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An: Bundeskanzlerin, Bundesregierung, ALLE PolitikerInnen
Lockdown-Folgeschäden abwenden
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Steinmeier, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel, sehr geehrte gewählte Vertreter/innen in Bundestag, Landtagen, Staatskanzleien, Senaten und Kommunen,
wir sind Menschen, die endlich nachhaltige Lehren aus der Coronakrise ziehen möchten und in ihr viel mehr sehen als ein medizinisches Problem mit hochansteckender Atemswegserkrankung. Wir danken Ihnen für die harten Mühen der letzten Monate und verstehen Ihre Hoffnung, die sehr komplizierte Lage durch ungewöhnliche Maßnahmen und starke Eingriffe unter Kontrolle zu bekommen. Wir sind bereit, Veränderungen mit zu tragen, welche unmittelbar der Gefahrenabwehr und dem demokratisch festgestellten Interesse aller dienen.
ABER:
Wir befürchten und sehen bereits jetzt, dass die Eindämmungsmaßnahmen unbeabsichtigte soziale Schäden in einem Umfang verursachen, der womöglich weit über die befürchtete Corona-Sterblichkeit hinausgeht. Allein schon den Coronakranken dienen die Maßnahmen weniger, als zu wünschen wäre: Bei den extremen Kontaktbeschränkungen ist das Sterben auch für die - trotz Lockdowns - schweren Coronafälle ebenso menschenunwürdig wie für die etwa 20-fache Zahl derjenigen, welche in dieser Zeit an gewöhnlichen Ursachen sterben müssen. Das heißt, dass mehr oder weniger ALLE im Jahr 2020 Gestorbenen, also etwa 1.000.000 Deutsche unter entwürdigenden oder sogar: das Sterben beschleunigenden Bedingungen gestorben sind, von dem Leid - des Vielfachen - der Angehörigen ganz zu schweigen.
Unser Anliegen geht aber wesentlich weiter: Es geht um den Schaden an unserer Kindergeneration, der umso verdeckter stattfindet, als sie ja weder hungern noch frieren. Er wird großteils erst in Zukunft bemerkbar und bewiesen werden. Selbstverständlich ist uns die moralische Unmöglichkeit des Vergleichs von Schicksalen, Sterbezahlen, Traumata und kindlichen Entwicklungsstörungen bewusst. Aber in der allgemeinen Stimmung der Akut-Maßnahmen kommt der Verdacht auf, dass diese Folgen verdrängt werden. Und das bei der gleichzeitigen Unsicherheit über die Durchführbarkeit und Wirksamkeits des Impfens.
Wir erwarten von Ihnen, dass ihre künftigen Maßnahmen und Programme deutlich klarstellen, dass die Gefahr für unsere Gesellschaft nicht nur von dem Virus und seinen Mutationen ausgeht. Die Angst, das scharfe Polarisieren der unterschiedlichen Ansichten, die drohenden Kontroll- und Denunziationsmechanismen trüben die Erkenntnisfähigkeit unserer Gesellschaft. Sie lähmen das individuelle Engagement, persönlich verantwortungsvoll und aufgeklärt solidarisch zu handeln, weil scheinbar alles durch Verbote und Kontrollen "von oben geregelt" ist. Genau das verursachen Lockdowns in unverantwortlicher Weise.
Dr. Wolfgang Schäuble hat es bereits im April 2020 auf den Punkt gebracht: "Den Gesundheitsschutz vor einer einzigen Krankheit über alles andere zu stellen, ist in dieser Absolutheit nicht richtig."
Wir sehen heute umso mehr, das gilt vor allem, wenn keine umfassende, transparente Bestandsaufnahme darüber stattfindet, was "alles andere" sei. Dazu fordern wir Sie hiermit dringend auf. Alle künftigen Maßnahmen müssen sich ehrlich daran messen, welche Kollateralschäden sie bringen. Freiwilligkeit aller Beteiligten ist für die Akzeptanz und den Erfolg der Maßnahmen essenziell.
Wir brauchen Menschen, die mitmachen und keine Angst haben! Jeder Mensch muss selbst über sein Handeln entscheiden dürfen. Freizügigkeit und Gewissensfreiheit! Wer Angst hat, soll zu Hause bleiben dürfen. Menschen die sich etwa nach Impfung oder Positivtest sicher und gesund fühlen, sollen arbeiten und lernen dürfen.
