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An: Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU)

Retten Sie 50 Millionen Küken!

Sehr geehrte Frau Klöckner,

bitte verbieten Sie das Schreddern und Vergasen der männlichen Eintagsküken. Es ist ein Skandal, dass jedes Jahr 50 Millionen Küken getötet und auf den Müll geworfen werden.

Warum ist das wichtig?

Ich habe diese Petition von Janine Schulz übernommen und finde ebenso wie Janine, dass es nicht sein darf, dass männlichen Küken der Legerassen direkt nach dem Schlüpfen lebendig geschreddert oder vergast werden, nur weil sie sich aufgrund der heutzutage völlig übertriebenen Züchtung nicht dazu eignen, in kürzester Zeit Schlachtreife zu erlangen.

Jedes Jahr landen in Deutschland 50 Millionen männliche Küken auf dem Müll.[1] Die männlichen Küken werden in Agrarfabriken direkt nach dem Schlupf aussortiert und qualvoll vergast oder lebendig geschreddert.

"Das Kükentöten ist ethisch nicht vertretbar und muss so schnell wie möglich beendet werden", sagte Julia Klöckner der Düsseldorfer "Rheinischen Post" bereits Mitte 2019. "Tiere nach Geburt sofort wieder zu töten, weil sie ein bestimmtes Geschlecht haben, das darf nicht sein."[2]
Eigentlich wollte sie diesen Zustand im Herbst 2019 ändern, nämlich zur Mitte der Legislaturperiode. Neuer Stand ist, dass Frankreich und Deutschland das Kükenschreddern Ende 2021 erst beenden wollen.

Mit der Unterstützung dieser Petition will ich zeigen, dass nicht nur ich sondern viele Menschen es nicht länger hinnehmen wollen, wie in Agrarfabriken mit den Tieren umgegangen wird!

Wie andere Nutztiere auch werden Hühner in der Agrarindustrie mit aufwendigen Programmen auf immer mehr Leistung gezüchtet. Legehennen werden dazu gezüchtet, möglichst viele Eier zu legen, sie nehmen nicht so schnell zu wie Masthühner. Die Brüder der späteren „Legehennen“ sind wertlos für die Industrie, da sie weder Eier legen können noch einen wirtschaftlich rentablen Fleischansatz haben.[3]

Dass es auch anders geht, zeigt die Initiative “Bruderhahn Initiative Deutschland”. Pro Legehenne darf ein männliches Küken mit aufwachsen. Es wird auf einem Mastbetrieb mit Zugang zum Freiland aufgezogen. Die Küken stammen grundsätzlich von einer ökologischen Elterntierherde ab. Die Hähne werden bis zur 5. Woche mit den Hennen zusammen aufgezogen. Durch die Bruderhahn-Initiative wird zugleich die konzernunabhängige ökologische Geflügelzucht unterstützt [4]. Denn der Markt der “Küken-Produktion” ist derzeit nur auf wenige Großkonzerne aufgeteilt.

Ein Verbot des Schreddern und Vergasen der Eintagsküken wäre ein wichtiger Schritt in Richtung einer ökologischeren und tiergerechteren Landwirtschaft.

____________
[1] Diese Zahl errechnet sich aus der Anzahl der jährlich in Deutschland geschlüpften Küken für Elterntierfarmen und Legebetriebe sowie der biologischen Regel, nach der über einen längeren Zeitraum hinweg etwa gleich viele weibliche und männliche Nachkommen schlüpfen.
[2] https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-01/kuekenschreddern-deutschland-frankreich-eu-julia-kloeckner
[3] Planet Wissen: „Hühnerwirtschaft - Vom Tier zum Produkt“
[4] https://www.bruderhahn.de/, https://www.bruderhahn.de/initiative/

Foto: Bauckhof

Diese Petition wurde ursprünglich gestartet von Yves Venedey (Campact-Themenscout).

Wie die Unterschriften übergeben werden

Gern möchte ich im Frühjahr 2020 mit möglichst vielen Unterzeichner/innen zusammen diese Petition persönlich an Bundesagrarministerin Klöckner überreichen.
Richtig klasse wäre es, wenn wir bis dahin über 300.000 Unterschriften überreichen könnten.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil das absoluter Mord ist. Anfangs gab uns der liebe Gott Tiere und Pflanzen aber in geringen Mengen, was machen wir? Wir produzieren über, schmeißen vieles weg und WIR entscheiden über das Leben der Tiere?! In Afrika sterben jeden Tag hunderte von Menschen weil sie verhungern und wir Schreddern Küken weil diese nicht wirtschaftlich sind.
  • Ungerechtigkeit, brutaler Mord am unschuldigen Lebewesen stoppen!
  • Jedes Lebewesen hat das Recht sein Leben zu leben. Man darf solche hilflosen Küken, gezüchtet für den Menschen, nicht einfach aufgrund ihres unwirtschaftlichen Geschlechts töten. DAS IST MORD!!! Das macht mit uns ja auch niemand.

Neuigkeiten

2020-05-08 07:16:05 +0200

300,000 Unterschriften erreicht

2018-02-09 09:12:49 +0100

Liebe Unterstützer/in,

das Kükenschredder-Verbot soll kommen!

Gemeinsam haben wir wirklich etwas angestoßen: Im Koalitionsvertrag steht, das Töten von Eintagsküken soll bis “zur Mitte der Legislaturperiode” beendet werden.

Das ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung!

Doch selbst wenn es zu einer großen Koalition kommt: Das ist noch keine Garantie, dass das Kükenschredder-Verbot kommt. Aber es ist eine große Chance für uns: Es liegt dann an uns dafür zu sorgen, dass diese Vereinbarung auch in ein Gesetz gegossen wird. Dafür müssen wir gemeinsam streiten.

Das heißt für mich: weiterkämpfen! Mit Ihrer Hilfe können wir 300.000 Unterschriften sammeln und diese dann dem neuen Minister/der neuen Ministerin übergeben.

Darum: Bitte teilen Sie meine Petition mit Ihren Freund/innen und Bekannten, damit wir 300.000 werden!

Danke und herzliche Grüße,
Janine Schulz

2016-11-03 08:02:53 +0100

200,000 Unterschriften erreicht

2016-10-09 14:44:41 +0200

150,000 Unterschriften erreicht

2016-07-29 12:29:16 +0200

100,000 Unterschriften erreicht

2016-07-28 08:12:50 +0200

50,000 Unterschriften erreicht

2016-06-05 22:27:54 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2016-05-04 16:47:57 +0200

25 Unterschriften erreicht

2016-05-04 16:21:44 +0200

10 Unterschriften erreicht