1,000 Unterschriften erreicht
An: Den Rat, den Bürgermeister und die Stadtverwaltung von Dinslaken.
Sichere Schulwege für Dinslakener Kinder
Vor den Dinslakener Schulen herrscht jeden Tag zu den Bring- und Abholzeiten ein unübersichtliches und gefährliches Verkehrschaos. Zwischen wendenden Autos, blockierten Gehwegen und dem morgendlichen Zeitdruck der „Elterntaxis“ wird der Schulweg für unsere Kleinsten täglich zu einem vermeidbaren Spießrutenlauf.
Der offizielle Schulstraßen-Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen bietet Kommunen seit Ende 2023 eine rechtssichere und vor allem unkomplizierte Möglichkeit, darauf zu reagieren. Durch temporäre oder permanente Sperrungen können Straßenabschnitte vor Schulen in sichere Zonen für Fußgänger und Radfahrer verwandelt werden. In vielen Kommunen in NRW wurden bereits Pilotprojekte durchgeführt und daraus folgend dauerhafte Schulstraßen eingerichtet (z. B. Köln (https://meinungfuer.koeln/schulstrassen), Essen und Bonn).
Der offizielle Schulstraßen-Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen bietet Kommunen seit Ende 2023 eine rechtssichere und vor allem unkomplizierte Möglichkeit, darauf zu reagieren. Durch temporäre oder permanente Sperrungen können Straßenabschnitte vor Schulen in sichere Zonen für Fußgänger und Radfahrer verwandelt werden. In vielen Kommunen in NRW wurden bereits Pilotprojekte durchgeführt und daraus folgend dauerhafte Schulstraßen eingerichtet (z. B. Köln (https://meinungfuer.koeln/schulstrassen), Essen und Bonn).
Wir dürfen nicht warten, bis aus den gefährlichen Situationen weitere Unfälle entstehen. Deshalb fordern wir schnelles, proaktives Handeln der Stadtverwaltung und der Politik!
· Wir fordern den Rat, den Bürgermeister und die Verwaltung der Stadt Dinslaken auf: umgehend Schulstraßen (gemäß NRW-Erlass) an den Dinslakener Schulen einrichten.
· Schulwege-Sicherheitskonzept erstellen: Eine stadtweite Überprüfung aller Zuweisungswege zu den Grund- und weiterführenden Schulen, um Gefahrenpunkte zu entschärfen.
Warum ist das wichtig?
Viele Eltern lassen ihre Kinder aufgrund der unübersichtlichen Verkehrssituation die letzten Meter zur Schule nicht oder nur mit großer Sorge allein zurücklegen. Dieses Verhalten verschärft zum einen die Verkehrssituation vor den Schulen. Auf der anderen Seite beschränkt es den Radius, den die Kinder allein zurücklegen. Wichtige Entwicklungsschritte der Kinder hin zu mehr Selbständigkeit und Selbstvertrauen werden dadurch behindert.
Wie begründet die Sorge von Kindern und Eltern ist, hat uns der tragische Verkehrsunfall nahe dem Otto-Hahn-Gymnasium und der Hagenschule, bei dem zwei zwölfjährige Schüler mitten aus dem Leben gerissen wurden, vor Augen geführt. Diese unfassbare Tragödie macht auf schmerzhafteste Weise deutlich, wie verletzlich unsere Kinder auf dem täglichen Weg zur Schule tatsächlich sind. Auch wenn die Ermittlungen in diesem Fall auf einen medizinischen Notfall hindeuten, bleibt die Kernbotschaft unumstößlich:
Das tägliche Zusammentreffen von einer sehr großen Anzahl an Autos und Schulkindern zu den Stoßzeiten birgt ein permanentes, unkalkulierbares Risiko. Unübersichtliche Situationen gehören vor fast allen Dinslakener Schulen zum Alltag.