• Kinderarmut verhindern - Zuschlag für die "Papa-Tage"!
    Sie erinnern sich: Im Frühjahr 2016 habe ich mich mit vielen Menschen dagegen eingesetzt, dass durch die damals beschlossenen „Rechtsvereinfachungen im SGB II“ alleinerziehenden Hartz-IV-EmpfängerInnen Geld für die Tage gekürzt wird, an denen sich die Kinder beim anderen Elternteil aufhalten. Die vielen Betroffenen und ich haben uns sehr gefreut, dass Sie unsere Bedenken und Einwände ernst genommen und die geplante Gesetzesänderung gekippt haben. Doch das Problem bleibt bestehen und hat sich sogar für die Betroffenen verschlechtert: Seit der Debatte im Frühjahr 2016 nutzen die Jobcenter die rechtliche Grauzone bei Alleinerziehenden offensichtlich verstärkt, so dass seitdem vermehrt die Umgangstage vom Regelsatz der Kinder gekürzt werden. Sogar in Fällen, in denen noch nicht mal beide Eltern im Hartz-IV-Bezug sind. Dies weiß ich aus Zuschriften von verzweifelten Betroffenen, die sich aufgrund meiner damaligen Petition an mich gewendet haben. Diese Kürzungen sind und bleiben völlig fern jeder Lebenswirklichkeit, da man den Bedarf eines Kindes, das in zwei Haushalten lebt, nicht wie einen Braten aufteilen kann. Kinderzimmer, Kleidung, Vereinsbeiträge und anderes fallen in beiden Haushalten an und reduzieren sich nicht durch Umgang. Lebt ein Kind in zwei Haushalten, ist das teurer. Mangelverwaltung zwischen den Eltern funktioniert nicht: Der alleinerziehende Elternteil spart keine Fixkosten, während das Kind weg ist. Und der Umgangselternteil braucht Mittel, um das Kind versorgen zu können, wenn es bei ihm ist. Diese Kosten machen mehr aus, als durch einen aufgeteilten Kinderregelsatz jemals auch nur im Ansatz abgedeckt werden könnte. Im Gegenteil: Die Sicherung des Existenzminimums von Kindern, die in zwei Haushalten leben, kostet deutlich mehr, als bisher sozialrechtlich anerkannt wird. Im Klartext: Diese Kinder Alleinerziehender, die als Hartz-IV-Empfänger ja ohnehin ihren Altersgenossen gegenüber erheblich schlechtergestellt sind – siehe die Schlussfolgerungen der aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut -, werden so noch zusätzlich benachteiligt. Hier wird Kinderarmut, die ohnehin schon ein beschämendes Zeugnis einer verfehlten Sozialpolitik ist, also auch noch völlig willkürlich und vermeidbar verschärft. Frau Nahles und Frau Griese, halten Sie Ihr Wort und schaffen Sie endlich eine gesetzliche Regelung, die mit diesem unhaltbaren Missstand aufräumt. Hier zu sparen, ist nicht nur ein Verrat am Grundgesetz, in dem die Gleichberechtigung aller Kinder ungeachtet der Familienform, in der sie aufwachsen, festgeschrieben ist. Auch das Argument der Kosteneinsparungen geht nicht auf: Bereits bei der derzeitigen, in der neuesten Kinderarmutsstudie der Bertelsmann-Stiftung abgebildeten Forschungslage ist deutlich absehbar, dass Kinderarmut sowohl dem Sozial- wie auch dem Gesundheitssystem immense Folgekosten in unabsehbarer Höhe verursachen wird. An den Hartz-IV-Sätzen von Trennungskindern zu sparen, ist also nicht nur zutiefst ungerecht. Es ist obendrein auch noch langfristig gesehen mit erdrückend hoher Wahrscheinlichkeit völlig unwirtschaftlich. Ich fordere Sie deshalb hiermit auf, im Namen unserer Kinder: Geben Sie Alleinerziehenden Rechtssicherheit, dass während der Umgangstage nicht das Sozialgeld für ihr Kind gekürzt wird. Setzen Sie einen Umgangsmehrbedarf für Trennungskinder im Hartz-IV-Bezug ohne jegliche weitere Verzögerung um!
    25.264 von 30.000 Unterschriften
    Gestartet von Anna-Maria Petri-Satter
  • Menschen auf der Flucht von Griechenland nach Mainz holen!
