5,000 Unterschriften erreicht
An: Oberbürgermeister und Kulturdezernent Felix Schwenke (SPD), Vorsitzende des Kulturausschusses Michaela Makosz (CDU), Stadtverordnetenversammlung Offenbach
Rettet die vorletzte Buchhandlung Offenbachs!

Der "Buchladen am Markt" (BAM) am Wilhelmsplatz steht vor dem Aus: Seit Jahren kämpft der inhabergeführte Laden mit gnadenlosen Mieterhöhungen. Jetzt sind Kraft und Rücklagen aufgebraucht. Schon am 31. Dezember 2026 muss der Buchladen seine Türen für immer schließen.
Die Miete soll am 1. Januar erneut steigen - wie schon in jedem der letzten 7 Jahre. Durch diese jährlichen Mieterhöhungen haben die Vermieter die Miete in wenigen Jahren explodieren lassen. So wird die Miete für den Buchladen endgültig unbezahlbar.
Wir können uns kein Offenbach ohne BAM vorstellen!
Diese brutale Profitmaximierung raubt uns Bürger*innen einen einzigartigen Kulturraum im Herzen unserer Stadt: Der BAM ist eine von nur 2 Buchhandlungen in Offenbach. Durch seine Lage am Wilhelmsplatz gehört der BAM zum Besuch auf dem Wochenmarkt dazu und ist eine vielfach ausgezeichnete Offenbacher Institution. Der Laden ist ein Ort zum Stöbern, zum Plauschen, ebenso wie für Lesungen und Veranstaltungen.
Wir fordern von Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) und der Stadt Offenbach: Retten Sie den Buchladen am Markt! Sorgen Sie dafür, dass die Stadt Offenbach oder die GBO die Immobilie kauft und die Miete auf ein bezahlbares Niveau stabilisiert.
Warum ist das wichtig?
Der BAM besteht seit 1993 und ist keine normale Buchhandlung: Neben einer großen Kinderbuchabteilung sowie vielen politischen Büchern ist der Laden außerdem auch Teil der Büchergilde und unterstützt damit Buchkunst und Buchhandwerk. Dieser wichtige Raum für Kultur und Lesefreude darf uns nicht durch menschenfeindliche Mieten genommen werden.
Es gibt kaum eine Stadt, die eine tiefere Verbindung zu Schrift, Druck und Büchern hat, als Offenbach am Main: In Offenbach befindet sich das Klingspor-Museum, ein Museum für Schrift- und Buchkunst, in dem seit 70 Jahren die Internationale Kinderbuchausstellung stattfindet. Offenbach gilt historisch als wichtiger Ort des Drucks und als Wiege der Lithographie: Senefelder hat hier 1799 den Steindruck groß gemacht. Im 20. Jahrhundert war Offenbach weltbekannt für seine Offset-Druckmaschinen von “MAN Roland", und bis heute kann man in der HfG Offenbach Typografie studieren. In diesem Moment baut Offenbach eine Stadtbibliothek im ehemaligen Kaufhof, was über 40 Mio € kosten wird. Offenbach ist stolz auf seine Historie rund ums Buch! Eine Stadt, die so eng mit Schrift und Büchern verwoben ist, darf ihre vorletzte Buchhandlung nicht dem Mietenwahnsinn zum Opfer fallen lassen.
Gentrifizierung hat in den letzten Jahren zu Mieten-Explosionen in der ganzen Stadt geführt. Die Mieten in Offenbach (im Vergleich zum verfügbaren Einkommen) gelten als die höchsten in ganz Deutschland und fressen förmlich die Einkommen weg.
Gleichzeitig hat die Innenstadt mit enormen Leerständen zu tun. Was wir täglich erleben: “Es gibt in der Stadt keine Läden mehr”. Die kleinen, liebevoll geführten Nischengeschäfte können sich kaum mehr halten. Dieses Schicksal darf nicht auch noch den einzigen Buchladen am Wilhelmsplatz treffen. Wenn der BAM verschwindet, gibt es dort fast nur noch Gastronomie und Bars.
Manche Läden sind mehr als nur Einzelhandel. Sie können ein ganzes Viertel prägen. Man merkt ihre Lücke erst, wenn die Geschäfte weg sind. Deswegen setzen wir uns jetzt für unser Viertel und unsere Stadt ein und fordern den Oberbürgermeister auf: Retten Sie den Buchladen am Markt!
Quellen:
OP-Online: Offenbachs Buchladen am Markt muss schließen; abgerufen am 21.09.2026
OP-Online: Starnberger können sich doppelt so viel leisten wie Offenbacher; abgerufen am 21.09.2026
OP-Online: Umbau des Kaufhofs startet 2026 - Kostensteigerung um sechs Millionen; abgerufen am 21.09.2026
Es gibt kaum eine Stadt, die eine tiefere Verbindung zu Schrift, Druck und Büchern hat, als Offenbach am Main: In Offenbach befindet sich das Klingspor-Museum, ein Museum für Schrift- und Buchkunst, in dem seit 70 Jahren die Internationale Kinderbuchausstellung stattfindet. Offenbach gilt historisch als wichtiger Ort des Drucks und als Wiege der Lithographie: Senefelder hat hier 1799 den Steindruck groß gemacht. Im 20. Jahrhundert war Offenbach weltbekannt für seine Offset-Druckmaschinen von “MAN Roland", und bis heute kann man in der HfG Offenbach Typografie studieren. In diesem Moment baut Offenbach eine Stadtbibliothek im ehemaligen Kaufhof, was über 40 Mio € kosten wird. Offenbach ist stolz auf seine Historie rund ums Buch! Eine Stadt, die so eng mit Schrift und Büchern verwoben ist, darf ihre vorletzte Buchhandlung nicht dem Mietenwahnsinn zum Opfer fallen lassen.
Gentrifizierung hat in den letzten Jahren zu Mieten-Explosionen in der ganzen Stadt geführt. Die Mieten in Offenbach (im Vergleich zum verfügbaren Einkommen) gelten als die höchsten in ganz Deutschland und fressen förmlich die Einkommen weg.
Gleichzeitig hat die Innenstadt mit enormen Leerständen zu tun. Was wir täglich erleben: “Es gibt in der Stadt keine Läden mehr”. Die kleinen, liebevoll geführten Nischengeschäfte können sich kaum mehr halten. Dieses Schicksal darf nicht auch noch den einzigen Buchladen am Wilhelmsplatz treffen. Wenn der BAM verschwindet, gibt es dort fast nur noch Gastronomie und Bars.
Manche Läden sind mehr als nur Einzelhandel. Sie können ein ganzes Viertel prägen. Man merkt ihre Lücke erst, wenn die Geschäfte weg sind. Deswegen setzen wir uns jetzt für unser Viertel und unsere Stadt ein und fordern den Oberbürgermeister auf: Retten Sie den Buchladen am Markt!
Quellen:
OP-Online: Offenbachs Buchladen am Markt muss schließen; abgerufen am 21.09.2026
OP-Online: Starnberger können sich doppelt so viel leisten wie Offenbacher; abgerufen am 21.09.2026
OP-Online: Umbau des Kaufhofs startet 2026 - Kostensteigerung um sechs Millionen; abgerufen am 21.09.2026