Heute werden immer noch in Vorranggebieten zur Trinkwassergewinnung Genehmigungen zur Aufsuchung und Förderung von Erdgas und Erdöl **ohne vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und ohne Öffentlichkeitsbeteiligung** erteilt. Auch ein dauerhaftes und unabhängiges Monitoring von Wasser, Luft und Boden ist immer noch kein Standard. Es gibt immer noch kein öffentlich zugängliches Verzeichnis aller Bohrungen mit detaillierten Angaben. Weiterhin werden die Fördermengen von Bohrungen durch chemische Zusätze oder durch Bohrlochbehandlungen optimiert (z.B. Fracking). Das bei der Förderung anfallende **Lagerstättenwasser** gefährdet Menschen, Tiere und Umwelt; Lagerstättenwasser ist hoch salzig, enthält Schwermetalle wie z.B. Cadmium, Benzol und Quecksilber sowie radioaktive Stoffe. Vermehrte **Krebserkrankungen** im direkten Umfeld von Förderplätzen führten zu weitreichenden Studien, die den Zusammenhang zwischen Bohrungen und Erkrankungen bisher nicht ausschließen konnten. Die **globale Klimaentwicklung** macht es zwingend erforderlich, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern zeitnah und verbindlich erfolgen muss.
    6.094 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Aktionsbündnis gegen Gasbohren Bad Fallingbostel Picture
  • Marzahn-Hellersdorf sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    412 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Cornelia Quaschning
  • München-Nord sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    575 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Christine Trompka
  • Hamburg-Wandsbek sagt’s dem Bundestag: Wir wollen mehr Klimaschutz!
    Nach dem Klimapaketchen und Lufthansa-Milliarden ist klar, was Lobbyisten und Bremser in der GroKo anrichten können. Bleiben sie stark, würde Deutschland auch seine Klimaziele bis 2030 reißen und die Energiewende schrumpfen. Doch es geht auch ganz anders: Gerade erst wurde die Abwrackprämie erfolgreich gestoppt. Das ist ein Vorgeschmack darauf, was wir als Klimabewegung bewirken können! Abgeordnete, die im September 2021 in den Bundestag (wieder)gewählt werden wollen, müssen sich jetzt entscheiden: 1,5-Grad-Politik unterstützen oder massenhaft Stimmen verlieren? Als “Schwarm for Future” werden wir sie in allen Wahlkreisen Deutschlands zum Klima-Krisengespräch bitten - und im Wahlkampf an ihren Taten messen. Unterschreiben Sie jetzt. So sagen Sie Ihren Abgeordneten: Der Wahlkreis will mehr Klimaschutz! Mehr zum bundesweiten “Schwarm for Future” finden Sie auf: https://SchwarmForFuture.net
    608 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Marcel H.
  • Stoppt die Gewerbegebietspläne für den Gangelshauser Wald!
    Wo ist der Gangelshauser Wald? Beim Gangelshauser Wald handelt es sich um ein Waldstück südlich der A1 zwischen der Gevelsberger und der Schwelmer Straße. Wenn man von Haßlinghausen nach Gevelsberg fährt, befindet sich der Wald nach der Autobahnunterführung auf der rechten Seite. Das Waldstück befindet sich größtenteils auf Sprockhöveler Stadtgebiet. Warum ist der Wald einzigartig und schützenswert? Beim Gangelshauser Wald handelt es sich als Ausläufer des früheren Hochmoores am Hellmannsbruch um einen ehemaligen Bruchwald, also einen sumpfigen Wald mit einer selbst erzeugten Torfschicht. Der Wald wurde aus forstwirtschaftlichen Gründen teilweise entwässert, ist aber trotzdem noch recht feucht und sumpfig. Typische Arten der Bruch- und Moorwälder wie die Moorbirke, Erle, Pfeifengras oder 5 verschiedenen Torfmoose zeugen davon. Ein Bericht der Biologischen Station des EN-Kreises betont, dass die Vegetation des Gangelshauser Waldes im Kreisgebiet einmalig ist. Zugleich brüten hier laut Bericht 21 Vorgelarten (davon eine Rote-Liste-Art) und im Wald wurden mehrere Fledermausarten nachgewiesen. Der Bericht der Biologischen