• Stiftung Bauhaus: Nicht vor Nazidrohungen, AfD und CDU einknicken
    Die Behauptung, "Feine Sahne Fischfilet" seien "linksextrem", ist lediglich vorgeschoben. Tatsächlich handelt es sich um ein wenig mutiges Einknicken vor den Drohungen von Neonazis und Protesten der AfD – an die sich die CDU leider angeschlossen hat. Es ist nicht nachvollziehbar, dass z.B. Sido seinen frauenfeindlichen "Arschf***song" auf der Bauhaus-Bühne performen durfte und nun eine linke Band Auftrittsverbot bekommt (siehe auch: https://www.zeit.de/kultur/musik/2018-10/feine-sahne-fischfilet-bauhaus-konzert-abgesagt).
    1.692 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von David Oswald
  • Rummelsburger Bucht retten
    Umwelt- und Klimaschutz: Auf dem Gebiet sind streng geschützte Tierarten heimisch, die durch die Umsetzung der geplanten Bauvorhaben gefährdet sind. Die Fläche hat auch eine wichtige Stadtklimatische Bedeutung. Es gibt zwar Ausgleichsmaßnahme, diese sind zwar rechtlich zulässig, aber sehr weit entfernt und aus Sicht des Naturschutzes fragwürdig. Hotel, Aquarium, Luxuswohnungen: Statt den geplanten Projekten werden an diesem Standort dringend günstiger Wohnraum, Platz für inhabergeführte Läden, Kulturangebote und Gemeinschaftsprojekte, sowie Stadtnatur gebraucht. Grundschul Neubau nicht gesichert Die Prognose für 2023/24 besagt eine Auslastung der Grundschule zu 70% über Kapazität. Die neuen Bewohner, die durch die Bebauung dazukommen, sind dabei noch nicht valide berücksichtigt. Es gibt nach Jahren der Versuche noch immer keine sichere Planung mit glaubwürdigem Fertigstellungsdatum. Senat hat mit Verträgen im Eilverfahren der BVV vorgegriffen Die rot-schwarze Regierung hat die Zustimmung zu den Kaufverträgen für die Grundstücke für Hotel und Aquarium in der letzten Sitzung vor der Wahl am 08.09.2017 in einem Eilverfahren beschlossen. Das gleicht eigentlich einem Skandal, denn damit ist die parlamentarischen Funktion der BVV in diesem Fall ziemlich beschnitten. Günstige Genossenschafts-Wohnungen auf Erbbauland statt Luxuswohnungen: Der Berliner Koalitionsvertrag sieht Erbbauverträge für die Vergabe von Landesflächen vor. Das wusste wohl die alte Regierung. Wenn der B-Plan abgelehnt wird, gehen die Flächen zurück an das Land Berlin und der Senat kann den Koalitionsvertrag hier umsetzen. Wasserpark - Nutzung durch Coral World Touristen: Die einzige öffentliche Grünfläche auf dem Gelände die genutzt werden darf, wird von Coral World gepflegt. Der Wasserpark, etwa halb so groß ist wie der Boxhagener Platz, wird von geplanten 1.300 Touristen / Tag wohl auch gut genutzt werden, denn es gibt direkte Zugänge von der Terrasse. Der Park ist also definitiv nicht für die Bevölkerung. Im B-Plan wird auch gemogelt: ein Drittel der winzigen ausgewiesenen Grünfläche ist tatsächlich die Terrasse des Aquariums (Café und Biergarten) und eingezäunt. Kulturelle Angebote und existierenden Wohnraum erhalten: Die Kulturstätte "Rummels Bucht", die von den Einwohner sehr gut angenommen wird, muss abgerissen werden, wenn der B-Plan beschlossen wird. Es deutet auch alles darauf hin, dass drei Häuser (günstiger Berliner Altbau), die auch bewohnt sind, abgerissen werden. Eine Resourcenverschwendung die einem stadtbekannten Immobilienhai (Padovic [watch-blog]) zugute kommt. Entwicklungsmaßnahme aus 1992: Die dem B-Plan zugrunde liegende Entwicklungsmaßname auf Landesebene stammt aus 1992 und wurde 1994 in eine Verordnung (VO Entwicklungsgebiet 1994) gegossen. Dementsprechend aus der Zeit gefallen ist auch die derzeit vorgesehene Planung. Nach Ablehnung des Bebauungsplans kann der Senat das Entwicklungsgebiet am Ostkreuz aufheben. Danach kann eine zeitgemäße Planung mit erbaulicher Verpachtung der Landesflächen erstellt werden, um günstigen Wohnraum zu schaffen und die derzeitige Nutzung zu erhalten. So wie es eigentlich Strategie des neuen Senats ist. Weitere Informationen: Forderungen der Initiative: http://bit.do/bplan-bucht-forderungen Argumentationsleitfaden mit Fakten Links: http://bit.do/bplan-bucht-argumente