Schützen Sie die Einsamen, die Kinder und alle Menschen vor den zu harten Nebenwirkungen. Jeder Mensch braucht gleiche Mindestrechte auf soziale Kontakte, Präsenzbildung und Schutz vor Vereinsamung - nicht nur, aber vor allem auch beim Sterben.
Wir fordern:
- KEINE weiteren Lockdown-Geschädigten
- Wirtschaft nicht als eine abstrakte Geldmaschine betrachten, sondern sehen: dass Wirtschaft das Leben ist. Menschen arbeiten füreinander, um zu bilden, versorgen, helfen, retten, transportieren. Das alles kann nicht durch Geld ersetzt werden.
- wieder die Menschenwürde, die menschliche Kultur, direkte Solidarität, Gemeinschaft und Vielfalt unmissverständlich als unser höchstes gesellschaftliches Gut verteidigen.
- das Gesundheitssystem schnellstmöglich und nachhaltig verbessern. Förderung heilender, menschlicher Kompetenzen. Finanzielle Anerkennung und tatkräftige Organisation medizinischer und pflegerischer Arbeitskräfte, Zeit für Behandlungen und Beratung.
- Fokussieren von krank machender Verschmutzung, Vermüllung, Vergiftung, ungesunden Lebensmitteln, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe.
Diese Forderungen richten sich an die Regierungen, aber ausdrücklich auch an ALLE politischen Kräfte. Coronapolitik kann und darf keine Parteienpolitik sein.
Physischer Schutz darf nicht monatelang über die seelische Unversehrtheit gestellt werden.
wir sind Menschen, die endlich nachhaltige Lehren aus der Coronakrise ziehen möchten und in ihr viel mehr sehen als ein medizinisches Problem mit hochansteckender Atemswegserkrankung. Wir danken Ihnen für die harten Mühen der letzten Monate und verstehen Ihre Hoffnung, die sehr komplizierte Lage durch ungewöhnliche Maßnahmen und starke Eingriffe unter Kontrolle zu bekommen. Wir sind bereit, Veränderungen mit zu tragen, welche unmittelbar der Gefahrenabwehr und dem demokratisch festgestellten Interesse aller dienen.
ABER:
Wir befürchten und sehen bereits jetzt, dass die Eindämmungsmaßnahmen unbeabsichtigte soziale Schäden in einem Umfang verursachen, der womöglich weit über die befürchtete Corona-Sterblichkeit hinausgeht. Allein schon den Coronakranken dienen die Maßnahmen weniger, als zu wünschen wäre: Bei den extremen Kontaktbeschränkungen ist das Sterben auch für die - trotz Lockdowns - schweren Coronafälle ebenso menschenunwürdig wie für die etwa 20-fache Zahl derjenigen, welche in dieser Zeit an gewöhnlichen Ursachen sterben müssen. Das heißt, dass mehr oder weniger ALLE im Jahr 2020 Gestorbenen, also etwa 1.000.000 Deutsche unter entwürdigenden oder sogar: das Sterben beschleunigenden Bedingungen gestorben sind, von dem Leid - des Vielfachen - der Angehörigen ganz zu schweigen.
Unser Anliegen geht aber wesentlich weiter: Es geht um den Schaden an unserer Kindergeneration, der umso verdeckter stattfindet, als sie ja weder hungern noch frieren. Er wird großteils erst in Zukunft bemerkbar und bewiesen werden. Selbstverständlich ist uns die moralische Unmöglichkeit des Vergleichs von Schicksalen, Sterbezahlen, Traumata und kindlichen Entwicklungsstörungen bewusst. Aber in der allgemeinen Stimmung der Akut-Maßnahmen kommt der Verdacht auf, dass diese Folgen verdrängt werden. Und das bei der gleichzeitigen Unsicherheit über die Durchführbarkeit und Wirksamkeits des Impfens.
