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An: Die für Braunschweigs Kulturpolitik und die Gestaltung des Schlossmuseums Verantwortlichen
Für eine verantwortungsvolle Erinnerungskultur im Schlossmuseum Braunschweig

Petition: Braunschweig muss seine Demokratie schützen – Ausstellung im Schlossmuseum kritisch kontextualisieren!
An die Stadt Braunschweig
Die demokratische Kultur in Deutschland steht zunehmend unter Druck. Rechtsextreme Gruppierungen versuchen verstärkt, historische Orte und Narrative für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren. Besonders im Braunschweiger Land wurden in den vergangenen Monaten mehrere Ereignisse beobachtet, bei denen rechtsextreme Akteure bewusst historische Symbolik nutzten, um ihre Ideologie in einem bürgerlichen Gewand zu präsentieren.
Ein zentraler Ort einer möglichen Vereinnahmung ist das Schlossmuseum Braunschweig. Teile der dortigen Ausstellung ermöglichen es rechtsextremen Akteuren, an problematische historische Erzählungen anzuknüpfen – Erzählungen, die bereits vor den beiden Weltkriegen von nationalistischen und antidemokratischen Kräften missbraucht wurden, um die Bevölkerung ideologisch zu beeinflussen.
Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Parteien in mehreren Bundesländern realistische Chancen auf Regierungsbeteiligung haben, ist es entscheidend, dass Städte und Gemeinden ihre historische Verantwortung ernst nehmen und einer politischen Instrumentalisierung von Erinnerungskultur entschieden entgegentreten.
---
Unsere Forderungen
Wir fordern die Stadt Braunschweig auf:
1. Politischer Vereinnahmung durch Rechtsextremisten aktiv vorzubeugen.
Die Stadt muss sicherstellen, dass historische Orte – insbesondere die Schlossfassade und das Schlossmuseum – nicht als Bühne für rechtsextreme Symbolpolitik missbraucht werden können.
2. Bestimmte Ausstellungsinhalte des Schlossmuseums Braunschweig kritisch und historisch fundiert zu kontextualisieren.
Dies betrifft insbesondere jene Bereiche, die von rechtsextremen Akteuren bereits öffentlich positiv besetzt wurden oder die Anschlussfähigkeit für geschichtsrevisionistische Narrative bieten.
3. Die Überarbeitung der Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) vorzunehmen.
Die BIBS hat bereits umfangreiche kritische Inhalte zur Rolle historischer Akteure – etwa Viktoria Luise – erarbeitet, die zwingend in die Ausstellung integriert werden sollten.
4. Die neue Kontextualisierung für die Öffentlichkeit deutlich sichtbar und unmissverständlich zu gestalten.
Die Ergänzungen müssen so präsentiert werden, dass Besucherinnen und Besucher klar erkennen können, welche historischen Narrative problematisch sind und wie sie politisch missbraucht wurden und werden.
An die Stadt Braunschweig
Die demokratische Kultur in Deutschland steht zunehmend unter Druck. Rechtsextreme Gruppierungen versuchen verstärkt, historische Orte und Narrative für ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren. Besonders im Braunschweiger Land wurden in den vergangenen Monaten mehrere Ereignisse beobachtet, bei denen rechtsextreme Akteure bewusst historische Symbolik nutzten, um ihre Ideologie in einem bürgerlichen Gewand zu präsentieren.
Ein zentraler Ort einer möglichen Vereinnahmung ist das Schlossmuseum Braunschweig. Teile der dortigen Ausstellung ermöglichen es rechtsextremen Akteuren, an problematische historische Erzählungen anzuknüpfen – Erzählungen, die bereits vor den beiden Weltkriegen von nationalistischen und antidemokratischen Kräften missbraucht wurden, um die Bevölkerung ideologisch zu beeinflussen.
Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Parteien in mehreren Bundesländern realistische Chancen auf Regierungsbeteiligung haben, ist es entscheidend, dass Städte und Gemeinden ihre historische Verantwortung ernst nehmen und einer politischen Instrumentalisierung von Erinnerungskultur entschieden entgegentreten.
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Unsere Forderungen
Wir fordern die Stadt Braunschweig auf:
1. Politischer Vereinnahmung durch Rechtsextremisten aktiv vorzubeugen.
Die Stadt muss sicherstellen, dass historische Orte – insbesondere die Schlossfassade und das Schlossmuseum – nicht als Bühne für rechtsextreme Symbolpolitik missbraucht werden können.
2. Bestimmte Ausstellungsinhalte des Schlossmuseums Braunschweig kritisch und historisch fundiert zu kontextualisieren.
Dies betrifft insbesondere jene Bereiche, die von rechtsextremen Akteuren bereits öffentlich positiv besetzt wurden oder die Anschlussfähigkeit für geschichtsrevisionistische Narrative bieten.
3. Die Überarbeitung der Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Braunschweig (BIBS) vorzunehmen.
Die BIBS hat bereits umfangreiche kritische Inhalte zur Rolle historischer Akteure – etwa Viktoria Luise – erarbeitet, die zwingend in die Ausstellung integriert werden sollten.
