An: Oberbürgermeister Michael Ziemons und den Stadtrat der Stadt Aachen

20.000 Einwegbecher pro Tag sind zuviel

Aachen im Einwegmüll

Die Forderung

Wir fordern den Oberbürgermeister Michael Ziemons und den Stadtrat der Stadt Aachen auf: Handeln Sie jetzt gegen die Plastikflut! Wir fordern ein konsequentes Verbot von Einweg-Getränkebechern bei allen gewerblichen Verkaufsstellen (Bäckereien, Cafés, Kioske, Schnellrestaurants) im Stadtgebiet – oder die Einführung einer drastischen Verpackungssteuer von mindestens 1 Euro pro Becher.




Warum ist das wichtig?

Das Ausmaß der Verschwendung in unserer Stadt ist gigantisch: Schätzungsweise 20.000 Einwegbecher landen in Aachen jeden einzelnen Tag im Müll. Das sind über 7 Millionen Becher pro Jahr!

Warum wir jetzt eine klare Regelung brauchen:

  • Ein ökologisches Desaster: 20.000 Becher täglich bedeuten eine massive Verschwendung von Holz, Wasser und Energie – für ein Produkt, das im Schnitt nur 15 Minuten genutzt wird.

  • Müllberge im Stadtbild: Unsere öffentlichen Mülleimer quellen über, Parks und Straßen werden verunreinigt. Die Kosten für die Reinigung tragen wir Steuerzahler.

  • Freiwilligkeit ist gescheitert: Trotz bestehender Mehrwegangebote greifen zu viele aus Bequemlichkeit zum Einwegbecher. Nur ein klares Verbot oder ein Preis, der die ökologische Wahrheit abbildet (1 Euro Aufschlag), wird das Verhalten nachhaltig ändern.

Rechtlich ist der Weg frei! Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt, dass Kommunen eine Verpackungssteuer erheben dürfen. Aachen muss kein Nachzügler sein, sondern sollte als moderne Stadt vorangehen und zeigen, dass Umweltschutz oberste Priorität hat.

20.000 Becher am Tag sind 20.000 Gründe zu handeln.

52 Aachen, Deutschland

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