100 Unterschriften erreicht
An: Dr. Sebastian Clever, Bürgermeister der Stadt Zwingenberg; Stadtverordnetenversammlung Zwingenberg
Für unsere Kinder: Hitzeschutz in Zwingenbergs Kitas und Schule
Wir fordern die Stadtverwaltung Zwingenberg auf, alle Betreuungs- und Bildungseinrichtungen der Stadt – einschließlich der Kita in Rodau – mit wirksamen Hitzeschutzmaßnahmen auszustatten: für sichere Betreuung, gesunde Kinder und faire Arbeitsbedingungen.
Warum ist das wichtig?
Hitzeschutz in Zwingenbergs Kitas und Schule
Es ist Sommer in Zwingenberg. In unseren Kitas und der Melibokusschule zeigt das Thermometer fast 30 Grad – in den Räumen, wo unsere Kinder den Tag verbringen.
Es ist Sommer in Zwingenberg. In unseren Kitas und der Melibokusschule zeigt das Thermometer fast 30 Grad – in den Räumen, wo unsere Kinder den Tag verbringen.
Das Personal arbeitet unter großer Belastung. Eltern müssen jederzeit erreichbar sein, weil die Betreuung kurzfristig eingeschränkt werden kann. Beruf und Familie lassen sich an solchen Tagen kaum vereinbaren.
Der Klimawandel bringt mehr Hitzetage – nicht irgendwann, sondern schon jetzt, jeden Sommer mehr. Was wir heute erleben, ist erst der Anfang.
Kinder brauchen besonderen Schutz. Ihr Körper reguliert Wärme schlechter als der von Erwachsenen. Hohe Raumtemperaturen sind für sie keine Unannehmlichkeit – sie sind eine Gesundheitsfrage. Das gilt für alle Einrichtungen in Zwingenberg und Rodau: die städtischen Kitas, den Evangelischen Kindergarten und die Melibokusschule.
Zwingenberg hat das Problem erkannt – es gibt bereits einen offiziellen „Hitzeschutzbetrieb". Aber Erkennen allein reicht nicht. Es braucht dauerhafte Lösungen.
Was wir fordern:
Klimaanlagen, Beschattung, Belüftung – wirksame Maßnahmen für alle Einrichtungen, unabhängig vom Träger.
Klimaanlagen, Beschattung, Belüftung – wirksame Maßnahmen für alle Einrichtungen, unabhängig vom Träger.
Und das Geld?
Das ist vorhanden. Der Bund fördert genau solche Maßnahmen in Kitas und Schulen mit bis zu 90 Prozent der Kosten*. Die Stadt muss es nur beantragen.
Das ist vorhanden. Der Bund fördert genau solche Maßnahmen in Kitas und Schulen mit bis zu 90 Prozent der Kosten*. Die Stadt muss es nur beantragen.
Wir – Eltern, Nachbarn, Arbeitgeber, Bürgerinnen und Bürger – stehen zusammen hinter dieser Forderung. Denn das betrifft uns alle: als Familie, als Arbeitswelt, als Gemeinschaft.
Unsere Kinder können nicht warten.
Fördermöglichkeiten – Quellen
Fördermöglichkeiten – Quellen
Bundesebene
- AnpaSo – Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (Bundesumweltministerium)
Fördert Kitas und Schulen mit bis zu 90 % der Kosten
https://www.bundesumweltministerium.de/programm/klimaanpassung-in-sozialen-einrichtungen - AnpaSo – Projektträger ZUG (Zukunft – Umwelt – Gesellschaft)
Antragsinfos, Kontakt und Anmeldung für neue Förderfenster
https://www.z-u-g.org/anpaso/ - DAS-Förderrichtlinie (Klimaanpassung für Kommunen, gültig bis Ende 2026)
https://www.bundesumweltministerium.de/programm/foerderung-von-massnahmen-zur-anpassung-an-die-folgen-des-klimawandels
Hessen
- Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen
Beratung und Unterstützung für hessische Kommunen bei Klimaanpassung
https://www.klima-kommunen-hessen.de/foerderung.html - Klimaplan Hessen – Bildung und Forschung
https://www.klimaplan-hessen.de/handlungsfeld/bildung-und-forschung