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An: Herr Matthias Kollatz, Finanzsenator Berlin, und Frau Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen

23 Häuser sagen NEIN – Kein Haus an Deutsche Wohnen

23 Häuser sagen NEIN – Kein Haus an Deutsche Wohnen

An den Finanzsenator Berlins Matthias Kollatz und die Bausenatorin Katrin Lompscher,

das Bündnis 23 Häuser sagen NEIN fordert Sie auf, den 90Mio€-Häuser-Deal zwischen Christian Hollmann und der Deutsche Wohnen SE abzuwenden!

23 Häuser, vorrangig Altbauten in Berliner Milieuschutzgebieten, können mit dem Ausüben des Vorkaufsrechts durch die jeweiligen Bezirksämter von einem gemeinwohl-orientierten Dritten gekauft werden. Damit die Häuser dieses Paketkaufs durch ein nun in den DAX aufgestiegenes Unternehmen nicht zur Spekulationsware werden und einer profitorientierten Mietpraxis zum Opfer fallen, fordern wir Sie auf, landeseigene Wohnungsbauunternehmen oder Wohngenossenschaften als diesen Dritten zu unterstützen. So kann eine sozialverträgliche Vermietung alle Mieter*innen in ihrem Zuhause schützen.

Wir fordern von Ihnen,

  1. die Häuser nicht in die Hände des profit-orientierten DAX-Unternehmens fallen zu lassen, sondern
  2. die Häuser an sozialverträgliche und mieterorientierte, landeseigene Wohnungsunternehmen oder Wohngenossenschaften zu überführen, um damit
  3. dem Ausverkauf der Stadt nicht statt zu geben,
  4. die hier betroffenen 400 Wohnräume nicht der Spekulation auszusetzen,
  5. die ebenfalls ansässigen 40 Kleingewerbe zu retten, und
  6. die dafür nötigen finanziellen Landesmittel und Kredite bereitzustellen.

Wir sind davon überzeugt, dass unsere Forderungen, die mit einer Erweiterung des kommunalen Wohnungsbestandes einhergehen, in Ihrem Interesse sind.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit,

das Bündnis 23 Häuser sagen NEIN.

Warum ist das wichtig?

Wohnen ist ein Grundrecht und keine Ware!

Wir wollen, dass die Häuser denen gehören, die drin wohnen. Deshalb gehören in einem ersten Schritt die Häuser zurück in die Hände der Stadt!

Die Berliner Politik hat Ihre Versprechen und Bemühungen zur Vergrößerung des kommunalen Wohnungsbestandes bis jetzt nicht einhalten können. Wir sagen: Jedes weitere Haus zählt! Es könnten innerhalb eines Monats 23 Häuser mehr sein! Die Frist zur Ausübung des Vorkaufsrechts endet schon am 14.07.2020.

Darüberhinaus ist es wichtig klarzustellen, dass:

  1. ein Profitwirtschaften mit den Mieten jedes einzelnen Menschen unrecht ist,
  2. dass börsennotierte Unternehmen im Wohnungsmarkt nichts zu suchen haben,
  3. dass mit dem Leben von Menschen nicht spekuliert werden darf, dass also
  4. ein langfristiges Sicherstellen von bezahlbarem Wohnraum nur durch gemeinnützige, mieterorientierte Eigentümer möglich ist, die entweder von Wohnbaugenossenschaften gestellt werden, oder – im Idealfall – aus den Häusern selbst kommen.

Wie die Unterschriften übergeben werden

persönlich


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich finde Kultur muss erhalten bleiben! Lasst die Reichen nicht reicher werden!
  • Es darf nicht mit dem Leben von Menschen spekuliert..Berlin braucht Lebensraum und keine überteuerte Luxuswohnungen
  • Ich bin selber betroffen: Das Haus Mainzer Str. 7 wird auch gerade an die DW verkauft.

Neuigkeiten

2020-07-01 15:58:46 +0200

23 Häuser sagen DANKE für alle bisherigen Unterschriften mit unserem theme video von Mit-Mieter Jan Beddegenoodts! Alles ist brisant, nichts bis jetzt entschieden. Wir bleiben am Ball! https://youtu.be/xJK1q7fsKTY

2020-06-27 10:37:40 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2020-06-24 22:08:05 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-06-23 10:07:37 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-06-22 15:54:54 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-06-22 14:55:32 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-06-22 14:23:22 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-06-22 14:10:55 +0200

10 Unterschriften erreicht

2020-06-22 13:25:39 +0200

Presseschau zum 21.06.2020
http://maybachufer6.de/presseschau/