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An: Helge Fuhst, Chefredakteur der WELT

Die WELT: Druckt die Rüge zu eurer Lüge!

Die WELT berichtete im Juni 2025 über angebliche „Geheimverträge“ der EU-Kommission mit NGOs. Diese falsche und irreführende Berichterstattung war Teil einer Diffamierungskampagne gegen zivilgesellschaftliche Akteure und wurde inzwischen vom Presserat gerügt. Doch die WELT verweigert seit Monaten die öffentliche Richtigstellung.

Der Presserat hat ein klares Signal gesendet – an die betroffenen Organisationen, an Politik und an die Medienwelt: Lügen verbreitenüber zivilgesellschaftliche Akteure ist nicht hinnehmbar.

Wir wollen erreichen, dass die WELT jetzt öffentlich zu ihrem Fehlverhalten steht. Mit möglichst vielen Unterschriften wollen wir die WELT unter Druck setzen, die Rüge und Korrekturen zu veröffentlichen.Unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie jetzt den Appell!


Wir fordern:
  1. DIE WELT soll die Presseratsrüge jetzt veröffentlichen.
  2. DIE WELT soll die Falschaussagen im Artikel korrigieren. 

Warum ist das wichtig?

Engagement in Vereinen, Initiativen und NGOs ist heute wichtiger denn je – als Schutz vor autoritären Tendenzen und als Gegengewicht zu mächtigen Lobbyinteressen. 

Doch genau dieses Engagement gerät zunehmend unter Druck: durch gezielte Diffamierungskampagnen aus dem Umfeld von AfD, Nius, mächtigen Lobbygruppen und Teilen der Union. Mit ihren falschen Artikeln hat die WELT dieses Klima weiter angeheizt.

Die WELT hatte die falschen Berichte gezielt am langen Pfingstwochenende platziert – und sie wurden zunächst ungeprüft von vielen Medien aufgegriffen, darunter Tagesschau und Deutschlandfunk. Was einmal in der Öffentlichkeit ist, lässt sich kaum wieder einfangen.

Der Schaden ist angerichtet und Taten folgen. Bildungsministerin Prien will bei der Förderung von Demokratieprojekten kürzen – und auch in Brüssel drohen Mittelstreichungen. Das autoritäre Drehbuch ist bekannt: Desinformation, Diffamierung, Defunding. Schritt für Schritt wird zivilgesellschaftliches Engagement geschwächt.

Deswegen ist es jetzt umso wichtiger, dass die WELT endlich geradesteht und die Artikel korrigiert. Das wird auch andere Medien davon abhalten, falsch über die Förderung zivilgesellschaftlicher Organisationen und Strukturen zu berichten. So können wir den gezielten Diffamierungskampagnen entgegenwirken.

Der Presserat hat nun schon Mitte März den letzten möglichen Einspruch der WELT gegen die Rüge abgewiesen. Die WELT ist zur öffentlichen Kennzeichnung und Richtigstellung der entsprechenden Artikel verpflichtet. Unterzeichne jetzt die Petition und setze damit gemeinsam mit uns die WELT unter Druck!


Quellen:

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2026-05-08 21:32:46 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2026-05-08 15:59:52 +0200

500 Unterschriften erreicht

2026-05-08 14:41:31 +0200

100 Unterschriften erreicht

2026-05-08 14:36:15 +0200

50 Unterschriften erreicht

2026-05-08 14:34:23 +0200

25 Unterschriften erreicht

2026-05-08 14:33:18 +0200

10 Unterschriften erreicht