    Seitdem Ende Februar 2016 die Balkanroute geschlossen wurde, ist es Normalität, Europas Grenzen mit Stacheldraht, Polizei und Militär abzuriegeln. In griechischen Camps sitzen daher zehntausende Menschen fest. Unter ihnen sind auch Kinder, Ehefrauen und -männer von Geflüchteten, die in unserer Stadt leben. Durch die Flucht getrennt, leben die Angehörigen in Mainz in ständiger Sorge um ihre Liebsten, ohne das Wissen ob und wann sie diese wiedersehen werden. Flüchtlinge werden von Teilen unserer Gesellschaft nur noch als Bedrohung und Problem wahrgenommen, obwohl sie auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Tod sind. In Griechenland haben Flüchtlinge haben fast keine Chance auf ein faires Asylverfahren. Stattdessen droht Schutzsuchenden nach dem EU-Türkei-Deal die Rückschiebung in die Türkei. Mit der Räumung des Flüchtlingscamps in Idomeni wurde die humanitäre Katastrophe, die sich in Griechenland abspielt, weitgehend aus unseren Medien verdrängt. Und so harren die Menschen, von offizieller Seite allein gelassen, in schäbigen Zeltstädten und notdürftigen Unterkünften aus, ohne dass sie ihre Menschenrechte wahrnehmen können. Sowohl die sanitäre und medizinische Versorgung, als auch die Verpflegung mit Lebensmitteln sind in vielen von der griechischen Regierung gestellten Camps unzureichend. Ohne Hoffnung und Aussicht auf Änderung warten die Menschen. Die Räumung von Idomeni war keine Lösung, sondern führte nur dazu, dass die Menschen vergessen wurden und der politische Prozess weiter stagniert. Menschenrechte sind bindend und können nicht auf Grund von politischen Stimmungen ausgesetzt werden. Die Würde des Menschen ist zu achten. Die Staaten der EU und die Bundesregierung scheinen lieber wegzuschauen, als in der Not ein Herz zu zeigen. Von den bis zu 17.209 verpflichtend von der Bundesrepublik zugesagten Aufnahmen sind bis Januar gerade einmal 644 erfolgt (Quelle: EU-Kommission, Department Migration and Home Affairs (18.01.17). State of Play – Relocation). Deshalb ist es wichtig, dass wir hier ein Zeichen setzen. Die Not mit Zäunen, Gummigeschossen und Wasserwerfern auszusperren, heißt nicht sie zu lösen. Wenn wir die Augen schließen, nehmen wir unsere Verantwortung nicht wahr. Mainz zeigt sich weiterhin weltoffen und solidarisch: Viele Initiativen, Organisationen und Kirchengemeinden setzen sich beeindruckend für Geflüchtete ein und heißen unsere neuen Bürger*innen in unserer Stadt willkommen. Hier ist immer noch Platz und die Bereitschaft zur Aufnahme von Geflüchteten aus Griechenland vorhanden. Weitere Informationen zu unserer Aktion: http://welcome-mainz.de/griechenland/ AKTIONSBÜNDNIS: - Flüchtlingsrat Mainz - Flüchtlingshilfe Mainz - Medinetz Mainz - PlatzDa?! - Save Me Mainz UNTERSTÜTZENDE ORGANISATIONEN: - AStA der Johannes Gutenberg-Universität - Bündnis Miteinander Gonsenheim - Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz - Kirche in Aktion - Ökumenische Flüchtlingshilfe Oberstadt - Teachers on the Road - Weltladen Mainz/ Unterwegs für eine gerechte Welt e.V. ERSTUNTERZEICHNER*INNEN: - Alexander Chatzigeorgiou (Rechtsanwalt; Vorsitzender der IG Layenhof e.V.) - Dr. Anette Schmitt (Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft der JGU) - Ulla Brede-Hoffmann (ehem. MdL und Ortsvorsteherin) - Christine Kuhn (Mitarbeiterin des ZDF) - Daniel Köbler (MdL, Fraktion GRÜNE) - Prof.em. Dr. Franz Hamburger (Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt So-zialpädagogik an der JGU) - Prof. Dr. Gerhard Trabert (Arzt für Notfall-/ Allgemeinmedizin; Professor für Sozialmedizin/ -psychatrie; Buchautor; Vorsitzender bei Armut und Gesundheit e.V.) - San.-Rat Dr. med. Günter Gerhardt (Lehrbeauftragter der JGU Mainz; Vorsitzender Ärzte-Forum RLP) - Dr. med. Stefan Hub (Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie) - Sven Hieronymus (Mainzer Comedian, Moderator, Sänger und Autor) - Tabea Rößner (MdB, Fraktion B'90/ GRÜNE)
    836 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Jeremias Brunner
  • Baugesetzvereinfachungen für Waldkindergärten
