100 Unterschriften erreicht
An: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Bezirksbürgermeister*innen der Berliner Bezirke Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses
Kulturleben Berlin retten!
1. Eine Soforthilfe in Höhe von 100.000 € für das Jahr 2026, um die Arbeit von Kulturleben Berlin e.V. zu sichern.
2. Eine mehrjährige Förderung für den barrierefreien Kulturkalender und die Freikarten-Vermittlung, damit Planungssicherheit entsteht.
3. Die Anerkennung der niedrigschwelligen, inklusiven Kulturarbeit als unverzichtbaren Bestandteil der Berliner Stadtgesellschaft und eine entsprechende Ausstattung der beteiligten Vereine mit verlässlichen Mitteln.
Warum ist das wichtig?
Kulturleben Berlin ist ein kleiner Verein mit großer Wirkung. Ehrenamtlich vermitteln wir seit Jahren Freikarten für Menschen mit Behinderung, Armutserfahrung und psychischen Belastungen. Wir haben einen bundesweit einzigartigen barrierefreien Kalender aufgebaut, in dem Veranstaltungsorte detaillierte Angaben zu Rollstuhlzugang, ruhigen Räumen und Leichter Sprache.
Für mehrere zehntausend Menschen sind wir die Brücke zur Kultur – oft die einzige Möglichkeit, Theater, Konzerte oder Museen zu erleben.
Warum wir jetzt Hilfe brauchen
Für das Jahr 2026 klafft in unserer Finanzierung eine Lücke von 100.000 Euro. Ein wichtiger Fördergeber ist weggefallen, gleichzeitig steigen Kosten und die allgemeine Wirtschaftskrise trifft auch uns. Ohne schnelle Unterstützung droht die Einstellung unseres Kalenders, der Freikarten-Vermittlung und der gesamten Vereinsarbeit.
Das wäre ein herber Verlust für Berlin. Denn Inklusion findet nicht in Papieren statt – sie wird von Menschen wie uns jeden Tag gelebt. Wir sind die, die anpacken, wenn offizielle Strukturen versagen.
Was auf dem Spiel steht
Mit Kulturleben verschwindet:
- eine verlässliche Anlaufstelle für Menschen, die aufgrund von Behinderung oder Armut sonst ausgeschlossen wären,
- ein innovativer Kalender, der Vorab-Informationen liefert, statt Betroffene zum Telefonmarathon zu zwingen,
- ein Zeichen der Solidarität in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wichtiger wird.
Wir sind nicht nur ein Verein – wir sind eine Gemeinschaft, die beweist, dass Kultur für alle möglich ist.
Unsere Geschichte – persönlich:
Unsere Geschichte – persönlich:
„Ich, Patrick, bin 45, Rollstuhlfahrer und lebe mit Beeinträchtigungen. Vor sieben Jahren stürzte ich aus dem fünften Stock. Kulturleben hat mir nicht nur Freikarten geschenkt – es hat mir zurückgegeben, am Leben teilzuhaben. Heute arbeite ich selbst hier ehrenamtlich.Bitte helft mit, dass diese Arbeit weitergeht.“