    45.874 von 50.000 Unterschriften
    Gestartet von Rummelsburger Bucht gemeinsam gestalten
  • Karin Schönbergers Permakulturgarten "Die weisse Rose" Haselhorst muss bleiben
    Das Wochenendgrundstück ist nicht nur ein Idyll und ein naturnaher Garten, er ist auch Treffpunkt für interessierte Gärtner, immer offen für Besucher und ein Lernort für Permakultur. Frau Schönberger hat sich als Autodidaktin mit allen Themen zum nachhaltigen und klimafreundlichen Gärtnern beschäftigt, diese umgesetzt und gibt ihre Erfahrungen gerne weiter. Man kann sich in ihrer urgemütlichen Jurte im Kreis versammeln und diskutieren. Karin Schönberger ist jetzt 73 Jahre alt und sehr aktiv. Vor 5 1/2 Jahren hat sie den Garten verwildert übernommen und zu einem Ausstellungsobjekt gemacht. Sie wird sicher nicht an anderer Stelle noch einmal von vorne anfangen wollen oder können. Dies ungewöhnliche Ambiente scheint nicht zu den umgebenden Kleingärten mit Swimmingpools und gepflegtem Rasen zu passen: der Bezirksverband der Kleingärtner Spandau möchte Frau Schönberger keinen Pachtvertrag anbieten. Die Verbandzeitung der Kleingärtner ist voll von Tipps für naturnahes Gärtnern, aber wehe jemand macht das mal. Dann wird er/sie bei nächst bester Gelegenheit rausgedrängt.
    2.016 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Bettina Grohnert
  • Verbraucher fordern unverarbeiteten Nutzhanf für den Einzelhandel
    1.) Der Rohstoff Nutzhanf bietet aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge, über die industriellen Nutzungsmöglichkeiten (z.B. Papier, Seile, Textilien) hinaus, auch weitere  Einsatzmöglichkeiten im alltäglichen Gebrauch. Zum Einen als besonders gesundes und unbedenkliches Nahrungsmittel (Tee, Salat, etc.), zum Anderen als Hausmittel bei verschiedenen Beschwerden wie Verspannungen, Schmerzen, Stress, Verdauungsproblemen und Schlaflosigkeit (z.B. als Tee). Hierbei hat THC-armer, CBD-reicher Nutzhanf als Rohstoff für den Verbraucher keine Nebenwirkungen, ist nicht berauschend, enthält keine Allergene und birgt auch sonst keinerlei Gefahren. Dies bestätigt unter anderem die WHO in folgendem Bericht: http://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf   In unseren unmittelbaren Nachbarländern, wie Italien, Österreich und der Schweiz ist der alltägliche Handel und Gebrauch von Nutzhanf bereits gängige, einwandfrei funktionierende Praxis und wirkt sich seit der Freigabe äußerst positiv auf die Wirtschaft aus. Immer mehr Menschen in Deutschland kennen bereits die positiven Auswirkungen des Nutzhanfes auf Gemüt und Gesundheit, und wünschen sich eine Regulierung für den Einzelhandel.  Die wenigen Nutzhanf Unternehmen in Deutschland sind, aufgrund der fälschlichen Repression durch die Justiz und der undurchsichtigen Gesetzeslage, nicht in der Lage, den Bedarf der Bevölkerung an Nutzhanf zufriedenstellend zu decken. Hinzu kommt, dass die wenigen deutschen Nutzhanf Unternehmen dadurch, im Gegensatz zu internationalen Unternehmen anderer Länder, auf dem europäischen Markt nicht konkurrenzfähig sind. Dies muss sich schnellstmöglich ändern. Daher fordern wir die sofortige Freigabe und Regulierung des Nutzhanfes als Rohstoff für den Einzel- und Großhandel in Deutschland. 2) Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat bisher drei Hausdurchsuchungen in den Filialen der Hanfbar und den Privaträumen des Betreibers angeordnet und durchgeführt. Darüber hinaus hat sie mehrmals einen Haftbefehl gegen den Betreiber Marcel Kaine beantragt. Fünf Wochen befand sich der Betreiber Marcel Kaine ungerechtfertigt in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft rechtfertigt ihr Vorgehen durch drei Hauptargumente, welche sich inhaltlich auf folgende Punkte stützen: Punkt 1 - Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass der Handel mit Pflanzen und Pflanzenteilen der Gattung Cannabis verboten sei - wobei es auf Unterscheidung zwischen Blüten, Blättern & Stängeln NICHT ankommt. Punkt 2 - Die Staatsanwaltschaft bezieht sich dabei insbesondere auf den unverarbeiteten Zustand der Pflanzenteile - wobei die Trocknung, Zerkleinerung und Fermentation, aus Sicht der Staatsanwaltschaft NICHT als Verarbeitung gilt. Punkt 3 - Aus Sicht der Staatsanwaltschaft ist die Abgabe an den Endverbraucher nicht zulässig, sondern lediglich an gewerbliche Kunden, welche den Rohstoff zu industriellen Gütern (z.B. Seile, Textilien, etc…) weiterverarbeiten. In diesen Punkten gibt es zwischen der Staatsanwaltschaft und dem Anwalt der Hanfbar unterschiedliche Auslegungen des BTMG und der dazugehörigen Ausnahmeregelung bzgl. des Nutzhanfes. Diese unterschiedlichen Auslegungen sind einzig und allein durch die schwammige Formulierung dieses Gesetzes möglich geworden, was dazu geführt hat, dass ein junges Unternehmen wie die Hanfbar, welches derzeit 20 Mitarbeiter beschäftigt, stark von der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei drangsaliert wird. Selbst wenn man der Staatsanwaltschaft Braunschweig mit ihrer Argumentation Recht geben sollte, ist ihr Vorgehen gegen die Hanfbar und ihren Betreiber nicht gerechtfertigt, da es bereits eine Vielzahl anderer Anbieter (z.B. Reformhäuser, Tee-&Bioläden) in ihrem Zuständigkeitsbereich gibt, welche ebenfalls unverarbeitete Pflanzenteile der Gattung Cannabis an den Endverbraucher vertreiben, und gegen die nicht vorgegangen wird. Dies sind Beispiele der eben genannten Anbieter von unverarbeitetem Nutzhanf: TeeGschwendner - Hans Hanf Diverse Apotheken - Frauentee Diverse Reformhäuser - Hanftee +zahlreiche Internetanbieter Diese Ungleichbehandlung kann nicht sachlich begründet werden, was gleichzeitig die Vermutung zulässt, dass es sich in diesem Fall um persönliche Gründe und in diesem Zusammenhang sogar um Amtsmissbrauch handeln könnte. Die Hanfbar steht einzig und allein für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Genuss. Sie ist ein reiner Gesundheitsladen, der Menschen beibringt und ermöglicht, die gesundheitlichen und ernährungsphysiologischen Vorteile des Nutzhanfes auf unterschiedliche Arten für sich zu nutzen. Es darf nicht sein, dass ein Unternehmen wie die Hanfbar, einzig und allein aufgrund unterschiedlich möglicher Auslegungsarten eines Gesetzes derart durch eine staatliche Behörde drangsaliert und an ihrem Geschäft gehindert wird. Daher fordern wir ausdrücklich Rechtssicherheit für die Hanfbar und alle anderen Anbieter dieser Sparte, bis zu einer verfassungsgerichtlichen Klärung der Rechtslage.
    31.813 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Bardia Hatefi
  • Gegen Rassenideologie im deutschen Buchhandel
    Aktuell dominieren rechte Hetze, Pegida/AfD-Demos und Stigmatisierungen das politische Bild. Mit Eurer Hilfe können wir die Buchhandel Deutschlands gesammelt und mit einer Stimme dazu auffordern, das absolut rechtsgesinnte Buch des Herrn Thilo Sarrazin aus den Läden zu verbannen. Leuten, die den Islam nicht kennen und vielleicht Angst davor haben, gibt dieses Buch ein völlig falsches Bild vom Islam und seinen Angehörigen. Aufklärung sieht anders aus. Lasst uns ein Zeichen gegen diese populistische und islamophobe Minderheit setzen und Sarrazins Buch boykottieren. Nur gemeinsam können wir die Buchhändler Deutschlands überzeugen, das Sarrazins wilde Theorien nicht in die Läden und die Köpfe gehören!! Teilt die Petition, wo Ihr nur könnt!