    Wir konnten bisher mit einem vorläufigen Tagesmutterbetrieb, in verminderter Gruppenstärke starten. Zwei Erzieherinnen betreuen derzeit 8 Kinder bis zu 8 Stunden täglich im Wald. Uns wird jedoch die Baugenehmigung für das Aufstellen unseres Bauwagens als Unterschlupf im Wald verweigert. Damit steht und fällt das Erteilen der Betriebserlaubnis für unseren geplanten Kindergarten, denn der Bauwagen dient den Kindern im Wald als Schutzhütte und muss daher unbedingt im Wald oder in direkter Nähe des Waldes sein. Da der Bauwagen aber als festes Gebäude zählt und der Wald in der Regel im bauplanungsrechtlichem Außenbereich ist, bedürfte es einer Genehmigung als Sonderfall nach dem Baugesetzbuch §35 Punkt 4. Ohne diesen Unterschlupf müssen die Kinder bei starkem, andauerndem Regen und Gewitter den Wald verlassen. Bald kommt der Winter, welcher, ohne den Bauwagen, unser Aus bedeutet. Der Bauwagen würde uns zudem eine Schlaf- und Kuschelecke, einen Ofen zum Wärmen und trockenen Stauraum bieten. Dinge, wie Bestimmungsbücher, Wechselsachen, Regenkleidung, Seile und Hängematten, Bastelmaterialien, Schnitzmesser und unser Werkzeug, müssen wir zur Zeit jeden Tag hin und her schleppen. Der Wald als Kindergarten ohne Dach und Wände bietet vielen Kindern eine wundervolle Umgebung um sich körperlich, seelisch und geistig zu entwickeln und ist eine gesunde Alternative zu einem Regelkindergarten. Diese Form eines Kindergartens hat sich in ganz Deutschland bewährt. Doch viele Vereine und Träger haben große Schwierigkeiten bei den Genehmigungsverfahren und fühlen sich immer wieder einer gewissen Willkür ausgesetzt. Der Waldkindergarten Frischlinge e.V.
    1.588 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Daniela Benedict
  • Andere Politik für Europa - mit Konsolidierung der Eurozone jetzt!
    Integration und Demokratie stärken! Deutschlands Exportüberschüsse und von Banken fahrlässig gewährte Darlehen sind durch Spardiktate nicht aus der Welt zu schaffen. Die „Rettungspolitik“ der EU rettet nicht, weil sie der Jugend in den Krisenländern ihre Zukunft und Würde raubt. Deutschland trägt als Mitverursacher der Misere für die Zukunftsfähigkeit der Krisenländer der EU eine besondere Mitverantwortung. Der EU-Währungskommissar Pierre Moscovici fordert wie der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer einen Neustart für Europa. Der französische Wirtschaftsminister Emmanuel Macron plädiert zusammen mit dem deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel für eine tiefgreifende Wirtschafts- und Sozialunion Kerneuropas. Recht haben sie. Und das jetzt, bevor die Union „zerbröselt“.[1] Solidarität mit Menschen statt mit Banken! „Die Regierungen müssen ihren Beitrag mit einer expansiveren Fiskalpolitik (z.B. Investiton in Bildung und Infrastruktur) und strukturellen Reformen (z.B. Herstellung von Steuergerechtigkeit) leisten. Die Sparpolitik in den meisten Euroländern war verfehlt. Sie hat viele Arbeitsplätze gekostet. Die Folge sind anhaltend hohe Schulden und politischer Extremismus.“ [2] „Muskeln kann man sich nicht anhungern. ... Statt Sparpolitik wäre eine Ertüchtigungspolitik, wie der Marshallplan, fruchtbarer.“[3] Soziale Verantwortung vor „schwarzer Null“! Die Flüchtlingskrise spaltet Europa, weil die Mehrzahl der EU-Länder unter Stagnation und hoher Arbeitslosigkeit leidet, verschärft durch Deutschlands Exportüberschüsse in die Partnerländer. „Es geht um Investitionen in die europäische Zukunft. Sie sollten aus dem EU-Haushalt etwa über die Europäische Investitionsbank finanziert werden. Eurobonds müssten zweckgebunden sein für die Sicherung der Außengrenzen und Integration der Flüchtlinge. Sie könnten ein Volumen von 30 bis 50 Mrd. € haben, wenn man damit auch einen Marshallplan für die Herkunftsländer finanzieren will, wie Wolfgang Schäuble angeregt hat. ... Wenn wir das Geld nicht aufbringen, wird das dramatische Folgen für die europäische Sicherheit und die politische Integrität der EU haben.“[4] Keine Ausgrenzung der Jugend! Jürgen Habermas schreibt: „Was mich am meisten beunruhigt, ist die himmelschreiende soziale Ungerechtigkeit, die darin besteht, dass die sozialisierten Kosten des Systemversagens die verletzbarsten sozialen Gruppen am härtesten treffen.“[5] -- [1] Der Spiegel, Nr. 26/2015, S. 15 [2] fordert die französische Ökonomin Hélène Rey im Spiegel, Nr.5/2016, S.84; Klammerausdrücke ergänzt vom Verf. [3] Gabor Steingart, Chefredakteur des Handelsblatts, im Interview zu seinem Buch: Unser Wohlstand und seine Feinde [4] Hélène Rey im Spiegel, Nr.5/2016, S.84 [5] Jürgen Habermas: Zur Verfassung Europas, Berlin 2011, S. 99 -- Autor: Dr. Olaf Specht, 20 Jahre internationales Consulting + Industriemanagement; 15 Jahre Prof. für Makroökonomie + Management; FH Wedel und Fort Hare University Südafrika.