Station zeigt darüber hinaus eine Perspektive auf, wie durch Renaturierungsmaßnahmen (insbesondere Rückbau der Entwässerungsgräben) der ehemalige Bruchwald wieder in einen Moorwald zurück entwickelt werden kann. Dieser Moorwald wäre nicht nur ein noch besserer Lebens- und Rückzugsraum für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Er hätte darüber hinaus positive Effekte für den Klimaschutz, da Bruchwälder über eine hohe CO2-Speicherfähigkeit verfügen. Für die umgebenden Städte würde der Bruchwald zudem Kühlungseffekte haben – in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels ein weiterer, äußerst wichtiger Grund, bestehende Wälder nicht zu roden, sondern sie zu bewahren und ökologisch aufzuwerten. Welche Pläne gibt es rund um den Gangelshauser Wald? Für den Bereich Linderhausen / Gangelshausen gab es schon länger Pläne, hier ein großes interkommunales Gewerbegebiet entstehen zu lassen (weitere Informationen finden sich zu diesen Plänen unter anderem auf der Webseite des Bürgervereins Linderhausen: https://linderhausen.de/). Der letzte Planungsstand des Regionalverbands Ruhr (RVR) für einen interkommunalen Gewerbe-Kooperationsstandort sieht eine Fläche allein in Schwelm vor – alle Parteien in Schwelm haben sich deutlich dagegen ausgesprochen. In einer Podiumsdiskussion mit der Bürgermeisterkandidatin Sabine Noll (CDU und Grüne) und dem Bürgermeisterkandidaten Volker Hoven (SPD, FDP und WfS) wurde nun über den Gangelshauser Wald und die Pläne, dort eine Spedition anzusiedeln, diskutiert (Der Mitschnitt findet sich hier: https://www.youtube.com/watch?v=euxMxkIv7Jk&feature=youtu.be, bei 54 Min. 18 Sek. sowie bei 1 Std. 9 Min 2 Sek.). Mehr zu den unterschiedlichen Positionen der Kandidaten finden Sie auf der Webseite des Bürgervereins Linderhausen (https://linderhausen.de/gangelshauser-wald-in-gefahr-bilderbuchwald-hochmoorgebiet/) sowie im oben genannten Videomitschnitt. Was spricht gegen die Pläne, eine Spedition im Gangelshauser Wald anzusiedeln? Gegen die Ansiedlung der Spedition im Gangelshauser Wald sprechen folgende Punkte: 1. Die ökologische Wertigkeit und Einzigartigkeit des ehemaligen Bruchwaldes. 2. Die wichtige Rolle des Waldes beim Klimaschutz (CO2-Speicher und Kühlungsfunktion) jetzt und perspektivisch als Moorwald. 3. Die zu erwartende weitere Verkehrsbelastung von Haßlinghausen, Wir fordern daher: Stoppen Sie die Gewerbepläne für den Gangelshauser Wald! Wir benötigen in Sprockhövel wertvolle, gesunde Wälder und nicht noch mehr Verkehrsbelastung! Quellen Mitschnitt der Podiumsdiskussion: https://www.youtube.com/watch?v=euxMxkIv7Jk&feature=youtu.be
    2.554 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Jürgen Döbert
  • Amazon zum Handeln zwingen
    Liebe Freunde, Wie geht es euch mit Amazon? Ich versuche Bestellungen zu vermeiden, da ich die menschenunwürdigen Bedingungen dieses Systems ablehne. Und auch den enormen Konsum, den wir ausBequemlichkeit zusätzlich schaffen: denn ohne die bequeme Zustellung konsumierten wir sicherlich alle deutlich weniger. Amazon benutzt Menschen wie uns, die ohne den Onlinehandel weniger konsumierten. Jeff Bezos ist der reichste Mann der Welt und bezahlt so gut wie keine Steuern. Amazon schädigt den stationären Einzelhandel und seine Mitarbeiter - sie werden systematisch ausgebeutet. Die Postzusteller in Deutschland sind mit die am schlechtesten bezahlten Mitarbeiter. Warum also bestellen wir alle bei Amazon? Meine Antwort ist: weil es bequem ist. Gerade stelle ich mir folgende Frage: Was würde passieren, wenn auch nur jeder zweite Deutsche für einige Monate Amazon komplett boykottieren würde? Das bedeutet: stationär kaufen oder bei regionalen Händlern bestellen.? Vielleicht überzeugen wir sogar viele mündige Europäer, denen nachhaltiges Wachstum und sinkender Konsum am Herzen liegen?
