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An: Mitglieder im Bundestagsausschuss Wirtschaft & Energie und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU)

Bezahlbare Wärme statt Gaskostenfalle! #WegVomGas

Die Bundesregierung treibt 20 Millionen Haushalte in die Gaskostenfalle: Statt den Umstieg auf günstigere Heizungen zu erleichtern, planen Union und SPD das Gegenteil. Sie wollen mit einer “Grüngas-Quote” herumtricksen und uns zu teurem Wasserstoff und Biomethan verpflichten.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) übernimmt dafür das Greenwashing der Gaslobby und vergrößert nur deren Profite. Für uns Betroffene aber bedeutet das: Weiter steigende Gaspreise!

Wer mit Gas heizt, musste auch 2025 wieder im Durchschnitt 15% mehr bezahlen (Quelle: Heizspiegel 2025). Dieser Trend wird sich fortsetzen. Viele Haushalte wechseln deshalb zur klimafreundlichen Wärmepumpe oder Nahwärme, um sich das zu ersparen.

Die Politik ignoriert außerdem eine weitere Kostenspirale, die im lokalen Gasnetz steckt: Gas-Kunden müssen mit jeder Rechnung das “Netzentgelt” für Betrieb und Wartung kilometerlanger Leitungen bezahlen. Bleiben die Gasnetze so groß wie früher, dann müssen immer weniger Gas-Kunden immer höhere Netzentgelte schultern. Wer zuletzt wechselt, bezahlt am meisten. Beispiel einer vierköpfigen Familie: Auf sie kommen bis zum Jahr 2035 nochmal bis zu 2000 Euro jährlich zu (Quelle: Fraunhofer Institut IFAM, 12/2025).

Als Betroffene der Gaskostenfalle fordern wir den Energie-Ausschuss des Bundestages und die Wirtschaftsministerin auf:

Sorgen Sie für BEZAHLBARE WÄRME – OHNE TEURES ERDGAS!
Wir wollen #WegVomGas und brauchen beim Umstieg eine klare und verlässliche Förderung.

Warum ist das wichtig?

Bei der dringend benötigten Wärmewende sorgt die Bundesregierung seit einem Jahr für massive Verunsicherung:

Beim Heizungsgesetz (offiziell: “Gebäudemodernisierungsgesetz”) redet die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plötzlich beschönigend über eine “Grüngas-Quote”, die u.a. sehr teuren Wasserstoff und Biomethan zwangsweise zu Erdgas beimischen will – wie von der Gaslobby bestellt. Beide Stoffe werden aber auch in Zukunft sehr knappe Güter bleiben. Alle, die damit heizen müssen, wird das Jahr für Jahr viele hundert Euro kosten.

Zweifel sät das Wirtschaftsministerium auch bei den Förderprogrammen für den Heizungsersatz und Wärmepumpen und hat damit einen Investitionsstau beim Handwerk und Privathaushalten ausgelöst. 

Öffentlich geworden ist außerdem ein Gesetzesentwurf, der Kommunen und Stadtwerke für zehn Jahre davon abhalten würde, die unrentablen Teile ihrer übergroßen Gasnetze abzuschalten und damit Netzentgelte zu senken. 

Diese politischen Pläne machen die Gaskostenfalle für Betroffene nur noch schlimmer.

FÜR BEZAHLBARE WÄRME brauchen wir bessere politische Lösungen, die uns #WegVomGas führen:

1 | STOPPT das Rein-in-die-Gaskostenfalle-Gesetz
Die 65-Prozent-Regel für saubere Heiztechnik muss bleiben. Die vorgeschlagene “Grüngas-Quote” im Gebäudemodernisierungsgesetz muss fallengelassen werden.

2 | STARTET das Raus-aus-der-Gaskostenfalle-Förderprogramm
Alle sollen sich mit erdgas-freier Wärme versorgen können - auch in der Mietwohnung und bei begrenztem Budget in der eigenen Immobilie. Staatliche Förderprogramme für den Heizungstausch und Wärmepumpen müssen erweitert werden und sozial gestaffelt bleiben. Für den sparsamen Betrieb von Wärmepumpen muss die Stromsteuer abgeschafft bzw. auf das europäische Mindestniveau abgesenkt werden. Mehrkosten wie z.B. aus Netzentgelten müssen gerechter zwischen Mietern, Vermietern und Gasnetz-Betreibern aufgeteilt werden. Gasnetz-Betreiber müssen die Auflage bekommen, unwirtschaftliche Teile ihrer Gasnetze früher abzuschalten und Verbraucher rechtzeitig zu informieren - das senkt Netzentgelte und öffnet Wege aus der Gaskostenfalle.

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Quellen zu den Kosten einer “Grüngas-Quote”:

INSTITUT DER DEUTSCHEN WIRTSCHAFT, 18.11.2025: “Quantifizierung der Mehrkosten einer Grüngasquote” https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/Quantifizierung_der_Mehrkosten_einer_Gr%C3%BCngasquote.pdf

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Quellen zu den Kosten der Netzentgelte:

DEUTSCHER MIETERBUND
"Heizspiegel 2025"
https://mieterbund.de/service/checks-formulare/heizen/heizspiegel-2025/

FRAUNHOFER INSTITUT für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM)
"Kurzgutachten Gasnetzstilllegungsplanung" im Auftrag des Umweltinstitut München
https://umweltinstitut.org/wp-content/uploads/2025/12/IFAM_Kurzgutachten_Gasnetzstilllegungsplanung_2025-12-05.pdf

T-ONLINE, 08.12.2025
"Studie: Diese Kostenspirale droht den letzten Gaskunden"
https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101032136/gaspreise-studie-warnt-vor-verzehnfachung-der-netzentgelte-fuer-kunden.html

CORRECTIV, 31.10.2024
"Die Erdgas-Falle: Wie Stadtwerke Kundengelder wirklich einsetzen"
https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2024/10/31/stadtwerke-gas-geschaefte-kundengelder

BUNDESINSTITUT für Bau-, Stadt- und Raumforschung
"Folgen warmer Nebenkosten" / Studie mit Gaspreis-Prognose für Privatkunden bis 2035
https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/refo/wohnungswesen/2023/warme-nebenkosten/01-start.html?pos=2

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Diese Petition ist eine Initiative von GermanZero e.V.

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