    611 von 800 Unterschriften
    Gestartet von olaf specht
  • Kein Gasbohren und Fracking in HAMM! Wann, wenn nicht jetzt: Es ist soweit.
    Die Welt ist so beschaffen, dass wir nur gemeinsam überleben und leben können. Wir nutzen täglich den Vorteil unserer Zivilisation- fließend warmes Wasser aus der Leitung, warme Wohnungen und genießen unsere Freizeit mit Familie und Freunden in der Natur. Das ist alles in Gefahr sollten die Risiken, die durch das Gasbohren eintreten, wahr werden. Verseuchung von Boden und Wasser. Starke Bewegungen im Erdreich führen zu Beben. Ich sorge mich um Fauna und Flora. Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen. Lasst uns Gemeinschaften bilden, in denen wir lernen, uns gegenseitig zu helfen und an einer friedlichen Zukunft arbeiten, wo nicht die Profitmaximierung an erster Stelle steht, sondern ein Miteinander: Leben im Jetzt.
    481 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Christel Weiß
  • Jugendhilfe vor dem Ausverkauf schützen!
    Der Bedarf von Kindern, Jugendlichen und Ihren Eltern an Unterstützung zur Erziehung ist in den letzten Jahren trotz vorhandener Hilfemöglichkeiten gestiegen. Grund dafür sind die immer größer werdenden (wirtschaftlichen) Risiken, die ein Leben in unserer Gesellschaft mit sich bringt. Die Anforderungen an die Kinder und Jugendlichen zur Überwindung von (Geld-)Armut, zunehmender gesellschaftlicher Isolation aufgrund mangelnder Teilhabe, schulischer Überforderung aufgrund mangelnder Unterstützung und Segregation und letztlich fehlender (falscher) elterlicher Orientierung, nehmen stetig zu. Die Armut bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist so groß wie niemals zuvor. Im vergangenen Jahr lebten bei uns 15,6 Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter 15 Jahren in Familien, die Grundsicherungsleistungen beziehen. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern steigt kontinuierlich an. In der Vergangenheit haben die Bundesländer mit unterschiedlichsten Finanzierungs- und Steuerungsmodellen versucht, den erhöhten Bedarf an Beratung möglichst kostengünstig zu decken – doch alle Maßnahmen haben versagt. Denn eine rein finanziell gedachte Lösung und Ausrichtung der Jugendhilfe geht an den Bedarfen der Menschen, an den Rechten der Bürgerinnen und Bürger, vorbei! Das Familienministerium, vertreten durch Frau Schwesig (Finanzwirtin/SPD), hat einen Entwurf zur Änderung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes gefertigt. In dieser Vorlage wird fadenscheinig und ohne fundierte Datengrundlage versucht, ein weiteres Finanzierungsmodell unter dem Deckmantel einer infrastrukturellen Ausrichtung (sogenannte Sozialräumliche Hilfen oder Angebote) als Grundsatz für die Gewährung von Hilfsmaßnahmen zu etablieren. Das bedeutet, dass zukünftig Gelder für Hilfe zur Erziehung nur noch pauschal an von der Stadt (Jugendämtern) ausgesuchte Projekte überwiesen werden. Das heißt: Nach ihrer Vorgabe sollen zukünftig alleine die Behörden darüber entscheiden, ob und von welchen Einrichtungen Hilfe zur Erziehung gewährt wird oder nicht! Damit werden die Rechte der Menschen, die bisher einen gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung zugesichert hatten, ausgehebelt und zukünftig leer ausgehen. Den Betroffenen werden alle entscheidenden (Rechts-)Mittel genommen selbst zu entscheiden, welches die beste mögliche Hilfe für sie ist und es findet keine individuelle Unterstützung mehr statt, die sich an den Bedürfnissen der Kinder- und Jugendlichen ausrichtet. Mit der geplanten Novellierung des SGB VIII werden die Ärmsten und Hilfebedürftigsten noch weiter in die gesellschaftliche Isolation gedrängt. Der bestehende Bundesrechtsanspruch (auf Hilfen zur Erziehung) wird mit der Vorlage „Arbeitsfassung mit Stand 22.04.2016 - Leistungen zur Entwicklung und Teilhabe des Kindes oder Jugendlichen, Leistungen zur Verselbständigung des jungen Volljährigen, Leistungen zur Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern“ unterlaufen und ausgehöhlt – faktisch ausgesetzt! Angesichts (angeblich) leerer Kassen der Länder, werden dann folgelogisch auch keine „kostenintensiven“ Hilfen bewilligt. Damit fügt Frau Schwesig (SPD) der Kinder- und Jugendhilfe größtmöglichen Schaden zu und lässt unsere Kinder im Elend alleine! Ein bestehendes Gerichtsurteil des Hamburger Verwaltungsgerichtes bestätigt diese Auffassung. Nun soll ein Bundesgesetz geändert werden, damit eine verschärfende Finanzsteuerung in der Jugendhilfe doch noch umgesetzt werden kann. Sehr geehrte Damen und Herren im Bundestag, das dürfen Sie nicht zulassen! Michael Kolle Dipl. Soz.Pädagoge / system. Familientherapeut
