10 Unterschriften erreicht
An: Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, und Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur
Neue Gaskraftwerke - nur mit Wasserstoff ab Tag 1!
Neue Kraftwerke müssen direkt mit grünem Wasserstoff laufen — vom ersten Tag an, ohne Erdgas-Übergangsjahre.
Konkret fordern wir:
1. Betrieb mit grünem Wasserstoff ab Tag 1: Ab der zweiten Ausschreibungsrunde (Dezember 2026) Zuschläge nur noch für Wasserstoffbetrieb ab Inbetriebnahme — mit Speicher und Elektrolyse im Paket.
2. Vollständige Kostenrechnung: Die CO₂-Entnahmekosten müssen in jeder Kapazitätsausschreibung mit Erdgas und jedem Zuschlag ausgewiesen werden.
3. Keine versteckten Schulden: Kein Zuschlag ohne nachgewiesene Rückstellung für die Entnahme des emittierten CO₂.
Warum ist das wichtig?
Deutschland baut gerade neue Gaskraftwerke — und plant sie mit Erdgas-Betrieb. Am 8. September endet die erste Ausschreibung der Bundesnetzagentur (4.500 Megawatt), die Zuschläge fallen bis zum 3. November. Eine Pflicht, auf Wasserstoff umzusteigen, steht nicht im Gesetz — nur ein „Konzept" und eine „Selbstverpflichtung" für das Jahr 2045.
Wir fordern: Betrieb nur mit Wasserstoff ab dem ersten Tag!
✅ KLIMAFREUNDLICH: Kein neues fossiles CO₂ — und keine Milliarden-Rechnung, um es später wieder aus der Luft zu holen.
✅ DUNKELFLAUTEN ABGESICHERT: Die Kraftwerke springen genau dann an, wenn Wind und Sonne wochenlang ausfallen — mit Wasserstoff genauso zuverlässig wie mit Erdgas.
✅ KIPPUNKTE VERHINDERN: Die 1,5-Grad-Grenze ist bereits überschritten. Jedes weitere Erdgas-Jahr erhöht das Risiko — auftauender Permafrost, absterbender Regenwald, schmelzende Eisschilde. Was dort kippt, kippt für immer und heizt das Klima von selbst weiter an.
✅ DUNKELFLAUTEN ABGESICHERT: Die Kraftwerke springen genau dann an, wenn Wind und Sonne wochenlang ausfallen — mit Wasserstoff genauso zuverlässig wie mit Erdgas.
✅ KIPPUNKTE VERHINDERN: Die 1,5-Grad-Grenze ist bereits überschritten. Jedes weitere Erdgas-Jahr erhöht das Risiko — auftauender Permafrost, absterbender Regenwald, schmelzende Eisschilde. Was dort kippt, kippt für immer und heizt das Klima von selbst weiter an.
✅ BILLIGER: Jede Tonne CO₂ muss wieder entnommen werden — für 388–500 € pro Tonne (Zahlen des Potsdam-Instituts aus dem Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht). Für die 26 geplanten Kraftwerke sind das rund 15 Milliarden Euro pro Jahr, die in keiner Ausschreibungsunterlage stehen (https://co2-entnahme.info/zeitraffer/). Ehrlich gerechnet ist Wasserstoff die günstigere Option (https://co2-entnahme.info/wasserstoff/).
✅ UNABHÄNGIG: Wasserstoff aus deutschem Wind- und Sonnenstrom statt Flüssiggas aus den USA, Katar oder Russland. Niemand kann uns mehr den Gashahn zudrehen oder die Preise diktieren - und das Geld bleibt in Deutschland.
✅ VORSPRUNG: Die ganze Welt wird diese Technik brauchen. Wer sie zuerst im Alltag beherrscht — Wasserstoff-Turbinen, Speicher, Elektrolyse —, verkauft sie morgen allen anderen. Diesen Vorsprung verschenken wir mit jedem Erdgas-Jahr.
Technisch ist alles bereit: Der Strom-Reservebedarf für dunkle, windstille Wochen lässt sich komplett mit Wasserstoff decken, gespeichert in Salzkavernen. Aber neue Kavernen brauchen bis zu zehn Jahre Bauzeit. Wer 2045 klimaneutral sein will, muss jetzt entscheiden — nicht 2040.