100 Unterschriften erreicht
An: Magistrat der Stadt Offenbach
Gegen das Mega-Bauprojekt am Mathildenplatz

Im gründerzeitlichen, denkmalgeschützten Mathildenviertel in Offenbach soll ein großdimensioniertes Bauprojekt eines Frankfurter Investors genehmigt werden – ein Vorhaben, das tief in die gewachsene Struktur unseres Quartiers eingreift.
Auf dem Grundstück befinden sich heute ein Rewe-Getränkemarkt, eine Kita und ein Friseur in den ehemaligen Räumen der Offenbacher Sparkasse. Durch den flachen Supermarkt ist die Sicht auf die aufwändig gestalteten Jugendstilfassaden nicht beeinträchtigt. Auch historisch war das Gelände nie komplett bebaut - an der vorderen Ecke stand eine Villa, dahinter war ein parkähnlich angelegter Garten.
Die Planungen sehen eine komplette Bebauung bis an den Grundstücksrand mit einem 6-8 Geschosse hohen Wohnkomplex vor. Viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt über die möglichen Folgen auf den für Setzrisse bekannten Untergrund, das Klima, den Wasserhaushalt und die Lebensqualität und erwarten zu Recht, dass diese Sorgen ernst genommen werden.
Wir fordern die Stadt auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und zumindest eine umfassende Prüfung der hydrologischen, klimatischen und städtebaulichen Auswirkungen sicherzustellen. Dies kann nur durch die verbindliche Zusage erfolgen, ein reguläres Bebauungsplanverfahren durchzuführen.
Auf dem Grundstück befinden sich heute ein Rewe-Getränkemarkt, eine Kita und ein Friseur in den ehemaligen Räumen der Offenbacher Sparkasse. Durch den flachen Supermarkt ist die Sicht auf die aufwändig gestalteten Jugendstilfassaden nicht beeinträchtigt. Auch historisch war das Gelände nie komplett bebaut - an der vorderen Ecke stand eine Villa, dahinter war ein parkähnlich angelegter Garten.
Die Planungen sehen eine komplette Bebauung bis an den Grundstücksrand mit einem 6-8 Geschosse hohen Wohnkomplex vor. Viele Bürgerinnen und Bürger sind besorgt über die möglichen Folgen auf den für Setzrisse bekannten Untergrund, das Klima, den Wasserhaushalt und die Lebensqualität und erwarten zu Recht, dass diese Sorgen ernst genommen werden.
Wir fordern die Stadt auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und zumindest eine umfassende Prüfung der hydrologischen, klimatischen und städtebaulichen Auswirkungen sicherzustellen. Dies kann nur durch die verbindliche Zusage erfolgen, ein reguläres Bebauungsplanverfahren durchzuführen.
Warum ist das wichtig?
Zwischen Mathildenplatz und Bahndamm zeichnet sich das Offenbacher Mathildenviertel durch nahezu lückenlos erhaltene Altbauten aus der Zeit um 1900 aus. Viele der Häuser stehen unter Denkmalschutz. Ein massiver moderner Wohnbau wäre ein Fremdkörper an dieser Stelle. Er würde die freie Sicht auf die repräsentativen Fassaden verdecken und die Frischluftzufuhr in das Viertel behindern.
Bei Bauarbeiten in der Vergangenheit, etwas dem Umbau der Sparkassen-Tresorräume zur jetzigen Tiefgarage des Rewe-Markts, sind an vielen benachbarten Häusern Schäden entstanden. Dazu gehören fingerdicke Risse in den Wänden, klemmende Türen und Wasserschäden. Die Bewohner und Eigentümer befürchten, dass es bei den umfangreichen Bauarbeiten erneut zu starken Schäden kommt und die historische Bausubstanz in Mitleidenschaft gezogen wird.
Eine große Anlage mit geplanten ca. 160 Wohneinheiten wird zusätzlichen Verkehr in das Viertel bringen, sowohl fließenden als auch stehenden. In dem Neubau sind ca. 90 PKW-Stellplätze geplant. Damit ist zu erwarten, dass diese für die neuen Bewohner nicht ausreichen werden und so die bereits sehr angespannte Parksituation im Viertel weiter verschärft wird.
Bei Bauarbeiten in der Vergangenheit, etwas dem Umbau der Sparkassen-Tresorräume zur jetzigen Tiefgarage des Rewe-Markts, sind an vielen benachbarten Häusern Schäden entstanden. Dazu gehören fingerdicke Risse in den Wänden, klemmende Türen und Wasserschäden. Die Bewohner und Eigentümer befürchten, dass es bei den umfangreichen Bauarbeiten erneut zu starken Schäden kommt und die historische Bausubstanz in Mitleidenschaft gezogen wird.
Eine große Anlage mit geplanten ca. 160 Wohneinheiten wird zusätzlichen Verkehr in das Viertel bringen, sowohl fließenden als auch stehenden. In dem Neubau sind ca. 90 PKW-Stellplätze geplant. Damit ist zu erwarten, dass diese für die neuen Bewohner nicht ausreichen werden und so die bereits sehr angespannte Parksituation im Viertel weiter verschärft wird.