    6.775 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Michael Kolle
  • Ehe statt eingetragene Lebenspartnerschaft
    Meine "eingetragene Lebenspartnerin" und ich erwarten im Juli unser erstes Baby. Die Schwangerschaft wurde uns durch eine Sperma-spende und durch ein Kinderwunschzentrum ermöglicht. Wir sind überglücklich über die Schwangerschaft und freuen uns sehr auf unser erstes Kind und genießen unsere Zeit als werdende Mütter sehr. Aktuell sind wir damit beschäftigt, die letzten Vorbereitungen zu treffen (Babykleidung, Zimmergestaltung, Literatur über das stillen lesen... :-) usw.). Jetzt kommt die traurige Seite unserer Geschichte: Wenn das Kind zur Welt kommt, verfüge ausschließlich ich, über die elterliche Sorge. Meine "eingetragene Lebenspartnerin" ist es weder gestattet ihr Kind beim Standesamt anzumelden noch ihr Kind bei der Kindergrippe anzumelden, geschweige den mit ihrem Kind unsere Kinderärztin zu besuchen. Nach der Geburt, ist es ihr zwar gestattet ihr Kind zu adoptieren, jedoch ist die Bewilligung der Adoption nicht garantiert und kann sich im schlimmsten Fall über mehrere Jahre ziehen. Diese gesetzliche Benachteiligung macht uns sehr traurig und lässt uns an der Gerechtigkeit unseres Landes zweifeln. Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland besagt, dass kein Mensch der Bundesrepublik aus Gründen der "Rasse", der ethischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der "SEXUELLEN IDENTITÄT" benachteiligt werden darf. Das Gesetz besagt ebenfalls, dass eine Benachteiligung vorliegt, wenn eine Person wegen eines der genannten Gründen eine weniger günstige Behandlung erfährt, als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation erfährt. Die gesetzliche Reglung der "eingetragenen Lebenspartnerschaft" und das damit verbundene Adoptionsrecht, erzeugt für homosexuelle Paare eine klare Benachteiligung gegenüber heterosexuellen Paaren. Diese Benachteiligung darf in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland nicht weiterhin bestehen. Darum fordern wir die Öffnung der Ehe für Frau und Frau, wie auch für Mann und Mann.
    802 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Elisabeth Schmitt
  • FASHION BRANDS: PAY LIVING WAGES!
    Ein Living Wage, also ein existenzsichernder Lohn, ist ein Menschenrecht. Er erlaubt Arbeiterinnen und Arbeitern mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben zu führen. In den Produktionsländern von Mode sind die Löhne aber oftmals nicht existenzsichernd. Die Arbeiterinnen und Arbeiter verdienen sehr wenig und müssen in der Folge zahlreiche Überstunden leisten. Die Arbeitskosten machen nur einen Bruchteil des Verkaufspreises aus (siehe Grafik). Beim einem fair und ökologisch produzierten FAIR SHARE T-Shirt für 15 Euro liegen die Lohnkosten der Näherinnen beispielsweise bei 14 Cents. Mit nur 14 Cents liessen sich die Löhne der Näherinnen verdoppeln. Das würde ihr Leben substantiell verbessern. ENGLISH: A living wage is a human right. The payment of a living wage allows workers and their families to live a decent life. The wages in fashion production countries are often not sufficient for a decent life. Workers earn very little and must work many hours overtime. The labour costs only account for a small share of the final price of fashion. For instance, the labout costs in a FAIR SHARE T-Shirt that is sold for 15 Euros only account for 14 Euro Cents. With 14 Cents we could double the workers wages. This would substantially change their life.
    2.023 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von GET_CHANGED FairFashionNetwork Picture
  • Keine Einschränkung der Jugendhilfe – Zukunftsperspektiven für geflüchtete Jugendliche!