    5.959 von 6.000 Unterschriften
    Gestartet von Gustav Teschner
  • Früher schwimmen im Schyrenbad!
    München wächst, die Sommer werden wärmer. Mit einem 50m-Becken besitzt die Stadt im Schyrenbad ein Juwel für Schwimm-Begeisterte und Hobby-Sportler. In der zentralen Lage wohnen über 200 Tsd. Menschen (Untergiesing, Ludwig- Isarvorstadt, Sendling, Au-Harlaching, Altstadt-Lehel). Leider öffnet das Schyrenbad unter der Woche erst um 10h, so daß berufstätige Bürger und Bürgerinnen, zu denen auch ich gehöre, in der Regel nur am Wochenende überhaupt Bahnen schwimmen können. Abends ist es für viele nach der Arbeit oft zu knapp und/oder zu voll. Das einzige morgendliche Angebot einer 50m Bahn im Freien besteht im 12km entfernten Dantebad. Abgesehen vom zeitlichen Aufwand kann es für eine Großstadt nicht sinnvoll sein, daß Menschen hierfür unnötig durch die Stadt fahren müssen. Die Infrastruktur (Fixkosten) ist schon vorhanden - der zusätzliche Personalaufwand für ca. 3 x 5 Std in der Woche ist im Verhältnis dazu sehr gering. Dafür wäre der Gewinn groß, zumal sicher zusätzlich Menschen für ein regelmäßiges Schwimmen gewonnen werden könnten, denen dies aufgrund der heutigen Öffnungszeiten nicht möglich ist.
    934 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Claudius Chavanne Picture
  • Rettet das Boulder-Paradies "Der Schrein" im Freien von München Thalkirchen!
    Wir bouldern das ganze Jahr draußen, auch im Regen (geneigte Wände) und im Winter. An sonnigen Tagen wird es dank der geschützten Südlage auch im Winter recht gesellig. Es gibt einen großen Bekanntenkreis, den man dort regelmäßig trifft. Im Sommer ist die Wand immer gut besucht. DIE BETONWÄNDE SIND AUS FOLGENDEN GRÜNDEN ERHALTENSWERT: Man ist an der frischen Luft frei von Kletterschuh-Aroma und Magnesium-Staub. Gerade das Bouldern draußen im Freien mit den Elementen der Natur macht den Sport stressfrei. Uns allen tut das "Draußen" und die Ruhe gut, vor allem in der Stadt brauchen wir diesen "Freiraum". FÜR DAS OPTIMALE KLETTERTRAINING Die Betonwand bietet für jeden ein optimales Training. Abgesehen von den Betonstrukturen, werden seit einigen Jahren auch Plastikrouten geschraubt. Es sind also beide Trainings-Möglichkeiten vorhanden. Die langen Quergänge ermöglichen eine gezielte Verbesserung der Kraft-Ausdauer, was an den kurzen Hallen-Bouldern nicht möglich ist. Eine bessere Tritt-Technik wird trainiert, weil man nicht nur bunte „Plastikboppel“ anpeilt, sondern die Betonstruktur nutzen muss. Die unzähligen Strukturen des Betons erlauben eine unbegrenzte Kombination von Zügen unter dem Einsatz der eigenen Kreativität. Es ist nicht das stur vorgegebene phantasielose Abspulen von Zügen an ergonomischen Plastik-Griffen. Wie schon der berühmteste deutsche Kletterer bemerkte: „Es sind weder Vorschriften noch zwingende Regeln welche die individuelle Gestaltungsfreiheit bei der Ausführung oder Begehung einer Route einschränken.“ (W. Güllich Bergsteiger 11/1983) „Es liegt an der Kreativität des Sportlers, aus seinen Belastungsmöglichkeiten ein Bewegungsprogramm zusammenzustellen.“ (W. Güllich, A. Kubin Sportklettern Heute) Die Fingerkraft wird besser trainiert, da der Beton dem Fels ähnlicher ist als Plastik-Griffe. Durch den Beton bildet sich an den Fingerkuppen Hornhaut, anders als bei Plastikgriffen, die nur zu Hornhaut an den Handflächen führt. Die neue Wand bekäme aus Kostengründen keine Betonstrukturen. Es würden lediglich Plastik-Griff-Quergänge montiert werden. AUS SOZIALEN GRÜNDEN Der Boulderbereich ist ein wahres Kleinod. Südlich ausgerichtet, windgeschützt und bei Anfängern wie Ambitionierten sehr beliebt: der freie Blick ins Grüne, Kiesboden und