Wir erwarten von Ihnen, dass ihre künftigen Maßnahmen und Programme deutlich klarstellen, dass die Gefahr für unsere Gesellschaft nicht nur von dem Virus und seinen Mutationen ausgeht. Die Angst, das scharfe Polarisieren der unterschiedlichen Ansichten, die drohenden Kontroll- und Denunziationsmechanismen trüben die Erkenntnisfähigkeit unserer Gesellschaft. Sie lähmen das individuelle Engagement, persönlich verantwortungsvoll und aufgeklärt solidarisch zu handeln, weil scheinbar alles durch Verbote und Kontrollen "von oben geregelt" ist. Genau das verursachen Lockdowns in unverantwortlicher Weise.
Dr. Wolfgang Schäuble hat es bereits im April 2020 auf den Punkt gebracht: "Den Gesundheitsschutz vor einer einzigen Krankheit über alles andere zu stellen, ist in dieser Absolutheit nicht richtig."
Wir sehen heute umso mehr, das gilt vor allem, wenn keine umfassende, transparente Bestandsaufnahme darüber stattfindet, was "alles andere" sei. Dazu fordern wir Sie hiermit dringend auf. Alle künftigen Maßnahmen müssen sich ehrlich daran messen, welche Kollateralschäden sie bringen. Freiwilligkeit aller Beteiligten ist für die Akzeptanz und den Erfolg der Maßnahmen essenziell.
Wir brauchen Menschen, die mitmachen und keine Angst haben! Jeder Mensch muss selbst über sein Handeln entscheiden dürfen. Freizügigkeit und Gewissensfreiheit! Wer Angst hat, soll zu Hause bleiben dürfen. Menschen die sich etwa nach Impfung oder Positivtest sicher und gesund fühlen, sollen arbeiten und lernen dürfen.
Schützen Sie die Einsamen, die Kinder und alle Menschen vor den zu harten Nebenwirkungen. Jeder Mensch braucht gleiche Mindestrechte auf soziale Kontakte, Präsenzbildung und Schutz vor Vereinsamung - nicht nur, aber vor allem auch beim Sterben.
Wir fordern:
- KEINE weiteren Lockdown-Geschädigten
- Wirtschaft nicht als eine abstrakte Geldmaschine betrachten, sondern sehen: dass Wirtschaft das Leben ist. Menschen arbeiten füreinander, um zu bilden, versorgen, helfen, retten, transportieren. Das alles kann nicht durch Geld ersetzt werden.
- wieder die Menschenwürde, die menschliche Kultur, direkte Solidarität, Gemeinschaft und Vielfalt unmissverständlich als unser höchstes gesellschaftliches Gut verteidigen.
- das Gesundheitssystem schnellstmöglich und nachhaltig verbessern. Förderung heilender, menschlicher Kompetenzen. Finanzielle Anerkennung und tatkräftige Organisation medizinischer und pflegerischer Arbeitskräfte, Zeit für Behandlungen und Beratung.
- Fokussieren von krank machender Verschmutzung, Vermüllung, Vergiftung, ungesunden Lebensmitteln, Umweltzerstörung, Klimakatastrophe.
Diese Forderungen richten sich an die Regierungen, aber ausdrücklich auch an ALLE politischen Kräfte. Coronapolitik kann und darf keine Parteienpolitik sein.
Physischer Schutz darf nicht monatelang über die seelische Unversehrtheit gestellt werden.
Warum ist das wichtig?
Wir können nicht länger zusehen und die gesellschaftlichen Folgen davon tragen,
dass in Deutschland massenhaft und monatelang
- Millionen Kinder ratlose, überforderte oder gar angsterfüllte Eltern und Pädagog/innen erleben müssen.
- Kleinkinder einmalige Entwicklungsabschnitte zum Teil unwiederbringlich verpassen.
- viele Millionen Kinder, Jugendliche und Studierende von dem sozialen Gefüge der Präsenzlehre abgeschnitten sind. Lehreinrichtungen vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern stellen neben dem Familienleben einen essenziellen sozialen Lebensraum der jungen Menschen dar.
- Millionen Heranwachsende auf das "unbeschwerte Jugendleben", Freizügigkeit und berufliche Entwicklung verzichten müssen.
- das pädagogische Personal überwiegend in widersprüchlichen Regelungen und Unmöglichkeiten versinkt und seine Kernaufgaben nicht mehr angemessen erfüllen kann.