    Arzijana, Soltan, Bintou und Hassan sind vier minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern nach Deutschland kamen. Ihre Berufe: Zahnarzthelferin, Betonbauer, Köchin und Sprachmittler. In unseren Videos ist zu sehen, was sie seit ihrer Ankunft erreicht haben: https://vimeo.com/bumfev Auf ihrem Weg wurden viele Jugendliche unterstützt - durch eine starke Jugendhilfe in einem sicheren Umfeld: in Wohngruppen mit Betreuung durch Pädagog/-innen, mit Nachhilfe und Freizeitaktivitäten. Diese Unterstützung ist nun in Gefahr: Derzeit wird bei den Ministerpräsidentenkonferenzen über eine Änderung der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) verhandelt. Das Ziel: Kosten bei der Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge sparen. [1] Eine besonders absurde Begründung für Einsparungen kommt vom Freistaat Bayern: Minderjährige, die ohne ihre Eltern den gefährlichen Weg nach Deutschland geschafft haben, seien selbstständiger als Andere und bräuchten daher weniger Unterstützung. [2] Dass Kinder und Jugendliche, die oft Gewalt erleben mussten und alleine vor Krieg, Not und Verfolgung geflohen sind, weniger Hilfe als andere Minderjährige brauchen, ist genauso falsch wie fatal für gelingende Teilhabe und erfolgreiche Bildungsverläufe. Jugendliche, die in großen Einrichtungen mit geringer Betreuung leben müssen, statt in dem gesicherten Umfeld einer betreuten Wohngruppe oder bei Pflegeeltern aufzuwachsen, haben es deutlich schwerer, Erlebtes zu verarbeiten und die notwendige Hilfe beim Ankommen und Weiterkommen zu erhalten [3]. Kosteneinsparungen gefährden die bereits erzielten Erfolge, da sozialpädagogische Stabilisierung und Begleitung die entscheidenden Faktoren sind [4]. Wir sagen: Statt kurzfristig Kosten zu sparen, müssen langfristige Perspektiven geschaffen werden. Wer will, dass junge Flüchtlinge schnell auf eigenen Füßen stehen, Ausbildungen abschließen und als selbständige Menschen teilhaben, darf Hilfen nicht kürzen, sondern muss diese ausbauen. -- Neben der Onlinepetition kann auch das Unterschriftenformular heruntergeladen werden, um handschriftliche Signaturen zu sammeln. Unterschriftenliste (pdf): https://is.gd/67fSfd Diese können Sie uns gerne eingescannt an info@b-umf.de oder via Fax an die Nummer +49 (0)30 82 09 743 – 9 senden. Für Jugendliche in Jugendhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen finden Sie hier die Übersetzungen der konkreten Forderungen auf Dari, Arabisch, Englisch und Französisch: Forderungen Dari (pdf): https://is.gd/Nb1TiE Forderungen Englisch (pdf): https://is.gd/dqeKsA Forderungen Arabisch (pdf): https://is.gd/fLpVym Forderungen Französich (pdf): https://is.gd/M5qPCu -- Mehr Informationen: www.jogspace.net www.b-umf.de -- [1] Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 22. April 2016. http://www.b-umf.de/images/Beschluss_MPK_22042016.pdf [2] Beschlussvorlage des Freistaats Bayern zur Ministerpräsidentenkonferenz vom 22. April 2016. [3] Pressemitteilung des Institut für Kinder und Jugendhilfe gGmbH. http://www.b-umf.de/images/20160322_BVkE_IKJ_PM.pdf [4] Stellungnahme des Bundesfachverband umF vom 27.04.2016. http://www.b-umf.de/images/Stellungnahme_Standardabsenkungen_SGBVIII.pdf
    13.831 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Jugendliche ohne Grenzen & Bundesfachverband umF e.V.
  • Kein Ausbau des Wiener Flughafens! Für eine zukunftsweisende Mobilität!