Trampolin zum Spielen, Tische und Bierbänke in der Nähe sind eine gelungene Gestaltung. Hier fühlen sich Alle sichtlich wohl und kommen schnell ins Gespräch miteinander. Eine strukturlose schattige Wand mit einer Halle im Nacken wäre kein Ersatz sondern eine ungemütliche ungenutzte Wand. Der Schrein ist Treff- und Kennenlernpunkt gerade für Familien! Eltern mit kleinen Kindern haben nur hier die Möglichkeit in Ruhe zu trainieren, während der Nachwuchs im Kinderwagen daneben schläft oder im Kies buddelt. Das ist in einem geschlossenen Boulderraum unmöglich. AUS HISTORISCHEN GRÜNDEN Die Beton-Außenanlage von 1989 ermöglichte als erste das Klettern in der Stadt. Damit wurde das Kletter-Training revolutioniert und der Startschuss für die "Erfolgsstory" Hallenklettern gelegt. Hier ist die Verbindung von „drinnen und draußen“ wie nirgends anders erlebbar und sollte historisch betrachtet erhalten bleiben. WIRTSCHAFTLICHE GRÜNDE Der DAV ist kein Unternehmen mit Gewinnmaximierung als Ziel, sondern ein Verein. Der Sinn von städtischen Kletteranlagen ist oder sollte sein, allen Mitgliedern gerecht zu werden. D.h. ein gutes Training für das Klettern im Gebirge anzubieten und nicht nur dem Trend zum Indoor-Klettern bzw. Indoor-Bouldern zu folgen. Kein Berg befindet sich in einer Halle. Es gibt nirgends eine Boulderwand im Freien, die so vielseitig und zugleich einmalig ist. Sie funktioniert selbst nach 30 Jahren noch hervorragend. Boulderhallen dagegen schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden und sind vielleicht schon in wenigen Jahren nicht mehr im Trend. Der DAV-Kletter- und Boulderzentren München e.V. ist Träger der Kletteranlage und setzt sich aus 23 DAV Sektionen zusammen. Seit dem Bau der 1. Halle hat der Trägerverein den Betrieb der Anlage an die Orgasport GmbH abgegeben. EINBEZIEHUNG DER MITGLIEDER Jeder Boulderer, den wir bisher auf das Thema angesprochen haben, hat empört reagiert. Als langjährige DAV-Mitglieder und bald 30-jährige Nutzer der Kletteranlage sollten wir zumindest gefragt bzw. vernünftig über die Pläne informiert werden. Es muss doch eine Möglichkeit geben, wenigstens die Boulderwand in ihrer jetzigen sonnigen Lage zu erhalten, selbst wenn sich eine weitere Halle nicht verhindern lässt. Helft mit, DEN SCHREIN zu erhalten. Unterzeichnet diese Petition, um auf der Hauptversammlung des Trägervereins am 20.6. unserem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen. Vielen Dank für Eure Unterstützung! Karin & Eric
    532 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Karin Nobs
  • Keine Gefährdung für Mensch und Natur durch den Fernradweg Berlin-Leipzig im Berliner Kiez Lankwitz
    GEGEN DIE SCHAFFUNG VON UNFALLGEFAHREN Die neue Streckenführung eröffnet neue Unfallgefahren da damit Fußgängerwege an der Straße und im Park gekreuzt. Dies betrifft vor allem Kinder und Senioren da einige Schritte entfernt im Park ein Spielplatz und eine Seniorenfreizeiteinrichtung existieren, die stark frequentiert sind, wodurch Kinder und Senioren gefährdet sind. Ein deutlich günstigerer Verlauf mit drei Unfallgefahren WENIGER bietet der ehemalige Streckenverlauf. Dieser würde über die ganze Mühlenstraße hinweg gehen und anschließend per Ampelanlage in den dort existierenden und ausgebauten kommenden, zweispurigen Radweg der Gallwitzallee münden (welches dann auch die einzige Unfallgefahr ist, sogar ampelgeregelt). FÜR DEN ERHALT DER BLÜHFLÄCHE FÜR BESTÄUBER Keine hundert Meter vom Radweg entfernt nistet eine der größten Berliner Wildbienenkolonien der sanftmütigen Fuchsroten Sandbiene, welche wir 2016 nur unter großen Aufwand vor der Zerstörung durch Baumaßnahmen bewahren konnten. In Zeiten des massiven