- viele hunderttausend Bewohner/innen von Altenheimen und Alleinlebende im Namen des Infektionsschutzes vereinsamen oder sogar verwahrlosen.
- vielen hunderttausend Schwerkranken und Sterbenden in ihren verzweifeltsten Stunden die menschliche Zuwendung erschwert oder versagt wird.
- Millionen von zig "normalen" Krankheiten Betroffene ausgeblendet, wichtige Behandlungen verschoben oder unmöglich werden.
- Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt nicht mehr den Schutz sozialer Einrichtungen und die soziale Sicherheit des öffentlichen Lebens genießen.
- Familien unter maßnahmen-bedingter Existenznot, Arbeitslosigkeit oder schweren beruflichen Einbußen leiden oder zerbrechen.
- hunderttausende Selbstständige, kleine und mittlere Betriebe auf die Insolvenz zusteuern und ganze Lebenswerke zerstört werden.
- unbändige Milliarden-Ausgaben und Kredite ganze Generationen belasten und damit auch politisch zukunftsfähige Entwicklungen verderben.
- die wertvollen ehrenamtlichen, gemeinschaftlichen, bildungsfördernden Aktivitäten von Vereinen brach liegen,
- mit dem Sport quasi ein Teil der Gesundheitsförderung verboten ist.
- das öffentliche Leben, die Gastfreundschaft und die Gastwirtschaft fruchtlos und viel zu weitgehend still gelegt werden.
- fast die gesamte Kunst- und Kulturszene nachhaltig beschädigt wird.
- die politische Debatte und die Demokratie beeinträchtigt werden.
- Obdachlose und Geflüchtete nicht einmal mehr vor der Kälte geschützt oder sonst angemessen versorgt werden dürfen.
- andauernde Alarmbotschaften und Lockdown-Drohungen Zwietracht unter die Menschen bringen, so dass einige sogar mit Nachrichtenverweigerung reagieren.
- Angst und Verunsicherung bis hin zu Kontrollzwang oder gegenseitiger Denunziation oder der Abwertung ganzer Regionen führen.
... und das alles nur, um damit möglicherweise, angeblich, hoffentlich: eine einzige, schwere Virus-Variante in den Griff zu bekommen?
Dieser Preis ist uns zu hoch! Es ist moralisch unmöglich, die daraus folgenden gesellschaftlichen Langzeitschäden gegen zehn- oder hunderttausend vorzeitige Coronatote aufzurechnen. Gleichwohl müssen sie dringend in den Blick genommen werden. Ja, es ist gut, dass Politik, Verwaltung, Gesundheitswesen und Forschung versuchen, das Corona-Virus unter Kontrolle zu bringen. Aber selbst ein wohlgemeinter und gut organisierter Lockdown würde uns vor dieser ansteckenden Krankheit nicht endgültig und vollständig schützen. Es ist kein sinnvolles - oder überhaupt erreichbares - Ziel, ALLES zu kontrollieren. Jeder Tag, an dem Impfungen noch nicht helfen, neue Virusmutationen entdeckt, weitere Lockdown-Verlängerungen diskutiert werden, potenziert die sozialen Schäden.
Wir müssen die Naturgesetze akzeptieren,
- dass es trotz aller Maßnahmen immer eine Anzahl unvermeidlicher Corona-Todesfälle geben wird,
- dass Corona nicht "auf Null reduziert" werden kann, sei der Preis auch noch so hoch.
- dass man menschliches Sterben und Leid nicht einfach aufrechnen kann.
- dass in demselben Zeitraum viele der Toten aus anderen Gründen gestorben wären. Und nicht zu vergessen, dass immer noch die allermeisten Menschen nicht an Corona, sondern durch viele andere Todesursachen aus dem Leben gehen mussten.
Wie hart auch immer die Maßnahmen sind, sie schaffen nicht das Unmögliche und richten selbst Schäden an.
Wir alle müssen mit den Folgen leben: Yes, we can. Wir können, wir schaffen das. Wir können, wir müssen MIT Corona und wollen auch MIT dem Tod gut zurechtkommen! Menschlich. Wir vertrauen dem medizinischen Personal und unserer Gemeinschaft.
