An: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Salomon, sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderats Freiburg, sehr geehrte Vorstandsmitglieder der Familienheim Freiburg e.G.,

Gentrifizierung in Freiburg stoppen - Rettet das Genossenschaftsquartier!

Bei über 300 Genossenschaftswohnungen sind weitgehende Eingriffe - bis zu Abriss und Neuerrichtung - in unserem Quartier angekündigt. Die Wohnungen der Häuserzeile Quäkerstr. 1,3,5,7 und 9 sind akut vom Abriss bedroht.

Bitte setzen Sie sich gemeinsam mit den Bewohner*innen des genossenschaftlichen Quartiers zwischen den Wiehre–Bahnhöfen Freiburg für den Erhalt der über 300 Wohnungen ein. Schützen Sie mit uns den günstigen Wohnraum und die klimatisch konzipierten, wunderschönen Grünflächen! Bewahren Sie den Flair und die besondere Atmosphäre dieses lebenswerten Stadtviertels in Freiburg!

Warum ist das wichtig?

[Update] Ein "Punktsieg" titelte der SWR! Wir haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Erhalt unserer Häuser erreicht. Der Schutz des bezahlbaren Wohnraums fand eine Mehrheit im Gemeinderat in Freiburg (Mehr auf unserer Webseite). Nun wird das gesamte Ensemble auf Milieuschutz und mögliche Anwendung untersucht. Gänzlich gerettet ist unser Quartier noch nicht, trotz des großen Gegenwinds hat die Genossenschaft sich von Ihren "Neuerrichtungs-Plänen" noch nicht distanziert - also kämpfen wir weiter und sind dankbar für Eure Unterstützung: "Gemeinsam für bezahlbare Lebensräume!" [/UPDATE]

Es geht um mehr als "nur die Bewohner*innen": In Freiburg, wie in allen "begehrten" Städten, explodieren die Mietpreise! Durch den Erhalt des günstigen Wohn- und Lebensraums des Quartiers wird der Mietspiegel für das ganze Stadtviertel gebremst!

Dieses in seiner sozialen Identität gewachsene Quartier ist zu 100% bezahlbarer und zu 100% bewohnbarer hoch qualitativer Lebensraum. Das für Freiburg relevante Viertel wird von seinen Bewohner*innen geschätzt und geliebt – Bewohner*innen, die hier zum Teil schon ihr ganzes Leben wohnen und hier verwurzelt sind.

Die angedachten Eingriffe, begründet durch vermeintliche betriebswirtschaftliche Zwänge, zerstören dieses Kleinod, vertreiben die aktuellen Bewohner*innen und vernichten die gewachsene soziale Struktur. Bestehende genossenschaftliche materielle und immaterielle Werte sind gefährdet.

Der Gestaltungsbeirat Freiburg, das hochkarätig besetzte Stadtplanungsgremium, hat sich am 30.11.2017 unmissverständlich geäußert:

„Das gesamte bestehende Ensemble ist stimmig. In fast jeder Stadt gibt es Orte, die etwas Besonderes ausmachen. Dieses Ensemble ist beispielgebend für die gesamte Stadt Freiburg.“

Mehr Informationen unter:
http://www.wiehre-für-alle.de/

(http://www.xn--wiehre-fr-alle-nsb.de/)


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Für bezahlbaren Wohnraum
  • Weil die Wohnungen unbezahlbar sind
  • ich erlebe immer wieder, dass wegen mehr Geld noch gute Sachen zerstört werden. Für mich bedeutet dies einfach Abzocken der Bevölkerung, die fleißig arbeitet, Kindern großzieht, die älteren Menschen unterstützt. Das ist Vernichtung des Wertes des Zusammenlebens. Es verursacht auch Zuwachs der Sozialleistungsbedürftige. D.h. die Gesellschaft lässt auf eigene Kosten die einzelne Personen und Unternehmen reicher zu werden

Neuigkeiten

2018-04-16 08:40:26 +0200

[Update] Ein "Punktsieg" titelte der SWR! Wir haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Erhalt unserer Häuser erreicht. Der Schutz des bezahlbaren Wohnraums fand eine Mehrheit im Gemeinderat in Freiburg (Mehr auf unserer Webseite). Nun wird das gesamte Ensemble auf Milieuschutz und mögliche Anwendung untersucht. Gänzlich gerettet ist unser Quartier noch nicht, trotz des großen Gegenwinds hat die Genossenschaft sich von Ihren "Neuerrichtungs-Plänen" noch nicht distanziert - also kämpfen wir weiter und sind dankbar für Eure Unterstützung: "Gemeinsam für bezahlbare Lebensräume!" [/UPDATE]

2018-01-12 00:03:03 +0100

500 Unterschriften erreicht

2018-01-09 14:21:23 +0100

100 Unterschriften erreicht

2018-01-08 13:02:09 +0100

50 Unterschriften erreicht

2018-01-07 23:51:37 +0100

25 Unterschriften erreicht

2018-01-07 21:35:02 +0100

10 Unterschriften erreicht