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An: Prof. Dr. Ulrich Rüdiger (RWTH Aachen), Ina Brandes (Ministerium für Kultur und Wissenschaft in NRW), Astrid Vogelheim, Annika Fohn, Stefan Kämmerling, Dr. Werner Pfeil, Laura Postma, Daniel Scheen-Pauls und Hendrik Schmitz (Landtag NRW)

Gegen die Einführung von Studiengebühren für ausländische Studierende in NRW!

In ihrem eigenen Werte-Kodex bekennt sich die RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen) zu Chancengerechtigkeit, Vielfalt und internationalem Austausch. Zur Umsetzung dieser Werte gehört auch, es Menschen aus der ganzen Welt zu ermöglichen, an der RWTH zu studieren. Diese Möglichkeit soll nun eingeschränkt werden. Die Leitung der RWTH möchte sich mit einer Änderung des Hochschulgesetzes die Möglichkeit schaffen, für einzelne Studiengänge Studiengebühren speziell für nicht-EU-Studierende einzuführen. Wir stellen uns entschieden gegen dieses Vorhaben und fordern eine klare Absage an solche Pläne!

Bildung ist keine Ware, sondern ein Grundrecht!

Wir stehen für eine RWTH Aachen, die solidarisch, offen und gerecht bleibt – für alle Studierenden, unabhängig von ihrer Herkunft oder finanziellen Lage. Unterschreibt diese Petition und unterstützt uns dabei, diese unsolidarische Idee zu stoppen, bevor sie Realität wird!

  • Wir fordern Prof. Dr. Ulrich Rüdiger als Rektor der RWTH Aachen auf, von allen Plänen zur Einführung von Studiengebühren Abstand zu nehmen und sich für eine freie und egalitäre Hochschulbildung auszusprechen.
  • Wir fordern Frau Ina Brandes als Ministerin für Kultur und Wissenschaft in NRW auf, die von der RWTH geforderte Experimentierklausel nicht in das neue Hochschulgesetz aufzunehmen.
  • Wir fordern den Landtag NRW und insbesondere die uns vertretenden Abgeordneten Astrid Vogelheim, Annika Fohn, Stefan Kämmerling, Dr. Werner Pfeil, Laura Postma, Daniel Scheen-Pauls und Hendrik Schmitz auf, keinem Hochschulgesetz zuzustimmen, dass die Möglichkeit von Studiengebühren vorsieht.

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Against the introduction of tuition fees for foreign students in NRW!

In its own code of values, RWTH Aachen University is committed to equal opportunities, diversity and international exchange. Giving people from all over the world the opportunity to study at the RWTH must be part of this commitment. But this opportunity is now to be restricted. The management of RWTH wants to amend the federal state law ("Hochschulgesetz NRW") to create the possibility of introducing tuition fees specifically for non-EU students for individual degree courses. We are firmly opposed to this plan and demand a clear rejection of such plans! Education is not a commodity, but a fundamental right!

We stand for an RWTH Aachen that remains in solidarity, open and fair - for all students, regardless of their background or financial situation. Sign this petition and support us in stopping this unfair idea before it becomes reality!

  • We call on Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, Rector of RWTH Aachen University to refrain from all plans to introduce tuition fees and to speak out in favor of free and egalitarian education.
  • We call on Ina Brandes, Minister for Culture and Science in NRW not to include the amendment demanded by RWTH in the new law.
  • We call on the NRW state parliament and in particular the members of parliament representing us, Astrid Vogelheim, Annika Fohn, Stefan Kämmerling, Dr. Werner Pfeil, Laura Postma, Daniel Scheen-Pauls and Hendrik Schmitz, not to approve any higher education law that enables the introduction of tuition fees.

Warum ist das wichtig?

Warum Studiengebühren generell problematisch sind
Studiengebühren sind ein Hindernis für soziale Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit. Bereits jetzt kämpfen viele Studierende mit finanziellen Schwierigkeiten, die durch steigende Lebenshaltungskosten wie bei Mieten und Lebensmitteln verschärft werden. Studiengebühren würden die finanzielle Belastung weiter erhöhen und den Zugang zu Hochschulbildung unweigerlich noch stärker vom Geldbeutel abhängig machen. Bildung darf jedoch kein Privileg sein, sondern muss ein Grundrecht bleiben, das unabhängig von finanziellen Mitteln allen zugänglich ist.

Warum Studiengebühren für nicht-EU-Studierende besonders problematisch sind
Nicht-EU-Studierende tragen bereits jetzt eine große finanzielle Last. Sie müssen für ihr Visum nachweisen, dass sie hohe Beträge auf einem Sperrkonto hinterlegen können, und haben oft eingeschränkte Möglichkeiten, neben dem Studium zu arbeiten. Studiengebühren für diese Gruppe einzuführen, würde nicht nur die Chancengleichheit gefährden, sondern auch die Attraktivität der RWTH als internationalem Studienort mindern.
Darüber hinaus ist diese Art der Gebührenregelung diskriminierend: Sie zielt auf eine ohnehin verletzliche Gruppe ab, die oft keinen Rückhalt in Deutschland hat. Sie verstärkt globale Ungleichheiten und sendet ein fatales Signal an internationale Studierende, die sich für ein Studium in Deutschland entschieden haben oder in Erwägung ziehen, in Deutschland zu studieren.

Why tuition fees are generally problematic
Tuition fees are an obstacle to social participation and fair access to education. Many students are already struggling with financial difficulties, which are exacerbated by rising living costs such as rent and food. Tuition fees would further increase the financial burden and inevitably make access to higher education even more dependent on your wallet. However, education must not be a privilege, but must remain a fundamental right that is accessible to all, regardless of financial means.

Why tuition fees are particularly problematic for non-EU students
Non-EU students already bear a heavy financial burden. They have to prove that they can deposit large sums in a blocked account in order to obtain a visa and often have limited opportunities to work alongside their studies. Introducing tuition fees for this group would not only jeopardize equal opportunities, but would also reduce the attractiveness of RWTH as an international place to study.
Furthermore, this type of fee is discriminatory: it targets an already vulnerable group that often has no support in Germany. It reinforces global inequalities and sends a fatal signal to international students who have decided to study in Germany or are considering studying in Germany.
Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

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