Politiker/innen! Vertrauen Sie nun auch uns Menschen!
Wir alle sind gefragt. Zwecks Vermeidung schlimmer sozialer Folgen von Lockdowns sind wir bereit,
- in einem menschlichen, gesundheitsorientierten Versorgungssystem schlimmstenfalls auch einen Anstieg der Covid-19-Opfer zu ertragen, wenn dafür Schäden von Millionen Kindern und anderen Leidtragenden abgewendet werden.
- in persönlicher Verantwortung und gegenseitiger Aufklärung, solidarisch mit den Schwächsten, unmittelbar zielführende Einschränkungen auszuhalten.
- auf fruchtlose, feindliche Schuldzuweisungen an Experten, Politiker und Minderheiten zu verzichten. Schuld und Hetze behindern das konstruktive, aufgeklärte, freiwillige Miteinander in dieser schweren Zeit.
- Veränderungen, Verzicht und Mühen mit zu tragen, die für die Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen aller Menschen notwendig und sinnvoll sind.
Menschen dürfen nicht durch unverhältnismäßige Maßnahmen bevormundet, gegängelt oder gar bestraft werden. Wir wollen keine Spirale aus Verboten, Überwachung, Denunziation, Bestrafungen. Demokratie braucht Freizügigkeit. Betroffene Gruppen und Minderheiten dürfen nicht pauschal und ungefragt für politische Ziele vereinnahmt werden. Die Grundrechtseinschränkungen müssen minimiert werden. Die politische Abwägung der Schäden durch die Corona-Eindämmung muss transparent, offen und ehrlich diskutiert werden.
In diesem Sinne auf eine gute Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
dass in Deutschland massenhaft und monatelang
- Millionen Kinder ratlose, überforderte oder gar angsterfüllte Eltern und Pädagog/innen erleben müssen.
- Kleinkinder einmalige Entwicklungsabschnitte zum Teil unwiederbringlich verpassen.
- viele Millionen Kinder, Jugendliche und Studierende von dem sozialen Gefüge der Präsenzlehre abgeschnitten sind. Lehreinrichtungen vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern stellen neben dem Familienleben einen essenziellen sozialen Lebensraum der jungen Menschen dar.
- Millionen Heranwachsende auf das "unbeschwerte Jugendleben", Freizügigkeit und berufliche Entwicklung verzichten müssen.
- das pädagogische Personal überwiegend in widersprüchlichen Regelungen und Unmöglichkeiten versinkt und seine Kernaufgaben nicht mehr angemessen erfüllen kann.
- viele hunderttausend Bewohner/innen von Altenheimen und Alleinlebende im Namen des Infektionsschutzes vereinsamen oder sogar verwahrlosen.
- vielen hunderttausend Schwerkranken und Sterbenden in ihren verzweifeltsten Stunden die menschliche Zuwendung erschwert oder versagt wird.
- Millionen von zig "normalen" Krankheiten Betroffene ausgeblendet, wichtige Behandlungen verschoben oder unmöglich werden.
- Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt nicht mehr den Schutz sozialer Einrichtungen und die soziale Sicherheit des öffentlichen Lebens genießen.
- Familien unter maßnahmen-bedingter Existenznot, Arbeitslosigkeit oder schweren beruflichen Einbußen leiden oder zerbrechen.
- hunderttausende Selbstständige, kleine und mittlere Betriebe auf die Insolvenz zusteuern und ganze Lebenswerke zerstört werden.
- unbändige Milliarden-Ausgaben und Kredite ganze Generationen belasten und damit auch politisch zukunftsfähige Entwicklungen verderben.
- die wertvollen ehrenamtlichen, gemeinschaftlichen, bildungsfördernden Aktivitäten von Vereinen brach liegen,
- mit dem Sport quasi ein Teil der Gesundheitsförderung verboten ist.
- das öffentliche Leben, die Gastfreundschaft und die Gastwirtschaft fruchtlos und viel zu weitgehend still gelegt werden.
- fast die gesamte Kunst- und Kulturszene nachhaltig beschädigt wird.
- die politische Debatte und die Demokratie beeinträchtigt werden.
- Obdachlose und Geflüchtete nicht einmal mehr vor der Kälte geschützt oder sonst angemessen versorgt werden dürfen.