    EINE DRITTE PISTE... ...HEIZT DEN KLIMAWANDEL AN. Meint es Österreich ernst mit dem in Paris unterzeichneten Klimavertrag, so ist ein Stopp der 3. Piste unabdingbar. Es ist nur möglich, die globale Erwärmung auf 1,5- bis 2-Grad zu begrenzen und damit gravierende Klimaveränderungen zu verhindern, wenn ein sozial-ökologischer Wandel unserer Gesellschaft und Wirtschaft JETZT stattfindet – insbesondere im Bereich Mobilität. Laut Planungen soll eine dritte Piste einem steigenden Flugwachstum dienen und Schwechat zum Drehkreuz ausgebaut werden. Dadurch würden die Treibhausgasemissionen des Flugverkehrs in Schwechat gegenüber dem Basisjahr 2003 bis zum Jahr 2025 um das 2- bis 3-fache anwachsen. Zusätzlich zum CO2-Ausstoß sind bei Flügen weitere umwelt- und klimaschädliche Substanzen relevant. Obwohl nur etwa 3-7% der Weltbevölkerung fliegt, leiden alle unter den Auswirkungen des Klimawandels – ausgerechnet Menschen im Globalen Süden, die wenig fliegen. … ZERSTÖRT LEBENSRÄUME FÜR PFLANZEN UND TIERE. Rund 760 Hektar Fläche würde das Projekt 3. Piste in Anspruch nehmen. Knapp 200 Hektar müssten für Landebahn und Rollwege mit Beton und Asphalt versiegelt werden – das entspricht 8 mal der Wiener Ringstraße. Betroffen sind auch 20 Hektar Wald, der gerodet werden soll, sowie Trockenrasenflächen und Schutzgebiete von sehr seltenen, bedrohten Großtrappen und Zieseln in nächster Nähe. Die dafür vorgebrachte Scheinlösung lautet, die zerstörte Natur solle über Ausgleichsflächen woanders „wiederhergestellt“ werden. Doch Natur ist nicht gleich Natur. Statt des Ablasshandels mit Naturzerstörung sollte unnötige, nicht nachhaltige Infrastruktur gar nicht erst gebaut werden. … VERHINDERT STADTNAHE LANDWIRTSCHAFT. Durch den Ausbau würden zudem mehrere hundert Hektar Ackerfläche zerstört werden. Dies ist besonders gravierend angesichts der Tatsache, dass ohnehin schon täglich rund 20 Hektar Fläche in Österreich versiegelt werden – obwohl eine regionale und stadtnahe Landwirtschaft notwendig ist für eine zukunftsweisende erdölarme Lebensmittelversorgung. … FÜHRT ZUR ZUNAHME VON FLUGLÄRM, LUFTVERSCHMUTZUNG UND GESUNDHEITSSCHÄDEN. Der Flughafen liegt in unmittelbarer Nähe dichtverbauten Gebietes. Die 3. Piste würde den Flugverkehr genau über die Ballungszentren des Großraums Wien leiten. Direkt betroffen sind dann mindestens 350.000 Menschen. Das vom Flughafen prognostizierte Flugaufkommen würde von derzeit (2013) 240.000 Flugbewegungen auf 460.000 im Jahr 2030 ansteigen, also ca. jede Minute ein Start und eine Landung. Lärm, vor allem nachts, sowie die Luftverschmutzung durch Stickoxide und Feinstaub, verursachen physische und psychische Gesundheitsschäden. … DIENT PRIVATEN PROFITEN - ABER FÜHRT ZU SCHÄDEN FÜR DIE ALLGEMEINHEIT. Flugverkehr ist nur deshalb ein profitables Geschäft, weil sämtliche externe Kosten auf die Gesellschaft ausgelagert werden – wie Gesundheitsschäden, Klimawandel und Naturzerstörung. Gleichzeitig profitiert die Flugindustrie von einer Reihe von Steuererleichterungen: Die FWAG (Flughafen Wien Aktiengesellschaft) ist grundsteuerbefreit, die Flugabgabe sehr gering, Auslandsflüge sind von der Umsatzsteuer, Kerosin von der Mineralölsteuer befreit. Das Insolvenzrisiko der FWAG, die inzwischen zu 38% einem australischen Pensionsfonds gehört, wird auf die Steuerzahler*innen abgewälzt werden, da man die FWAG nicht in Konkurs gehen lassen kann, wenn das prognostizierte Passagieraufkommen nicht eintritt.
    798 von 800 Unterschriften
    Gestartet von System Change
  • Schlimmer als Asbest! Stoppen Sie die krank machenden Ultra-/ Feinstäube und Gifte aus Laserdruckern
    Chronisch krank, brutale Atemnot, nicht zur Schule gehen können, Ausbildung, Studium und Beruf aufgeben müssen: Das sind die leidvollen Erfahrungen tausender Menschen, die durch die Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern krank geworden sind. Es gibt auch Todesopfer. Millionen Menschen atmen fast täglich Milliarden gefährliche Nanopartikel ein, die bis in die Zellen und sogar ins Gehirn eindringen. „Was ich hier sehe, ist schlimmer als Asbest“, waren die Worte eines Pathologen. Diese vollkommen vermeidbare Gefahr gilt es zu stoppen! Feinstaub ist laut Bundesregierung eine tödliche Gefahr und entsteht auch durch Laserdrucker und Kopierer (vgl. Artikel vom 23.04.14)! Am 25.08.2016 informierte die Bundesregierung in dem Artikel Luftverschmutzung