Insektensterbens und dem damit verbundenen Sterben der Bestäuber, des Klimawandels und dem Schwund der Artenvielfalt stellen wir uns die Frage warum ausgerechnet eine Fläche zerstört werden soll, die aufgrund der Frühblüher unter anderem diese Bienen und andere Bestäuber bei der Ernährung unterstützen. GEGEN DIE WEITERE VERSIEGELUNG VON GRÜNFLÄCHEN Grade urbane Räume wie Berlin leiden unter einer stetigen Versiegelung von Böden durch Häuser, Straßen, Parkplätze und vielem mehr. Mehr Grün und Artenvielfalt in der Stadt bedeutet auch mehr StadtNatur und einen Beitrag zu einem erholsamen und strukturreichen Wohnumfeld sowohl für Bewohner als auch für Tiere. Die vorsätzliche Versiegelung von Grünflächen und wertvollen Böden mit sehr hoher Schutzwürdigkeit (Berliner Umweltatlas 2010), ist in keiner Weise nachvollziehbar wenn die Alternative in Form der alten und kürzeren Streckenführung 50 Meter entlang der Mühlenstraße bereit zur Bebauung ist. WAS BISHER GESCHAH Die Informationsgewinnung passiert seit 02/2018. Wir haben es massiv unterschätzt wie sehr unsere Bemühungen verzögert werden an Informationen zu gelangen. Wir sind zugegebenermaßen darin auch nicht sehr erfahren, aber wir lernen dazu. Bereits der Tagesspiegel, der Berliner Kurier, das Berliner Abendblatt, der Kiez.Report und die Berliner Woche haben über unser Anliegen berichtet. • Zusammenfassung der neuen Thematik (April 2019) zum Fund der Wildbienen auf der Trasse im dritten Video vom Kiez.Report: https://kiezreport.blogspot.com/2019/04/verhindern-wildbienen-doch-noch-den.html • Zusammenfassende Informationen und News-Ticker im Blog: https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/news-ticker-bauvorhaben-des-fernradweg-im-gemeindepark-lankwitz-berlin • Zusammenfassung im ersten Video vom Kiez.Report: http://kiezreport.blogspot.com/2018/05/radweg-durch-grunflache-im-gemeindepark.html • Zusammenfassung im zweiten Video vom Kiez.Report: http://kiezreport.blogspot.com/2018/06/umstrittener-radweg-wird-gebaut.html • Berichterstattung im Tagesspiegel: https://leute.tagesspiegel.de/steglitz-zehlendorf/macher/2018/06/07/47391/gestoppt-bauarbeiten-am-fernradweg-berlin-leipzig-im-gemeindepark-lankwitz-ruhen-vorerst/ • Berichterstattung im Berliner Kurier: https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/immer-aerger-mit-dem-ausbau-radweg-bringt-ganzen-kiez-auf-den-baum-30589968?dmcid=sm_fb WAS IST YOUR LITTLE PLANET? Zusammen mit meiner Frau Kathrin und weiteren fleißigen Menschen betreiben wir in Berlin ehrenamtlich Umweltbildung für Kinder und Jugendliche, aktiven Umweltschutz und starten dieses Jahr die Umwandlung artenarmer Rasenflächen auf öffentlichen Grünanlagen in artenreiche Blühwiesen. Einige Eckpunkte: • Preisträger des dm-Ehrenamtspreises 2016 der ebenfalls durch den NABU, die deutsche UNSECO-Kommission sowie den deutschen Kinderschutzbund getragen wird (https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/your-little-planet-erhaelt-auszeichnung-fuer-ehrenamtliches-engagement) • Teil des Workshops zum Thema „Insekten als Nahrungsmittel der Zukunft?“ im Rahmen der SchülerUni (BNE) an der FU Berlin (https://www.yourlittleplanet.org/de/blog/blog-the-planet/schueleruni-an-der-fu-berlin-und-wir-mittendrin) • Bewahrung einer sehr großen Berliner Wildbienen-Aggregation der Roten Sandbiene (Andrena fulva) vor der Zerstörung im Rahmen energetischer Sanierungsmaßnahmen (https://www.yourlittleplanet.org/de/projekte/bestaeuber-bewahren/berlin-fuchsrote-sandbienen-in-steglitz-zehlendorf) Mehr zu uns: https://www.yourlittleplanet.org/de/
    469 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Nicolas Bramke Picture
  • Play Fair - Pay Fair!