- andauernde Alarmbotschaften und Lockdown-Drohungen Zwietracht unter die Menschen bringen, so dass einige sogar mit Nachrichtenverweigerung reagieren.
- Angst und Verunsicherung bis hin zu Kontrollzwang oder gegenseitiger Denunziation oder der Abwertung ganzer Regionen führen.
... und das alles nur, um damit möglicherweise, angeblich, hoffentlich: eine einzige, schwere Virus-Variante in den Griff zu bekommen?
Dieser Preis ist uns zu hoch! Es ist moralisch unmöglich, die daraus folgenden gesellschaftlichen Langzeitschäden gegen zehn- oder hunderttausend vorzeitige Coronatote aufzurechnen. Gleichwohl müssen sie dringend in den Blick genommen werden. Ja, es ist gut, dass Politik, Verwaltung, Gesundheitswesen und Forschung versuchen, das Corona-Virus unter Kontrolle zu bringen. Aber selbst ein wohlgemeinter und gut organisierter Lockdown würde uns vor dieser ansteckenden Krankheit nicht endgültig und vollständig schützen. Es ist kein sinnvolles - oder überhaupt erreichbares - Ziel, ALLES zu kontrollieren. Jeder Tag, an dem Impfungen noch nicht helfen, neue Virusmutationen entdeckt, weitere Lockdown-Verlängerungen diskutiert werden, potenziert die sozialen Schäden.
Wir müssen die Naturgesetze akzeptieren,
- dass es trotz aller Maßnahmen immer eine Anzahl unvermeidlicher Corona-Todesfälle geben wird,
- dass Corona nicht "auf Null reduziert" werden kann, sei der Preis auch noch so hoch.
- dass man menschliches Sterben und Leid nicht einfach aufrechnen kann.
- dass in demselben Zeitraum viele der Toten aus anderen Gründen gestorben wären. Und nicht zu vergessen, dass immer noch die allermeisten Menschen nicht an Corona, sondern durch viele andere Todesursachen aus dem Leben gehen mussten.
Wie hart auch immer die Maßnahmen sind, sie schaffen nicht das Unmögliche und richten selbst Schäden an.
Wir alle müssen mit den Folgen leben: Yes, we can. Wir können, wir schaffen das. Wir können, wir müssen MIT Corona und wollen auch MIT dem Tod gut zurechtkommen! Menschlich. Wir vertrauen dem medizinischen Personal und unserer Gemeinschaft.
Politiker/innen! Vertrauen Sie nun auch uns Menschen!
Wir alle sind gefragt. Zwecks Vermeidung schlimmer sozialer Folgen von Lockdowns sind wir bereit,
- in einem menschlichen, gesundheitsorientierten Versorgungssystem schlimmstenfalls auch einen Anstieg der Covid-19-Opfer zu ertragen, wenn dafür Schäden von Millionen Kindern und anderen Leidtragenden abgewendet werden.
- in persönlicher Verantwortung und gegenseitiger Aufklärung, solidarisch mit den Schwächsten, unmittelbar zielführende Einschränkungen auszuhalten.
- auf fruchtlose, feindliche Schuldzuweisungen an Experten, Politiker und Minderheiten zu verzichten. Schuld und Hetze behindern das konstruktive, aufgeklärte, freiwillige Miteinander in dieser schweren Zeit.
- Veränderungen, Verzicht und Mühen mit zu tragen, die für die Verbesserung der Umwelt- und Lebensbedingungen aller Menschen notwendig und sinnvoll sind.
Menschen dürfen nicht durch unverhältnismäßige Maßnahmen bevormundet, gegängelt oder gar bestraft werden. Wir wollen keine Spirale aus Verboten, Überwachung, Denunziation, Bestrafungen. Demokratie braucht Freizügigkeit. Betroffene Gruppen und Minderheiten dürfen nicht pauschal und ungefragt für politische Ziele vereinnahmt werden. Die Grundrechtseinschränkungen müssen minimiert werden. Die politische Abwägung der Schäden durch die Corona-Eindämmung muss transparent, offen und ehrlich diskutiert werden.
In diesem Sinne auf eine gute Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüßen