100 Unterschriften erreicht
An: an den Rat der Stadt Bergisch Gladbach und Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen
Sichere Wege für Bergisch Gladbach - Fahrradstraßen weiterbauen. Schulwege sicher machen.
Am 29. September 2026 hat der Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen mit 11 zu 10 Stimmen beschlossen, den bisherigen Ausbau mehrerer Fahrradstraßen in Bergisch Gladbach nicht weiterzuverfolgen. Für den Antrag stimmten CDU und AfD.
Wir fordern, dass Bergisch Gladbach diesen Weg nicht zurückgeht.
Fahrradstraßen und sichere Radwege sind nicht nur für Kinder wichtig. Sie schaffen sichere Verbindungen für alle Bürgerinnen und Bürger und machen das Fahrrad zu einer echten Alternative zum Auto. Wer möchte, dass weniger Menschen auf das Auto angewiesen sind, muss sichere Wege schaffen, die auch tatsächlich genutzt werden können.
Besonders wichtig ist das für unsere Kinder. Kein Elternteil sollte Angst haben müssen, sein Kind allein mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule zu schicken.
Wir fordern deshalb:
• den Ausbau der geplanten Fahrradstraßen fortzusetzen
• das Radverkehrsnetz in Bergisch Gladbach weiter auszubauen
• gefährliche Schulwege zu verbessern und Schulstraßen dort umzusetzen, wo sie die Sicherheit der Kinder erhöhen
• sichere Wege für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen
Warum ist das wichtig?
Bergisch Gladbach braucht keine Verkehrspolitik, die zurückgeht. Wir brauchen sichere Wege, weniger Abhängigkeit vom Auto und eine Stadt, in der Kinder selbstständig und sicher unterwegs sein können.
Unterzeichnen Sie diese Petition, wenn auch Sie möchten, dass Bergisch Gladbach sichere Wege schafft und den Ausbau von Fahrradstraßen und Schulstraßen fortsetzt.
Sichere Wege sind keine Ideologie. Sie sind Verantwortung.
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Folgende Info vom Bürgerportal heute, 8.10.2026:
"Das Thema Fahrradstraßen wird den Stadtrat und womöglich die Kommunalaufsicht weiter beschäftigten. Die Beschwerden von Tomás Santillán (Einzelratsmitglied, Linke) sowie von SPD und Grünen gegen den Beschluss des Verkehrsausschusses haben eine erste Hürde genommen: Der Bürgermeister habe den Beschluss beanstandet, damit sei die Umsetzung gehemmt, teilte der für Rechtsfragen zuständige Beigeordnete Thore Eggert im Hauptausschuss mit.
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Folgende Info vom Bürgerportal heute, 8.10.2026:
"Das Thema Fahrradstraßen wird den Stadtrat und womöglich die Kommunalaufsicht weiter beschäftigten. Die Beschwerden von Tomás Santillán (Einzelratsmitglied, Linke) sowie von SPD und Grünen gegen den Beschluss des Verkehrsausschusses haben eine erste Hürde genommen: Der Bürgermeister habe den Beschluss beanstandet, damit sei die Umsetzung gehemmt, teilte der für Rechtsfragen zuständige Beigeordnete Thore Eggert im Hauptausschuss mit.
Zur Erinnerung: Die CDU hatte im Verkehrsausschuss ihren ursprünglichen Antrag, Schilder und Markierungen der gescheiterten Fahrradstraßen in Frankenforst unverzüglich zu beseitigen, in der Beratung erweitert und das komplette Aus des zwei Jahr zuvor beschlossenen Fahrradstraßen-Konzepts durchgesetzt. Damit sei der Antrag qualitativ erweitert worden, ohne dass die Ausschussmitglieder die Möglichkeit gehabt hätten, sich auf das Thema vorzubereiten, so Eggert.
Das weitere Verfahren ist langwierig: Zunächst muss der Verkehrsausschuss erneut beraten. Bleibt er bei seinem Beschluss, muss sich auch der Stadtrat damit befassen. Bestätigt dieser den Verkehrsausschuss werde die Kommunalaufsicht für eine endgültige Entscheidung angerufen. Bis zum Abschluss dieser Kette bleibe der Beschluss (keine Fahrradstraßen) ausgesetzt.
Die CDU wiederholte ihre Haltung, dass ihr Vorgehen zulässig gewesen sei und fragte den für Mobilität zuständigen Beigeordneten Ragnar Migenda, wie er nun vorgehe. Er werde keine weiteren Fahrradstraßen ausrufen, betonte Migenda. Die vom Verwaltungsgericht geforderten und bereits eingeleiteten Verkehrsuntersuchungen zu den gestoppten Fahrradstraßen Hasenweg und Nachtigallenweg liefen jedoch weiter.
SPD und Grüne warfen der CDU erneut einen schlechten Stil vor und forderten sie auf, zu den üblichen parlamentarischen Verfahren zurückzukehren, anstatt mit den Stimmen der AfD ihre Beschlüsse durchzudrücken. Dabei bezogen sie sich vor allem auf die Ablehnung eines Vertagungsantrags im Verkehrsausschuss, der mehr Zeit zur Beratung gegeben hätte."
Natürlich mit Quellennachweis: https://in-gl.de/2026/10/08/kommunal-kurz-knapp-fahrradstrassen-einsparungen-beim-personal-und-das-q1/