    Zur WM 2018 freuen sich wieder Menschen auf der ganzen Welt auf spannende Spiele, Fan-Partys beim Public Viewing und das schöne Gefühl, wenn die eigene Mannschaft ein Tor schießt. Etwas ganz Wichtiges wird dabei leider meistens vollkommen vergessen: Hinter dem Trikot, mit dem Thomas Müller oder Christiano Ronaldo ihre Mannschaften zum entscheidenden Tor schießen, steht die Geschichte einer Näherin, die trotz Vollzeitstelle und exzessiven Überstunden nicht weiß, wie sie sich und ihre Familie ausreichend ernähren kann. Während wir als treue Fans mittlerweile knapp 100 Euro für das neueste Trikot unserer Nationalmannschaft ausgeben müssen und die großen Sportunternehmen damit Millionen machen, erhalten Arbeiter*innen in Asien pro genähtem Trikot lediglich wenige Cents. Der gesetzlich-vorgeschriebene Mindestlohn, in Bangladesch beispielsweise etwa 50 Euro im Monat, reicht nicht einmal annähernd, um die eigenen Grundbedürfnisse zu erfüllen. Fairness und Zusammenhalt sind zwei der wichtigsten Eigenschaften im Fußball, auf die auch die großen Sportartikelhersteller in ihren Öffentlichkeitskampagnen setzen. Fast jeder kann sich mindestens an einen Werbespot erinnern, in dem sich Adidas und Co. für Fairplay einsetzen. Aber warum bekommen die Arbeiter*innen in Asien davon nichts mit? Wenn es darum geht, wo und auf welche Weise Sportartikel produziert werden, dann spielt Fairness plötzlich keine Rolle mehr. Die Gerechtigkeit steht im Abseits, wenn internationale Sportunternehmen Milliardenbeträge für Sponsoring und Marketing ausgeben können, Arbeits- und Menschenrechte bei der Produktion von Trikots, Fußballschuhen und anderen Fanartikeln aber mit Füßen getreten werden. Internationale Marken können und müssen sicherstellen, dass die Menschen, die für sie Kleidung produzieren, einen Lohn zum Leben erhalten. Sie nehmen eine wichtige Position in der globalen Lieferkette der Bekleidungsindustrie ein und haben als große Auftraggeber in Schlüsselregionen wie Asien oder Osteuropa Einfluss darauf, ob die Forderungen nach Existenzlöhnen eingelöst werden. Sie können durch ihre Einkaufspraktiken bewirken, dass in ihren Zulieferbetrieben Löhne zum Leben bezahlt werden und Gewerkschaften für Arbeiter*innen Kollektivverhandlungen führen können. Teilt Euren WM-Reichtum gerecht auf - sorgt jetzt für existenzsichernde Löhne! Was ist überhaupt ein Lohn zum Leben und wie wird er berechnet? Informationen hierzu gibt es auf: www.lohnzumleben.de Du möchtest mehr über cum ratione und unsere Projekte erfahren? Dann schau dich auf www.cum-ratione.org gerne etwas um. Wenn du selbst eine Aktion für mehr Gerechtigkeit in der globalen Textilindustrie starten willst, dann bewirb dich für den Aktionspreis SPITZE NADEL: http://www.spitze-nadel.de/
    10.310 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von cum ratione
  • Kein Abriss des historischen Chamer Stadtschlosses!