4. Die neue Kontextualisierung für die Öffentlichkeit deutlich sichtbar und unmissverständlich zu gestalten.
Die Ergänzungen müssen so präsentiert werden, dass Besucherinnen und Besucher klar erkennen können, welche historischen Narrative problematisch sind und wie sie politisch missbraucht wurden und werden.
Warum ist das wichtig?
Es geht bei dieser Petition nicht nur um eine Ausstellung im Schlossmuseum Braunschweig – es geht um etwas viel Grundsätzlicheres: den Schutz unserer demokratischen Kultur.
Das betrifft alle Menschen, weil Demokratie nur funktioniert, wenn ihre Grundlagen aktiv verteidigt werden.
1. Erinnerungskultur schützt die Demokratie – für alle Generationen
Geschichte wird immer wieder politisch genutzt. Wenn rechtsextreme Gruppen historische Symbole oder Orte vereinnahmen, schaffen sie damit ein verzerrtes Bild der Vergangenheit.
Eine kritisch kontextualisierte Ausstellung hilft allen Besucherinnen und Besuchern, historische Fakten von politischer Propaganda zu unterscheiden.
2. Rechtsextreme Instrumentalisierung betrifft die gesamte Gesellschaft
Rechtsextreme Akteure nutzen bewusst Orte wie das Schlossmuseum, um ihre Ideologie bürgerlich erscheinen zu lassen.
Wenn die Stadt dem nicht entgegenwirkt, entsteht ein Raum, in dem antidemokratische Narrative normalisiert werden.
Das gefährdet nicht nur Minderheiten, sondern die Freiheit und Sicherheit aller Menschen.
3. Museen sind Bildungsorte – und damit Verantwortungsträger
Viele Menschen, darunter Schulklassen, Familien und Touristinnen, besuchen das Schlossmuseum.
Wenn historische Inhalte unkritisch dargestellt werden, können sie missverstanden oder politisch missbraucht werden.
Eine klare Kontextualisierung schützt Besucher davor, unbewusst in rechtsextreme Deutungsmuster hineingezogen zu werden.
4. Demokratie braucht Transparenz und Aufklärung
Eine sichtbar ergänzte Ausstellung zeigt:
Die Stadt Braunschweig nimmt ihre Verantwortung ernst und lässt nicht zu, dass Geschichte für antidemokratische Zwecke verzerrt wird.
Das stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in demokratische Institutionen.
5. Es geht um die Zukunft – nicht nur um die Vergangenheit
Rechtsextreme Ideologien beginnen fast immer mit einer romantisierten, verfälschten Vergangenheit.
Wer diese Mythen entlarvt, schützt die Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft.
Deshalb ist es wichtig, dass alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder politischer Einstellung, ein Interesse daran haben, dass Museen nicht zur Bühne für extremistische Narrative werden.
Das betrifft alle Menschen, weil Demokratie nur funktioniert, wenn ihre Grundlagen aktiv verteidigt werden.
1. Erinnerungskultur schützt die Demokratie – für alle Generationen
Geschichte wird immer wieder politisch genutzt. Wenn rechtsextreme Gruppen historische Symbole oder Orte vereinnahmen, schaffen sie damit ein verzerrtes Bild der Vergangenheit.
Eine kritisch kontextualisierte Ausstellung hilft allen Besucherinnen und Besuchern, historische Fakten von politischer Propaganda zu unterscheiden.
2. Rechtsextreme Instrumentalisierung betrifft die gesamte Gesellschaft
Rechtsextreme Akteure nutzen bewusst Orte wie das Schlossmuseum, um ihre Ideologie bürgerlich erscheinen zu lassen.
Wenn die Stadt dem nicht entgegenwirkt, entsteht ein Raum, in dem antidemokratische Narrative normalisiert werden.
Das gefährdet nicht nur Minderheiten, sondern die Freiheit und Sicherheit aller Menschen.
3. Museen sind Bildungsorte – und damit Verantwortungsträger
Viele Menschen, darunter Schulklassen, Familien und Touristinnen, besuchen das Schlossmuseum.
Wenn historische Inhalte unkritisch dargestellt werden, können sie missverstanden oder politisch missbraucht werden.
Eine klare Kontextualisierung schützt Besucher davor, unbewusst in rechtsextreme Deutungsmuster hineingezogen zu werden.
4. Demokratie braucht Transparenz und Aufklärung
Eine sichtbar ergänzte Ausstellung zeigt:
Die Stadt Braunschweig nimmt ihre Verantwortung ernst und lässt nicht zu, dass Geschichte für antidemokratische Zwecke verzerrt wird.
Das stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in demokratische Institutionen.
5. Es geht um die Zukunft – nicht nur um die Vergangenheit
Rechtsextreme Ideologien beginnen fast immer mit einer romantisierten, verfälschten Vergangenheit.
Wer diese Mythen entlarvt, schützt die Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft.
Deshalb ist es wichtig, dass alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Alter oder politischer Einstellung, ein Interesse daran haben, dass Museen nicht zur Bühne für extremistische Narrative werden.