    75 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Thorsten Mühlberg
  • STOPPT DAS A8 MONSTER! Keine Zerstörung des Chiemgaus!
    Der Ausbau der A8 und die Planung widerspricht dem Pariser Klimaschutzabkommen, der Klimaschutz-Offensive der Bayerischen Staatsregierung und dem Artenschutz: - 10 betroffene Naturschutzgebiete und Wasserschutzgebiete - Massiver Flächenfraß Zusammen mit dem Bau des Brenner Nordzulauf bedeutet dies den Verkehrskollaps in Oberbayern. Dies ist unsere Heimat und unsere Zukunft und hierfür stehen wir gemeinsam und sagen: NICHT MIT UNS Wir fordern: Lärmschutz ja, Ausbau nein! Laut Weltklimarat (IPCC) haben wir nur noch 10 Jahre Zeit, um unsere Emissionen bedeutend zu reduzieren, um ein Überleben auf unserem Planeten Erde zu gewährleisten: Größere Autobahnen sind dabei genau das Gegenteil von dem, was wir brauchen. Wir benötigen das Geld, um unsere Wirtschaft und den Verkehr klimaneutral neu zu strukturieren. Dieses Vorhaben widerspricht dem unterschriebene Pariser Klimaschutzabkommen, dem Artenschutz und der bayerischen Klimaschutzoffensive! Wirtschafts-Gründe: o Langjährige Bautätigkeit (über 10 Jahre) o Extrem teures Bauprojekt: Minimum 1.2 Milliarden Euro ohne vorherige Bodenbeschaffenheitsprüfung durch Moorgebiete o Mammutprojekt in Oberbayern zusammen mit Brenner Nordzulauf o Reduzierung der Attraktion als Urlaubsgebiet: Wer will Urlaub in einem Gebiet mit Dauerbaustelle und Dauerstau machen? o Dörfer und Straßen werden durch zusätzliche Nutzung und A8-Bauaktivitäten maßgeblich beeinträchtigt Verkehrs-Gründe: o 2 Verkehrsachsen - Salzburg und Innsbruck - werden maximal durch Ausbauarbeiten belastet o Mehr Stau, mehr Verkehrsprobleme und noch mehr Abgase während der langen Bauphase o Fahrten nach München und Salzburg auf der Autobahn sind aufgrund von Dauerstaus kaum mehr möglich (verminderte Mobilität) Gesundheits- und Umweltschutz-Gründe: o Luftverschmutzung durch Dauerstau in Luftkurorten wegen Ausweichverkehr von Großbaustellen o Gesundheitsschäden durch Lärm und Luftverschmutzung o Lange Baustellenphase mit Lärm, Umwegs-Verkehr, Baufahrzeugen und Materiallagerung o Beschneidung von Erholungsgebieten Umwelt-Gründe: o Enormer Flächenfraß (artenreiche Naßwiesen, Eichen- und Buchenwälder, Feuchtgebiete, Laub-, Misch- und Nadelwälder, naturnahe Fliesgewässer und vieles mehr werden zerstört) o Verstädterung und Asphaltierung der Landschaft, was zur lokalen Temperaturerhöhung führt o Völlige Veränderung und Zerstörung des Landschaftsbildes des Voralpenlandes o Gefährdung von 10 wertvollen Naturschutzgebieten, u.a. Bärnsee, Chiemsee Brutgebiete, Vogelparadies Tiroler Ache, Bernauer Filz o Bedrohung von Wasserschutzgebieten o Verminderung der Biodiversität o Zerstörung von Feuchtgebieten als C02 Speicher
    2.904 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürger-Initiative gegen A8
  • Wald – Wasser – Wiesen retten: Stoppt die "Fliegerhorst-Straße"!
