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An: Peter Pätzold, Bürgermeister Städtebau, Wohnen und Umwelt. Marktplatz 1, 70173 Stuttgart

Rettet den Stuttgarter Max-Eyth-See !

Die Stadt Stuttgart hat innerhalb der letzten 4 Wochen erste Maßnahmen erarbeitet. Es werden 650.000 Euro in die Verbesserung der Wasserqualität investiert. Künftig sollen bis zu 200 Liter Grundwasser pro Sekunde zugeführt werden. Es werden drei stationäre Belüftungsanlagen und eine Ableitung zum Neckar installiert. Außerdem wird eine stationäre und vernetzte Überwachung der Wasserqualität installiert. Bisher wurde das manuell vom Tiefbauamt gemessen. Wenn die Werte jetzt schnell sinken sollten, dann kann viel schneller reagiert werden. Das Problem der geringen Wassertiefe bleibt bestehen, weil niemand weiß, was ab drei Meter Tiefe zum Vorschein kommt. Der See wurde Anfang der 70er Jahre über 5m hoch mit Bauschutt und Kriegsmüll zugeschüttet!

Rettet den Stuttgarter Max-Eyth-See !

Sehr geehrter Herr Pätzold,
acht Tonnen toter Fische, insgesamt 25 verschiedene Arten, habe man in den vergangenen Tagen aus dem Max-Eyth-See geborgen. Außerdem wurden tote Muscheln, Krebse und auch Wasserschildkröten aus dem See geholt. Der See ist tot! Stellungnahme der Stadt Stuttgart: "Wir hoffen dass wir bis Ende des Jahres eine Lösung präsentieren können"
Bitte ändern sie das in: "Wir präsentieren Ende des Jahres eine Lösung".
Dann möchten wir sie gerne beim Wort nehmen und freuen uns auf eine nachhaltige Sanierung des Sees. Vier Fischsterben in den letzten fünf Jahren, das ist für einen grünen Oberbürgermeister, einen grünen Ministerpräsidenten und ihre Abteilung eine Blamage.
Handeln Sie jetzt! Setzt euch mit den Verbänden und Fachleuten an einen Tisch und rettet den See!

Warum ist das wichtig?

Mit dem plötzlichen Umkippen des Sees habe bei der Stadt Stuttgart niemand gerechnet, so der Umweltbürgermeister Peter Pätzold (Grüne). Obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist, zeigt sich die Stadt verwundert. Stuttgart ist eine wirtschaftlich starke Region. Aktuell werden viele Straßen neu asphaltiert, die offensichtlich keine größeren Schäden aufweisen. Wenn hier das Thema Finanzierung der Maßnahme ein Hindernis ist, müssen wir uns fragen was die grüne Priorität ist? Das THW und die Feuerwehr Stuttgart hat ihr möglichstes getan um die Katastrophe im See abzuwenden, leider war dies nicht mehr möglich. Es gibt seit einigen Jahren zaghafte Versuche die Situation zu verbessern, jedoch ohne Erfolg.
Die Initiative "Der Max-Eyth-See soll sauberer werden" schlägt eine natürliche Kläranlage in mehreren Becken vor. Auch der Grundwasserzulauf kann verbessert werden.
Die Stadt Stuttgart aber, schaut zu wie der See stirbt.
Tausende Tiere sind verendet, das Naherholungsgebiet von Stuttgart ist eine Schande für alle die hier Verantwortung tragen!
Ein Beispiel für erfolgreiche Renaturierung sind die Neckarauen, das sollte doch für den Max-Eyth-See ebenfalls möglich sein!
Mehr Informationen und Quellen:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/Nicht-nur-Fische-sind-gestorben-Anglerverein-Max-Eyth-See-in-Stuttgart-ist-tot,max-eyth-see-ist-tot-100.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Max-Eyth-See
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.max-eyth-see-in-stuttgart-so-dramatisch-ist-das-fischsterben.0e289efe-ea99-4ade-aec0-c8bc2b8a4ca7.html


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Politiker können prinzipiell nicht rechnen! Vielleicht noch Spesen und in die eigene Tasche, damit hat's sich.
  • Ich bin Stuttgarter.Und ich denke der Max Eyth See ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für uns. Sowas darf einfach nicht passieren.
  • Habe das Sterben am See life erlebt, kein Lebewesen hat es verdient jämmerlich zu ersticken wegen zu wenig Sauerstoff.