    Als man die Stadt Cham im 13. Jahrhundert an ihre heutige Stelle verlegte, errichteten sich die Landesherren einen repräsentativen Wohnsitz direkt neben dem Biertor. Im frühen 15. Jahrhundert wurden Stadttor und Schloss nach einem Brand neu aufgebaut, wobei man die Stadtmauer in das Gebäude integrierte. Reste vom Vorgängerbau (u. a. romanische Säulenbasen aus dem 13. Jh.) dienten als Baumaterial und sind bis heute im Mauerwerk sichtbar – sie gehören zu den ältesten erhaltenen Bauelementen in der Chamer Altstadt. Das Hauptgebäude der Anlage stammt im Kern aus dieser Bauphase, mittelalterliches Mauerwerk ist bis zur Dachtraufe sichtbar. Auf alten Stadtansichten von Cham (z. B. Merian 1644) ist das Gebäude weitgehend in seiner heutigen Form abgebildet, das Dach und die Innenräume wurden jedoch im Barock umgebaut. Leider ist nur ein kleiner Teil dieses Gebäudes denkmalgeschützt und saniert, weshalb der Rest des mittelalterlichen/barocken Hauses abgebrochen werden soll. Nördlich an das Hauptgebäude schließen sich die ehemaligen Brauereigebäude an: diese hatte man gegen 1900 unter großer Rücksichtnahme auf die historische Bausubstanz und unter Einbeziehung älterer Bauteile errichtet. Auch sie will man vollständig zerstören. Das Chamer Stadtschloss hat über viele Jahrhunderte Kriege, Revolutionen und Hochwasser überstanden. Bitte helfen Sie mit, den Abriss des geschichtsträchtigen Gebäudes zu verhindern und das Chamer Stadtbild zu erhalten!
    440 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Jochen Schild
  • Maison de l‘Europe München
    Die Europäische Union hat mit Parlament, Kommission und Rat die erforderliche „Maschinerie“ für ihr komplexes Konstrukt. Trotz vieler Anstrengungen und lobenswerter Projekte wie ERASMUS fehlt der EU das Herz, die Seele. Viele Menschen können mit Europa wenig anfangen, lehnen es ab, schließen sich nationalistischen Bewegungen an. Maison de l‘Europe kann auf emotionaler Ebene gegensteuern und pro-europäische Akzente setzen. Um Frieden und Freiheit und damit auch Wohlstand zu sichern, brauchen wir ein vereintes Europa, wie wir es haben und optimieren wollen.
    75 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Carsten Witt
  • Keine Abfalldeponien in Deutschlands Wäldern
    Mit der Praxis, beim Bau von Waldwegen unaufbereiteten Bauschutt zu verwenden, muss Schluss sein. Ich fordere deshalb,dass der eingebrachte Bauschutt wieder ausgebaut und gereinigt wird, so dass er in zukünftigen Jahrzehnten keine Gefahr für Umwelt, Menschen, Tiere, Pflanzen sowie das Grundwasser darstellt und diese Ablagerungen nicht zu einer Deponiealtlast werden. Deponieflächen sind in Deutschland knapp, während das Abfallaufkommen aus dem Abriss von Gebäuden zunimmt. Beim Bauschutt liegt es nahe, Steine, Betonbrocken und Ziegelbruch als Ersatzbaustoff für den Wegebau zu verwenden. Das ist Praxis und die Behörden schauen nicht so genau hin, wenn Unternehmen unbemerkt von der Öffentlichkeit große Mengen Bauschutt für den Wegebau in den Wald fahren. Der Bauschutt ist oft voller Müll und außerdem mit Schwermatallen, polyzyklischen aromatisierten Kohlenwasserstoffen ( PAK ) und polychlorierten Biphenylen ( PCB ) durchsetzt. In einem besonders krassen Fall habe ich beobachtet, dass in Baden-Württemberg im Naturpark Stromberg, ein Schutzgebiet von europäischem Rang, breite Wege in einer Dicke von fast einem Meter und auf einer Länge von hunderten Metern mit Bauschutt gefüllt wurden, der alle möglichen Verunreinigungen enthielt, wie sie beim Abriss von Gebäuden anfallen können. Also Folien, Kabel,Installationsmaterial, Holz, Schlacke, Dämmmaterial, Asphaltbrocken, PVC, Eisen, Blei und Glasbruch. Die Behörden sind der Meinung, dass das "alles seine Ordnung hat" und der Bauschutt ein bisschen belastet sein darf, sofern er dem Abfallschlüssel Z1.1 entspricht. Konsequent überwacht wird das nicht und wenn die Arbeit beendet ist, sieht man es den Wegen oft nicht mehr an was in ihnen schlummert. Mit der Petition möchte ich erreichen, dass auf Bundesebene und im konkreten Fall durch die Landesregierung Baden-Württemberg eine klare Regelung geschaffen werden muss, dass nur aufbereiteter Bauschutt, der frei von Verunreinigungen durch Müll ist, für den Wegebau verwendet werden darf. Außerdem sollen Schutzgebiete jeglicher Art von dieser Abfallverwertung ausgeschlossen werden.
    1.787 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Peter Kochert