    Die Stadt Oldenburg will eine "Entlastungsstraße" für ein kombiniertes Wohn- und Gewerbegebiet im neuen Stadtteil "Helleheide" auf dem Fliegerhorst bauen. Bereits in der Sitzung des Bauausschusses am 17.09.2020 und des Stadtrates am 28.09.2020 könnte dieser Plan [1] verabschiedet werden. Die Straße würde den Wald auf dem Fliegerhorst, die Wiesen in Wechloy und den Wald an der Ammerländer Heerstraße, auf der sie einmünden soll, durchschneiden. Ein Bündnis aus BUND, Nabu, Fridays-, Students- und Parentsforfuture, die Bürgerinitiative für Naturschutz und Stadtökologie, Greenpeace Oldenburg und die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems sprechen sich u. a. aus folgenden Gründen dagegen aus: ###1. Ein wertvolles Stadtbiotop schützen: Das Gebiet vom Heidbrook Wald über die Feldwische-Teiche bis hin zum Wald auf dem Fliegerhorst sind naturschutzwürdige, sehr wertvolle, unter Schutz stehende Biotope [2] für Amphibien, Vögel, Fledermäuse und viele andere Tiere und Pflanzen. Das Amphibienvorkommen in diesem Gebiet ist sogar „von landesweiter Bedeutung“ [3]. Der Bestand der verschiedenen Arten, wie zum Beispiel Seefrosch, Bergmolch oder Erdkröte, hat eine hohe oder sogar besonders hohe Bedeutung für den Naturschutz in Niedersachsen. Der Landschaftsrahmenplan der Stadt Oldenburg und alle erstellten Fachgutachten sind eindeutig in ihrer Bewertung. Der Bau der Trasse würde nicht nur den bedeutendsten Lebensraum für Amphibien in Oldenburg zerstören, sondern auch den vieler wertvoller Vogel-, Fledermaus- und Libellenarten. ###2. Ein natürliches Klimaschutzgebiet erhalten: Die Teiche am Heidbrook, das Kesselmoor, die Feuchtwiesen und der Wald bilden eine Oase vor unserer Haustür. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Hoch-und Grundwasserschutz, indem sie z. B. bei Starkregen Wasser aufnehmen. Außerdem binden Wald und Wiesen CO2 aus der Luft und speichern es. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt – und das zum Nulltarif. Andere Städte legen für viel Geld neue Klimaschutzgebiete an, wir haben bereits eines. Die Trasse führt zu mehr Bodenversiegelung und -verdichtung und zerstört damit weitgehend die Fähigkeit zur Wasserspeicherung. ###3. Eine echte Verkehrswende beginnen: Eine Verkehrsplanung, die den motorisierten Individualverkehr (MIV) vor alles andere stellt, ist in Zeiten, in denen der Klimawandel und das massenhafte Artensterben in aller Munde sind, völlig überholt. Wir wollen keine „Entlastungsstraße“, die falsche Anreize für den Autoverkehr setzt und Klima- und Artenschutz ignoriert. Wir wollen eine zukunftsfähige Stadtentwicklung mit nachhaltiger, bezahlbarer Mobilität, die das Klima schützt! ###4. Öffentliche Gelder nachhaltig einsetzen: Die Kosten für die "Entlastungsstraße" werden beträchtlich sein. Nicht nur der Bau, für den jetzt schon 14,6 Millionen Euro angesetzt sind, sondern auch die vorgeschriebene Anlage von Ausgleichsflächen und Leiteinrichtungen für Amphibien werden viel Geld verschlingen. Es entstehen außerdem Wartungskosten, die die nächsten Generationen zahlen werden – Jahr für Jahr. Richtig teuer kann es werden, wenn der Boden nicht standhält: Podsol-Gley-Boden ist anfällig für Grundwasserschwankungen und das benachbarte „Kesselmoor“ lässt darauf schließen, dass es im Bereich der Trasse noch mehr kleine Moorbereiche („Torflinsen“) gibt. Wenn die Straße „absackt“ – ähnlich wie wir es vom Oldenburger „Kavallerieweg“ oder der A-20 her kennen - dann muss sie gesperrt und erneut teuer saniert werden. All dieses Geld könnte stattdessen in die klimafreundliche Stadtentwicklung fließen. Bitte helfen Sie durch Ihre Unterschrift mit, Oldenburg zu einer umweltfreundlicheren Stadt zu machen! [1] Bebauungsplan N - 777 G (Fliegerhorst/Hallensichel-Ost/Entlastungsstraße) [2] nach §30 BNatSchG [3] Faunistischer Fachbeitrag von Diekmann & Mosebach, September 2017 (Links zu allen Quellen finden Sie auf der Webseite der Kampagne.)
    5.136 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Oliver Rohde