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An: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Henrik Falk (Vorsitzender des Vorstands der Berliner Verkehrsbetriebe), Ute Bonde (Senatorin für Mobilität des Landes Berlin), BVG-Aufsichtsrat und Bezirksämterhtsrat der BVG, die Berliner Bezirksämter

Keine BVG-Werbung für Hetze, keine Partei-Werbung und für Aufklärungskampagne!

Wir fordern einen sofortigen Werbestopp für rechte Hetzmedien wie NIUS bei der BVG und ein generelles Verbot von parteipolitischer Werbung sowie von Werbe-Kampagnen, die Vielfalt, Offenheit und Antirassismus verletzen. Stattdessen brauchen wir bis zu den Senats- und Bezirkswahlen im September 2026 eine flächendeckende, sichtbare Kampagne gegen faschistische, rassistische, queer-, trans- und frauenfeindliche Gewalt!

Vor den Berliner Wahlen im September 2026 fordern wir vom BVG-Vorstand, dem BVG-Aufsichtsrat, dem Berliner Senat und den Bezirken:
  • Keine rechte, rassistische, sexistische oder transfeindliche Werbung mehr in unseren Bahnhöfen und Zügen. Das Verbot muss für den Inhalt gelten und völlig unabhängig vom gezeigten Motiv für alle Organisationen, Parteien oder Medien dahinter, die bekanntermaßen rechte, rassistische, queer-, trans- und frauenfeindliche Narrative verbreiten. Damit einen sofortigen  Werbestopp für NiUS!
  • Strenge Regeln bei Werbeverträgen: Verantwortung lässt sich nicht an Drittanbieter auslagern. Werbe-Verträge darf es nur geben, wenn Vielfalt, Offenheit und Antirassismus respektiert werden – ob inhaltlich oder durch die Organisationen, Parteien oder Medien dahinter, die bekanntermaßen rechte, rassistische, queer-, trans- und frauenfeindliche Narrative verbreiten.
  • Keine Parteienwerbung im Nahverkehr: Ein generelles Verbot von politischer Werbung auf Böden, Wänden und Kernbereiche des Berliner Nahverkehrs wie die CDU-Wahlaufkleber von 2025 auf den U-Bahnhöfen. 
  • Flächendeckende Aufklärungskampagne gegen rechte, rassistische, queer-, trans- und frauenfeindliche Gewalt im gesamten Streckennetz vor und während der Senats- und Bezirkswahlen 2026 schalten! 

Warum ist das wichtig?

Die Berliner Nahverkehr ist kein neutraler Raum. Millionen Menschen bewegen sich täglich mit U-Bahn, Busse, Straßenbahn und S-Bahnen. Werbung dort prägt, was als normal, akzeptabel und gesellschaftlich legitim wahrgenommen wird. Genau deshalb trägt die BVG Verantwortung dafür, welchen politischen und medialen Akteuren sie Sichtbarkeit gibt.

Wenn dort Böden und Wände mit aggressiver Werbung von rechten Medien oder konservativen Parteien vollgeklebt sind, ist das eine enorme psychische Belastung. Als trans* Personen, Nonbinarys, Frauen und queere Menschen müssen wir den Raum und den Boden permanent im Blick behalten, um sicher zu sein. Wenn uns genau dort rechte Hetze oder aggressive Partei-Werbung entgegenschlägt, ist das ein unerträglicher Trigger. Uns wird damit signalisiert: Eure Sicherheit und Würde sind weniger wichtig als Werbeeinnahmen statt sich dem gesellschaftlichen rechten Klima entgegen zu stellen.

Gleichzeitig inszeniert sich die BVG mit Diversity-Kampagnen, Regenbogen-Branding und dem Slogan „Weil wir dich lieben“ als weltoffenes Unternehmen. Doch Vielfalt darf kein Marketing wie für den Pride Month sein, während parallel rechte Hetze und Werbung von Parteien auf Bildschirmen und Plakatflächen normalisiert wird, die bekanntermaßen rechte, rassistische, queer-, trans- und frauenfeindliche Narrative verbreiten. Wer glaubwürdig für Offenheit stehen will, muss dort Grenzen ziehen, wo Menschenfeindlichkeit beginnt statt mit NIUS-Werbung Geld zu verdienen und damit Hass, Sexismus und Transfeindlichkeit im Alltag zu normalisieren!

Im September 2026 stehen die Senats- und Bezirkswahlen in Berlin an. Wir wollen nicht, dass unser Nahverkehr wieder mit aggressiver politischer Dauerwerbung überschwemmt werden, die uns den Platz wegnimmt, uns Angst macht und paraell die Gewalt an Frauen, trans* Personen, Nonbinarys und generell queere Personen zunimmt - auch im Nahverkehr. Wir brauchen stattdessen im Nahverkehr endlich echte Aufklärung und flächendeckenden Schutz vor Gewalt!

— eure Queermany Berlin Ortsgruppe
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Berlin, Deutschland

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2026-05-25 21:11:24 +0200

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