100 Unterschriften erreicht
An: Die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW
Brandmauer rauf! - Gespräche von Studierendenwerken mit der AfD sofort beenden!
Aus der Presse haben wir erfahren, dass Geschäftsführer*innen von Studierendenwerken in NRW Gespräche mit der AfD führen, insbesondere mit dem wissenschaftspolitischen Sprecher im Landtag.
Die AfD ist eine in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtete, in Teilen gesichert rechtsextreme Partei. Sie ist im Kern antidemokratisch, rassistisch, antifeministisch, queerfeindlich, ausländerfeindlich und intolerant gegenüber Andersdenkenden. Die deutliche Mehrheit der Studierenden und der Gesellschaft spricht sich für Vielfalt, Feminismus, Demokratie und gegen Rechtsextremismus aus. Die Studierendenwerke handeln nicht im Sinne der Studierenden, wenn sie mit der AfD sprechen.
Unsere Forderungen:
1. Sofortiger Abbruch der Gespräche
Die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW muss die Gespräche mit der AfD sofort einstellen. Die Brandmauer ist nicht verhandelbar
2. Rücktritt jetzt!
Die Geschäftsführer*innen der Studierendenwerke, die Gespräche mit der AfD befürworten, müssen zurücktreten! Kommen sie der Forderung nicht nach, müssen sie von den Verwaltungsräten abgewählt werden.
3. Verantwortung übernehmen: diskriminierungsfreie Räume sichern
Die Studierendenwerke müssen sich klar zu ihrer Verantwortung bekennen, einen diskriminierungsfreien Raum zu gewährleisten. Dazu gehört die aktive Unterstützung und Implementierung von Programmen, die über die Gefahren rechtsextremer Ideologien für den Wissenschaftsstandort informieren.
Die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW muss die Gespräche mit der AfD sofort einstellen. Die Brandmauer ist nicht verhandelbar
2. Rücktritt jetzt!
Die Geschäftsführer*innen der Studierendenwerke, die Gespräche mit der AfD befürworten, müssen zurücktreten! Kommen sie der Forderung nicht nach, müssen sie von den Verwaltungsräten abgewählt werden.
3. Verantwortung übernehmen: diskriminierungsfreie Räume sichern
Die Studierendenwerke müssen sich klar zu ihrer Verantwortung bekennen, einen diskriminierungsfreien Raum zu gewährleisten. Dazu gehört die aktive Unterstützung und Implementierung von Programmen, die über die Gefahren rechtsextremer Ideologien für den Wissenschaftsstandort informieren.
4. Unterstützung der antifaschistischen Arbeit der Studierendenschaft
Die Studierendenwerke und Hochschulen müssen die antifaschistische Bildungs- und Aufklärungsarbeit der Studierendenschaft nicht nur passiv dulden, sondern durch die Bereitstellung von Sachmitteln, Räumen und finanziellen Projektmitteln aktiv absichern, um eine wehrhafte demokratische Kultur am Campus zu gewährleisten.
5. Demokratieklausel: Verfassungsfeinde konsequent ausschließen
Die Verankerung einer verbindlichen Klausel in der Satzung der Studierendenwerke, die eine Zusammenarbeit mit Akteuren ausschließt, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die Vielfalt der Studierendenschaft angreifen.
Die Studierendenwerke Dortmund, Aachen und Wuppertal haben sich bereits offen gegen die Gespräche mit der AfD auf allen Ebenen positioniert.
Dieser klaren Positionierung müssen alle anderen Studiwerke folgen und Rechtsextremismus aktiv bekämpfen!
Warum ist das wichtig?
Wir müssen rechte Ideologien in der Gesellschaft, an den Hochschulen und in den Studierendenwerken zurückdrängen. Das funktioniert nicht, wenn diejenigen, die öffentliche Institutionen leiten, mit der AfD reden. Rechte versuchen schon länger Hochschulen und Studierendenwerke zu unterwandern. Dagegen müssen wir geschlossen stehen!
Freie Wissenschaft und Bildung sind weit mehr als akademische Selbstzwecke, sie bilden das unverzichtbare Fundament einer lebendigen und wehrhaften Demokratie. Nur in einem Klima, das frei von Einschüchterung, Diskriminierung und rückschrittiger ideologischer Einflussnahme ist, kann kritisches Denken gedeihen und der gesellschaftliche Diskurs faktenbasiert geführt werden.
Die Hochschule ist ein Ort der Vielstimmigkeit und der internationalen Begegnung. Genau diese Werte stehen im direkten Widerspruch zu den ausgrenzenden Narrativen rechtsextremer Akteure wie der AfD. Wenn Institutionen wie die Studierendenwerke, die die soziale Infrastruktur für diesen Bildungsraum bereitstellen, den Dialog mit Kräften suchen, die die Freiheit von Lehre und Forschung sowie die Würde marginalisierter Gruppen infrage stellen, gefährden sie die Grundlagen unserer demokratischen Campus-Kultur.
Der Schutz der Wissenschaftsfreiheit erfordert daher eine klare Abgrenzung gegenüber denjenigen, die Bildung als Instrument für Spaltung und Ausgrenzung missbrauchen wollen.
Die Hochschule ist ein Ort der Vielstimmigkeit und der internationalen Begegnung. Genau diese Werte stehen im direkten Widerspruch zu den ausgrenzenden Narrativen rechtsextremer Akteure wie der AfD. Wenn Institutionen wie die Studierendenwerke, die die soziale Infrastruktur für diesen Bildungsraum bereitstellen, den Dialog mit Kräften suchen, die die Freiheit von Lehre und Forschung sowie die Würde marginalisierter Gruppen infrage stellen, gefährden sie die Grundlagen unserer demokratischen Campus-Kultur.
Der Schutz der Wissenschaftsfreiheit erfordert daher eine klare Abgrenzung gegenüber denjenigen, die Bildung als Instrument für Spaltung und Ausgrenzung missbrauchen wollen.