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An: Herrn Bürgermeister Michael Plettenberg

Wir wollen keinen Affenpark in Amöneburg!

Wir wollen keinen Affenpark in Amöneburg!

Ich fordere Herrn BM Michael Plettenberg auf, seine Planungen zu einem Affenpark im alten Steinbruch umgehend zu stoppen.

Warum ist das wichtig?

Auf dem ehemaligen Gelände des Steinbruches in Amöneburg soll ein Affenpark mit gefährdeten Affenarten, wie Siamangs und Kattas, sowie eine Sommerrodelbahn errichtet werden. Damit möchte Herr BM Plettenberg erreichen, dass das Grundstück Geld einbringt und Amöneburg für ganz Hessen attraktiver wird. Mit dem Slogan „Sanfter Tourismus“ wird politisch versucht, eine Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern herzustellen.

Als Bürgerin Amöneburgs habe ich von dieser abstrusen Idee erst aus den Medien erfahren, wie sicherlich viele andere Bürgerinnen und Bürger. Ein Affenpark mit Affen aus Madagaskar konnte vielleicht noch vor 20 Jahren als Attraktion herhalten, doch heute, mit Rückblick auf das Entstehen der Corona-Pandemie, dem rücksichtslosen Umgang mit der Natur und den Folgen daraus, ein absolutes No-Go. Die jetzt heranwachsende Generation und Kommende werden mit einem stärkeren Bewusstsein für Umweltschutz und Tierwohl ihre Interessen verfolgen und Zoos sowie einen Park mit Affen aus Madagaskar boykottieren.

Amöneburg und seine Umgebung sind bereits etwas Besonderes! Ruhe-Oase für Ansässige, Pilger, Wanderer, Sportler, Gärtner aus Leidenschaft und vielen mehr. Täglich zieht es die Menschen an diesen einzigartigen Ort. Die Rede ist unter anderem von der Lindaukapelle, dem Waschbach und dem Amönenburger Becken als Magnet für zahlreiche Wildvögel. Ein Ort, der durch seine Landschaft und Naturschutzgebiete brilliert, ein Ort, den es in der schnelllebigen Zeit, zu schützen gilt. Wenn ich höre, dass sogar Biobauern ihr gepachtetes Land abgenommen bekommen sollen, weil Parkplätze für 50.000-100.000 Touristen jährlich geschaffen werden müssen und nun auch Existenzen gefährdet sind, dann ist mir nicht begreiflich, wie solch eine Planung Gehör finden kann. Von sanftem Tourismus kann hier nicht mehr die Rede sein.
Sanfter Tourismus, der sich am Zeitgeist orientiert, heißt für mich, Ideen zu entwickeln, die nachhaltig sind und unsere Region fördern. Ideen, die ansässige Unternehmen und Start Ups unterstützen, sie aktiv fördern, sie in der Region stärken, miteinander vernetzen und ihnen Halt geben. Ein Ort der Symbiose, der alle Besonderheiten Amöneburgs und Umgebung vereint. Affen sind hier nicht zu Hause und es ist befremdlich und schlicht weg falsch, sie hier auszusetzen.
Zudem mag ich mir gar nicht vorstellen, wie die Geräuschkulisse sich tagsüber sowie nachts verändern wird. Singende und schreiende Affen in Mittelhessen, um angeblich eine Tierart zu schützen, die in Madagaskar vom Aussterben bedroht ist? Echt jetzt?! Der Erhalt dieser Tierart sollte nicht in Amöneburg beginnen. Schon gar nicht an einem angrenzenden Naturschutzgebiet mit Tierarten, die zum einem auch gefährdet sind und zum anderen mit Krankheiten der Affen angesteckt werden könnten.

Wenn Sie sich mit der Planung dieser Maßnahmen nicht einverstanden erklären und Ihre Stimme als Bürgerin oder Bürger einsetzen möchten, dann unterstützen Sie mich bei der Unterschriftenaktion. Vielleicht können wir gemeinsam dafür sorgen, dass Amöneburg und Umland weiterhin ein Ruhepool/Naherholungsgebiet bleibt.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Artgerechte Haltung
  • Das ist wieder mal so ein Projekt des Herrn Bürgermeisters das einen nur wundern kann. Affen zur Schau stellen, die Armen Tiere. Wer deren elend in Gefangenschaft unbedingt sehen will, braucht nur nach Frankfurt in den Zoo zu fahren.
  • ich kenne das nahegelegene Amöneburg von wundervollen Ausflügen her, diese Gegend braucht keine 'fremdländischen' Attraktionen, es würde das Amöneburger Becken eher abwerten.

Neuigkeiten

2020-07-01 15:16:01 +0200

+++

Liebe Unterstützenden,

aus aktuellem Anlass möchte ich hinzufügen, dass es sich bei den oben beschriebenen Kattas wohl nicht um Affen, sondern um Lemuren handelt und dies einen großen Unterschied mache. Dazu möchte ich hinzufügen, dass auch Lemuren in Mittelhessen bzw. in Amöneburg nicht heimisch sind.

+++

Die Petition geht nun stetig auf 2000 Stimmen gegen einen Affenpark zu. Ein großer Erfolg!

Danke an alle Teilnehmenden für Ihr großes Engagement und für das Teilen dieser Petition.

Ich schlage vor, die Petition weiterhin in diesem Tempo zu pushen. Gerne auch deutschlandweit, denn es geht hier auch grundsätzlich um diese Thematik und die sollte nicht nur Menschen in und um Amöneburg interessieren.

Viele Grüße

Merlina Serwe

2020-06-25 06:54:16 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-06-24 17:21:02 +0200

Liebe Unterstützenden,

die Aktivität vieler Menschen in und um Amöneburg herum sowie das Engagement zahlen sich aus. Die Stimmen gegen einen Tierpark mit exotischen Tieren werden immer mehr und gestern hat die OP berichtet.

Anbei der Link:
https://m.op-marburg.de/Landkreis/Ostkreis/Buerger-kritisieren-Plaene-fuer-Vergnuegungspark-mit-Affengehege

Der Investor berichtet, seine Pläne teilweise zu verändern. Unsere Stimmen haben einen Wert.

Teilt weiterhin fleißig diese Petition! Wir gehen steil auf die 1000 zu.

Viele Grüße

Merlina

2020-06-23 20:00:50 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-06-22 20:28:54 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-06-22 19:06:39 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-06-22 17:37:55 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-06-22 16:46:39 +0200

10 Unterschriften erreicht