Skip to main content

An: Deutscher Bundestag, Petitionsausschuss, BMWK, BMWSB und BAFA

👉 Heizwende jetzt handeln – fair, bezahlbar, klimawirksam

👉 Moderne Stromdirektheizungen – insbesondere Infrarotheizsysteme – müssen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) und in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gleichberechtigt, technologieoffen und sachgerecht bewertet und gefördert werden.

Die Wärmewende im Gebäudesektor ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie kann nur gelingen, wenn sie klimawirksam, bezahlbar, wirtschaftlich und technologieoffen gestaltet wird.
Derzeit erleben viele BĂĽrgerinnen und BĂĽrger jedoch das Gegenteil:
Politik und Förderpraxis vermitteln den Eindruck, es gebe nur eine einzige zukunftsfähige Heiztechnologie – die Wärmepumpe. Andere strombasierte, emissionsfreie Heizsysteme wie moderne Infrarot- und Stromdirektheizungenwerden pauschal ausgeschlossen oder benachteiligt – nicht wegen mangelnder Klimawirkung, sondern aufgrund veralteter Bewertungsmaßstäbe.
Dabei zeigen Praxisprojekte, wissenschaftliche Untersuchungen und Monitoringdaten:
  • In hochgedämmten Neubauten und bestimmten Bestandsgebäuden können stromdirekte Heizsysteme wirtschaftlich, effizient und klimaneutral betrieben werden.
  • Sie verursachen sehr geringe graue Energie, benötigen keine Kältemittel, keine wasserfĂĽhrenden Systeme, keine Wartungsverträge und sind langlebig.
  • In Kombination mit Photovoltaik, Speichern und erneuerbarem Strom erfĂĽllen sie bereits heute die gesetzlichen Anforderungen an erneuerbare Energien.
Trotzdem werden sie:
  • im GEG unzureichend berĂĽcksichtigt,
  • in der BEG-Förderlogik faktisch ausgeschlossen,
  • von Behörden häufig nur ĂĽber isolierte Geräteeffizienzkennzahlen bewertet – statt ĂĽber den gesamten Lebenszyklus und den realen Gebäudebetrieb.
Das widerspricht dem Anspruch einer technologieoffenen, innovationsfreundlichen und sozial gerechten Wärmewende.

Unsere konkreten Forderungen
  1. Technologieoffene Bewertung im GEG
    Heizsysteme müssen nach ihrer realen CO₂-Wirkung, Wirtschaftlichkeit und Systemeffizienz im Gebäudebewertet werden – nicht nach einer einzelnen Technologie.
  2. Faire Förderlogik in der BEG
    Stromdirektheizungen müssen als innovative Heizungstechnologie nach § 5.3 f BEG ernsthaft geprüft und bei Eignung förderfähig sein.
  3. Lebenszyklus statt Einzelkennzahl
    Graue Energie, Wartungsaufwand, Lebensdauer, Materialeinsatz und reale Betriebskosten mĂĽssen berĂĽcksichtigt werden.
  4. Gleichstellung von erneuerbarem Strom
    Eigenstrom aus Photovoltaik und zertifizierter Ökostrom müssen vollständig auf die gesetzlichen Anforderungen angerechnet werden.
  5. Wahlfreiheit fĂĽr BĂĽrger:innen
    Menschen sollen selbst entscheiden können, welche klimafreundliche Heizlösung zu ihrem Gebäude und ihrem Budget passt.

Unser Appell
Eine erfolgreiche Wärmewende braucht keine Monokultur, sondern kluge Vielfalt.
Klimaschutz darf nicht an Technologiegrenzen scheitern – und schon gar nicht an Verwaltungslogiken.

👉 Bitte unterstützen Sie diese Petition für eine faire, bezahlbare und technologieoffene Heizwende.

Warum ist das wichtig?

Warum das wichtig ist
  • ❌ Hohe Bau- und Sanierungskosten entstehen, weil nur wenige Systeme förderfähig sind.
  • ❌ Wahlfreiheit fĂĽr EigentĂĽmer:innen und Bauherr:innen wird eingeschränkt.
  • ❌ Innovative mittelständische Lösungen werden ausgebremst.
  • ❌ Bezahlbarer Wohnraum wird unnötig verteuert.

Dabei zeigt die Praxis längst Alternativen:
In realisierten Projekten mit stromdirekten Heizsystemen werden stabile Warmmieten, hohe Nutzerzufriedenheit und klimaneutrale Konzepte erreicht – ohne die Komplexität und Kosten anderer Systeme.

Kategorie

Neuigkeiten

2026-02-06 20:07:37 +0100

25 Unterschriften erreicht

2026-01-07 09:00:30 +0100

10 Unterschriften erreicht