25 Unterschriften erreicht
An: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses Dr. Tanja Machalet
Gesundheit gehört ins Grundgesetz!

Warum schützt das Grundgesetz alles — nur nicht unsere Gesundheit?
Eigentum ist geschützt. Die Wohnung ist unverletzlich. Sogar Briefe sind vor dem Staat sicher. Aber ein Recht auf Gesundheit? Steht nirgends.
Deutschland gibt 538 Milliarden Euro im Jahr für Gesundheit aus. Das klingt viel. Aber 95 Prozent davon fließen erst, wenn Menschen bereits krank sind. Für Vorbeugung bleiben fünf Prozent. Ein Besuch beim Hausarzt kostet die Kasse mehr als das Doppelte dessen, was pro Versichertem im ganzen Jahr für Prävention ausgegeben wird.
Wir finden: Das ist falsch herum.
Wir fordern Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und den Gesundheitsausschuss auf, eine Ergänzung von Artikel 2 des Grundgesetzes vorzulegen:
"Jeder hat das Recht auf körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Sie auch durch Aufklärung, Vorbeugung und Krankheitsvermeidung zu schützen und zu erhalten, ist Aufgabe jeder staatlichen Gewalt."
Ein Gutachten eines ehemaligen Bundesverwaltungsrichters belegt: Ohne ein ausdrückliches Grundrecht fehlt Deutschland eine verbindliche Leitlinie. Gesundheitspolitik bleibt Stückwerk. Prävention bleibt Kür statt Pflicht.
Eigentum ist geschützt. Die Wohnung ist unverletzlich. Sogar Briefe sind vor dem Staat sicher. Aber ein Recht auf Gesundheit? Steht nirgends.
Deutschland gibt 538 Milliarden Euro im Jahr für Gesundheit aus. Das klingt viel. Aber 95 Prozent davon fließen erst, wenn Menschen bereits krank sind. Für Vorbeugung bleiben fünf Prozent. Ein Besuch beim Hausarzt kostet die Kasse mehr als das Doppelte dessen, was pro Versichertem im ganzen Jahr für Prävention ausgegeben wird.
Wir finden: Das ist falsch herum.
Wir fordern Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und den Gesundheitsausschuss auf, eine Ergänzung von Artikel 2 des Grundgesetzes vorzulegen:
"Jeder hat das Recht auf körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Sie auch durch Aufklärung, Vorbeugung und Krankheitsvermeidung zu schützen und zu erhalten, ist Aufgabe jeder staatlichen Gewalt."
Ein Gutachten eines ehemaligen Bundesverwaltungsrichters belegt: Ohne ein ausdrückliches Grundrecht fehlt Deutschland eine verbindliche Leitlinie. Gesundheitspolitik bleibt Stückwerk. Prävention bleibt Kür statt Pflicht.
Warum ist das wichtig?
Weil es dich direkt betrifft — auch wenn du dich heute gesund fühlst.
Ohne ein Grundrecht auf Gesundheit bleibt Prävention politisch unverbindlich. Konkret heißt das: Deine Kita muss kein gesundes Mittagessen anbieten. Deine Stadt muss keinen Radweg bauen. Der Staat muss nicht dafür sorgen, dass gesundes Essen günstiger ist als Fast Food. Er kann. Aber er muss nicht. Und was Politik nicht muss, macht sie erfahrungsgemäß nicht.
Was sich mit einem Grundrecht ändert:
Ohne ein Grundrecht auf Gesundheit bleibt Prävention politisch unverbindlich. Konkret heißt das: Deine Kita muss kein gesundes Mittagessen anbieten. Deine Stadt muss keinen Radweg bauen. Der Staat muss nicht dafür sorgen, dass gesundes Essen günstiger ist als Fast Food. Er kann. Aber er muss nicht. Und was Politik nicht muss, macht sie erfahrungsgemäß nicht.
Was sich mit einem Grundrecht ändert:
- Jedes neue Gesetz muss auf seine Auswirkungen auf die Gesundheit geprüft werden. Stadtplanung, Bildung, Ernährungspolitik, Steuern — überall.
- Prävention wird von der freiwilligen Leistung zur staatlichen Pflicht. Nicht nur Krankenkassen, auch Kommunen, Schulen und Arbeitgeber werden in die Verantwortung genommen.
- Der Flickenteppich aus 16 verschiedenen Landesregelungen bekommt ein gemeinsames Dach. Egal ob du in München oder Mecklenburg lebst — dein Recht auf Gesundheit gilt überall gleich.
Rund 200.000 Krebserkrankungen pro Jahr ließen sich durch einen gesünderen Lebensstil vermeiden. Jeden Tag sterben 1.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die nicht hätten sein müssen. Jedes fünfte Kind leidet an einer psychischen Störung. Das sind keine abstrakten Zahlen. Das sind unsere Eltern, unsere Kinder, unsere Nachbarn.
61 Prozent der Menschen in Deutschland wollen laut forsa-Umfrage der mkk – meine krankenkasse (Januar 2026) Gesundheit im Grundgesetz. 74 Prozent aller Länder weltweit haben es bereits. Wir nicht.
Unterschreibe jetzt — und hilf mit, dass Gesundheit endlich denselben Schutz bekommt wie Eigentum und Briefgeheimnis.