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An: Den Bürgermeister der Stadt Borgholzhausen: Dirk Speckmann und den Stadtrat der Stadt Borgholzhausen

Stoppt den Beton: Nein zum Greenfield-Logistikpark!

Dieses Bild ist KI-generiert.
Wir fordern den Bürgermeister und den Stadtrat von Borgholzhausen auf, die geplante Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans für das geplante Groß-Logistikzentrum des Investors Greenfield Development (vorgesehen für den Mieter Claas / Hellmann Logistics) strikt abzulehnen.
Die Politik darf den Interessen von Großkonzernen und Investoren nicht unsere wertvolle Natur, die Lebensqualität der Anwohner und die Zukunft unserer Region opfern!



Warum ist das wichtig?

Die Begründung & Argumente:
Das geplante Vorhaben in Borgholzhausen ist kein zukunftsfähiges Projekt, sondern eine rücksichtslose Beton-Zukunft auf Kosten der Allgemeinheit. Wir sagen NEIN zu diesem Projekt aus folgenden Gründen:

1. Unumkehrbarer Flächenfraß auf der „grünen Wiese“:
Der Name des Investors ist Programm: „Greenfield“ bedeutet das Bauen auf unberührten Naturflächen. Für eine riesige, rund 300 Meter lange und 15 Meter hohe Halle sollen etliche Hektar gesunder Mutterboden, Agrarflächen und Naturraum unwiederbringlich zubetoniert und versiegelt werden. In Zeiten von extremem Klimawandel und Artensterben ist die Vernichtung von natürlichem Boden für reine Lagerflächen eine ökologische Sünde. Die von Greenfield oft angepriesenen Alibi-Solarzellen auf dem Dach („Greenwashing“) heilen nicht den Verlust eines intakten Ökosystems.

2. Die drohende Lkw-Flut und der Verkehrskollaps:
Ein Logistikzentrum dieser Dimensionen fungiert als rund um die Uhr tickende Verkehrsmaschine. Die Folge für Borgholzhausen und die umliegenden Zubringerstraßen: Hunderte zusätzliche Lkw-Fahrten jeden Tag, massiver Schwerlastverkehr auch in den Nachtstunden, permanenter Lärm, Feinstaub und Abgase. Die Lebensqualität der Anwohner wird drastisch sinken, während die Straßen vor Ort vorzeitig verschleißen – die Kosten für die Straßensanierung bleiben am Ende an den Steuerzahlern hängen.

3. Falsche Versprechungen bei den Arbeitsplätzen:
Es wird argumentiert, dass Arbeitsplätze für die Region entstehen. Die Realität in der Logistikbranche zeigt jedoch: Logistikriesen verbrauchen gigantische Flächen, schaffen im Verhältnis dazu aber nur sehr wenige Arbeitsplätze. Zudem handelt es sich dabei allzu oft um Jobs im Niedriglohnsektor oder um die reine Verlagerung bestehender Arbeitsplätze, statt echten Mehrwert für die Menschen vor Ort zu bieten.

Was uns die Vergangenheit lehrt: Der Blick auf andere Greenfield-Projekte
Ein Blick auf die bundesweiten Aktivitäten von Greenfield Development zeigt ein immer gleiches, fatales Muster:

 Lokale Spaltung und Proteste: Überall, wo Greenfield auftaucht, hinterlässt der Investor tief gespaltene Gemeinden und erbitterte Konflikte mit Bürgerinitiativen und dem Naturschutz (wie dem NABU).

 Profit für den Investor, Lasten für die Gemeinde: Das Geschäftsmodell basiert darauf, ländlichen Kommunen mit anfänglich verlockenden Gewerbesteuern den Kopf zu verdrehen. Sobald der Beton erst einmal gegossen ist, stellen die Gemeinden oft fest, dass die Steuereinnahmen durch geschickte Firmenkonstrukte weit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Was den Bürgern dauerhaft bleibt, sind die negativen Folgen: Zerstörte Landschaftsbilder, Lkw-Lärm und die Belastung der Infrastruktur.

Borgholzhausen darf nicht der nächste Sündenfall für verfehlte Gewerbepolitik werden!
33829 Borgholzhausen-Berghausen, Deutschland

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

Neuigkeiten

2026-06-10 13:24:15 +0200

100 Unterschriften erreicht

2026-06-10 10:44:12 +0200

Heute Abend 18:00Uhr🕕: Rathaus Borgholzhausen ist öffentliche Ratssitzung zum Greenfield-Logistikpark!
Je mehr von euch hingehen, desto besser! Beantragt Sitzungsunterbrechung bei der BU und lasst die Politik wissen, was die Borgholzhausener Bürger von dem Projekt halten!

2026-06-10 06:01:37 +0200

50 Unterschriften erreicht

2026-06-09 19:56:34 +0200

25 Unterschriften erreicht

2026-06-09 18:55:01 +0200

10 Unterschriften erreicht