Neuigkeiten

2019-10-07 09:58:50 +0200

Petition ist mit 1,538 Unterschriften erfolgreich

2019-09-28 10:54:55 +0200

Die Maßnahmen, die jetzt ergriffen werden sind aber besser als nichts! Es wird sicherlich zu einer Verbesserung führen und es kann schneller reagiert werden. Warum wurde das nicht schon früher gemacht? Weil der Druck von außen nicht groß genug war! Die Medien haben ständig berichtet, die Öffentlichkeit hat sich direkt an die Verantwortlichen gewandt! Ohne das, wäre wahrscheinlich wieder gar nichts passiert! Die Bevölkerung ist nun deutlich sensibler und wird in Zukunft genauer hinsehen, was am Max-Eyth-See weiterhin passiert. Die Petition werde ich in den nächsten Tagen beenden und die Unterschriften an Herrn Pätzold senden. Vielen Dank an alle, die sich hier engagiert haben! Hier noch einige Infos:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nach-dem-fischsterben-im-stuttgarter-max-eyth-see-stadt-max-eyth-see-wird-besser-ueberwacht.a00f6adf-4326-4af1-92da-d65721d1ebf0.html

2019-09-28 10:51:51 +0200

Hallo zusammen,
inzwischen hat sich die Lage am See durch das Wetter automatisch gebessert. Die Stadt Stuttgart stellt sich immer noch als unschuldig für diese Katastrophe hin, aber immerhin sind erste Schritte veranlasst um die Lage in der Zukunft zu verbessern. Das Grundproblem der geringen Wassertiefe und der geringen Durchströmung wird allerdings bestehen bleiben. Kein Politiker wird es wagen den See mit einem Bagger zu bearbeiten! In den 60er Jahren war der See wohl ca. 8m tief, heute sind es noch ca. 2,3m. In den 70er Jahren wurde die riesige Fläche mit Bauschutt aufgefüllt, darüber ist eine dicke Schicht Tonerde. Keiner kennt die Altlasten die da zu Tage kommen würden, deswegen wird sich kein Politiker die "Hände schmutzig machen" und der See bleibt wie er ist!

2019-09-10 14:15:15 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2019-09-08 17:40:25 +0200

500 Unterschriften erreicht

2019-09-08 16:28:26 +0200

8.9. Ein fischiger Geruch lag in der Luft, als wir heute den Max-Eyth-See besuchten. Der Himmel weint für die unzähligen toten Tiere. Entlang des Ufers schwimmen noch hunderte tote Fische. Die "Wasserqualität" hat sich wohl in den letzten Tagen etwas gebessert, aber wenn jetzt nicht was passiert dann sehen wir nächstes Jahr wieder qualvoll verendete Tiere im See. Auf Mülltonnen steht: "grüner Bürgermeister duldet Tierquälerei". Die Stadt gibt sich weiterhin unschuldig: "Das massenhafte Sterben war nicht zu verhindern". Das glaubt und akzeptiert natürlich niemand! Immerhin soll es jetzt zeitnahe Gespräche mit dem WAV und der Stiphtung Christoph Sonntag geben! Ich hoffe das ist ein Anfang, der nicht im Sand verläuft. In einer Woche wird wahrscheinlich kaum mehr was zu sehen sein, es stehen neue Schlagzeilen in den Medien und Politiker sitzen gerne Probleme aus. Bitte helft mit, dass es nicht vergessen wird!

2019-09-08 00:10:43 +0200

100 Unterschriften erreicht

2019-09-07 20:47:53 +0200

50 Unterschriften erreicht

2019-09-06 22:54:42 +0200

25 Unterschriften erreicht

2019-09-06 14:44:50 +0200

10 Unterschriften erreicht