100 Unterschriften erreicht
An: Diese Petition richtet sich an den Magistrat und die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Niedenstein.
Gehweg retten, Schulstraße entlasten!
Wir fordern die Stadt Niedenstein auf,
- den bestehenden Gehweg entlang der Schulstraße vollständig zu erhalten
- sowie alternative Erschließungsvarianten für das geplante Baugebiet zu prüfen, bei denen keine zusätzlichen Einmündungen in die Schulstraße entstehen.
Die aktuelle Planung gefährdet die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern und verschlechtert die bestehende Infrastruktur erheblich. Das soll korrigiert werden.
Warum ist das wichtig?
Der Gehweg entlang der Schulstraße ist einer der wichtigsten und meistgenutzten Fußwege in Niedenstein. Er führt ins neue Zentrum und ist dementsprechend Zugangsweg für das Edeka, die Kindergärten, das Schwimmbad, den Mehrgenerationenpark sowie Einrichtungen wie AWO und Vitos – und wird täglich von Schulkindern, Familien, Spaziergängern und vielen weiteren Bürgerinnen und Bürgern genutzt.
Der Weg soll im Zuge der Planung als Ausgleichsmaßnahme entfallen – ohne gleichwertigen Ersatz. Die alternative Gehwegführung auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist zu schmal (z. B. für Kinderwagen), nicht beleuchtet und auf Länge des geplanten Baugebiets durch vier Straßen unterbrochen. Auch das neue Baugebiet ist aufgrund fehlender Gehwege und zu überquerender Wendehämmer als alternative Route ins neue Zentrum oder als Schulweg nicht geeignet.
Neben dem Entfall des Gehwegs sieht die aktuelle Planung vor, mehrere neue Straßen direkt in die Schulstraße münden zu lassen. Dadurch entstehen zusätzliche Kreuzungspunkte, die den Verkehr unübersichtlicher und gefährlicher machen.
Dabei gibt es naheliegende Alternativen, die geprüft werden sollen:
Das Baugebiet könnte auch über angrenzende Straßen wie die „Wiehoffstraße“ oder „Auf der Klippe“ erschlossen werden. Stichstraßen mit Wendehämmern könnten so geplant werden, dass sie nicht bis zur Schulstraße durchstoßen.
Das Baugebiet könnte auch über angrenzende Straßen wie die „Wiehoffstraße“ oder „Auf der Klippe“ erschlossen werden. Stichstraßen mit Wendehämmern könnten so geplant werden, dass sie nicht bis zur Schulstraße durchstoßen.
Diese Variante würde den bestehenden Gehweg vollständig erhalten, zusätzliche Gefahrenstellen vermeiden und die Schulstraße in ihrer heutigen Funktion sichern.