macht krank erstmals über Atemwegsentzündungen, Thrombosen und Lungenkrebs durch Ultrafeinpartikel, die auch aus Laserdruckern kommen. Die Grünen haben im Bundestag einen Antrag zum Schutz der Innenraumluft und gegen die Druckeremissionen eingebracht. Doch die SPD schwenkt zurück auf überwunden geglaubte Positionen des Bundesumweltministeriums und behauptet, es gebe keine Risiken. Die CDU spricht sogar von einem „Scheinproblem“. Angesichts der oftmals schweren Erkrankungen tausender Bürger klingt das wie Hohn. Feinstaub wird nicht dadurch ungefährlich, dass er ultrafein und angereichert mit gefährlichen Schadstoffen ungefiltert aus Laserdruckern direkt in die Atemluft der Menschen geblasen wird. Seit 2007 versuchen die Behörden sich mit der Aussage zu retten, die emittierten Partikel wären fast kein Toner. Stimmt, aus Dieselfahrzeugen kommt auch kein Diesel. nano-Control (www.nano-control.org) liegen tausende Meldungen von Betroffenen vor, die seit 1998 um ihr Recht auf gesunde Raumluft kämpfen. Die Feinstaubgefahr aus den Druckern betrifft fast Jede/n: Feinstaub tötet laut Europäischer Umweltbehörde (EEA) allein in Europa jährlich 430.000 Menschen und kommt laut Bundesregierung auch aus Laserdruckern und Kopierern. Schon 1995 stellte die US-Umweltbehörde (EPA), die den Diesel-Skandal aufdeckte, nach Untersuchung der Emissionen von Kopiergeräten fest, dass von der Innenraumluft die größten Umweltrisiken für die nationale Gesundheit ausgehen. Weltweit belasten über eine Milliarde Geräte die Atemluft von Menschen. Sie blasen einen unsichtbaren und ungefilterten Mix aus gefährlichen Schadstoffen und Milliarden ultrafeinen Partikeln pro Seite in die Atemluft, darunter metallische und Kohlenstoff-Nanopartikel aus den Tonern! Die Schweizer Rückversicherung Swiss Re rechnet Nanopartikel und Chemikalien zu zwei der sechs größten Risiken der Menschheit. Die Geräte sind fast allgegenwärtig. Man kann sich den Emissionen kaum entziehen und man hat keine Wahl, ob man sie einatmet oder nicht. Die leidvollen Erfahrungen der Betroffenen werden inzwischen durch eine Fülle internationaler Studien bestätigt. Schädigungen wurden schon nach Minuten und wenigen gedruckten Seiten beobachtet, auch im Niedrigdosisbereich und an gesunden Menschen. Sie betreffen daher Jede/n. Die Schäden gehen in die Milliarden. Forscherteams aus Harvard, Peking und Freiburg warnen. Aus Schaden klug werden – zum Glück gibt es Lösungen: Emissionsarme Tintendruckgeräte schonen nachweislich die Gesundheit, sind längst so leistungsstark wie Laserdrucker und sparen laut Herstellern 90 % Material, 80 % Strom und 50 % Kosten. Filter können die Emissionen senken. Ein erster Hersteller baut jetzt weltweit Filter ein. Das zeigt, dass es etwas zu filtern gibt, was besser nicht eingeatmet wird.
    4.871 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Heike Krüger Picture
  • grundeinkommen abstimmen - Aufruf zur Einführung der bundesweiten Volksabstimmung
    Geboren-werden ist das Recht auf eine menschenwürdige Existenz auf Erden. Bezieht sich dieses Recht auch über die Geburt hinaus auf die späteren Lebens- und Arbeitsbedingungen? Der Vorschlag der Schweizer Volksinitiative ist, jenen Teil des Einkommens, den der einzelne Mensch für ein menschenwürdiges Leben braucht, bedingungslos durch die Gemeinschaft zu gewährleisten, unabhängig davon was er hervorbringt. Niemand soll mehr zu einer Arbeit gezwungen werden können, nur um sein Überleben, seine eigene Existenz zu sichern. Einkommen wird so zum Menschenrecht. Sinnvolle Arbeit kann nur aus der Freiheit und Selbstbestimmung hervorgehen und nicht durch Zwang. Die bisherige Übereinkunft, Arbeit sei die Bedingung für Einkommen, kehrt sich um. Einkommen ist die Bedingung für Arbeit. Für die Arbeit ist der Mensch zuständig, für das Einkommen die Gesellschaft. Dafür gilt es eine Rechtsgrundlage zu schaffen. Dieses Recht kann nur von uns selbst hervorgebracht werden. Demokratische Bedingung: Gleichberechtigung. Das Instrument dafür ist die Direkte Demokratie durch Volksabstimmung. Die haben wir aber bundesweit noch nicht. Wenn wir sie haben wollen, müssen wir sie jetzt gemeinsam durchsetzen. Wohlan! * * Keiner soll mehr sagen, das Grundeinkommen sei ein Einkommen ohne Arbeit. Die Neubestimmung des sozialen Ganzen ist Arbeit mehr denn je.
    485 von 500 Unterschriften
    Gestartet von Kurt Wilhelmi - OMNIBUS Picture