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An: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Krankenhausschließungen stoppen

Krankenhausschließungen stoppen

Die aktuellen Zahlen der zu behandelnden Corona-Patienten steigen täglich und steigen weiter. Es wird vor einer Überlastung des Gesundheitssystems in den Krankenhäusern ständig gewarnt - dennoch hält der Bundesgesundheitsminister an den Schließungsplänen fest - das ist ein politischer Skandal!

Deshalb fordern wir: Die für 2021 - trotz Corona - geplanten Krankenhausschließungen sofort stoppen!

Warum ist das wichtig?

Bevor Corona zum allumfassenden Thema im Frühjahr 2020 geworden ist, hatte die Bertelsmann Stiftung mit ihrer Studie vom 05.11.2019 postuliert, Überversorgung schade den Patienten https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/november/ueberversorgung-schadet-den-patienten
Es gibt sicher die ein oder andere aufzugreifende Schieflage im Deutschen Krankenhaussystem: zu nennen sind z.B. die ungerechte Fallpauschale, welche u.a. vermeidbare Operationen aus finanziellen Gründen befördert. Unzureichende Förderung und/oder Ausstattung der noch existierenden öffentlichen Krankenhäuser, der seit Jahren bekannte Mangel an qualifiziertem Pflege- und ausgeruhtem ärztlichem Personal. Alle diese Probleme sind bekannt und werden seit vielen Jahren 'ausgesessen' - die Politik zeigt sich unwillig für eine für Bürger und Patienten bessere öffentliche Gesundheitsversorgung einzutreten.

Nun wäre zu erwarten, dass unter den Bedingungen der Pandemie alle möglichen Krankenhauskapazitäten zur Behandlung von Corona-Patienten und für weitere lebensnotwendige Behandlungen aufrechterhalten werden. Das Gegenteil ist der Fall: seit März 2020 wurden 12 Krankenhäuser geschlossen, für 20 weitere steht das Aus in 2021 so gut wie fest. Darunter sind auch Krankenhäuser, in den Sars-Cov-2-Patienten behandelt wurden oder werden. Was kaum bekannt ist - die Schließungen in 2020 wurden aus Steuermitteln bis zu 750 Mio. Euro gefördert. https://www.gemeingut.org/krankenhausschliessungen

Dreimal darf geraten werden, wer von diesen Krankenhausschließungen profitiert: private Gesundheitskonzerne, wie Rhön Klinikum AG, Fresenius Helios Kliniken, Sana Kliniken AG, um nur einige zu nennen. 2018 gab es insgesamt noch 1925 Krankenhäuser in Deutschland, davon 723 in privater Trägerschaft. Deren Interesse an mehr privaten Krankenhäusern ist offensichtlich - damit lässt sich gutes Geld zu Lasten des Gesundheitssystems und für die eigenen Aktionäre verdienen.

Öffentliche Gesundheitsvorsorge und -versorgung ist ein originäres Menschenrecht!! Wohin das führt, wenn sich die öffentliche Hand aus einem lebensnotwendigen Bereich zurückzieht, lehrt der aktuelle Wohnungsmarkt.

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