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An: Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU)
Ultraschall regelhaft zur Früherkennung von Brustkrebs
Ultraschall als schmerzfreie Methode sollte Teil der jährlichen Krebsvorsorge bei Frauen werden. Gerade bei jungen Frauen könnte das Kosten und Leiden durch Krebserkrankung und -behandlung ersparen.
Ich bin selbst betroffen. Keine meiner drei Brustkrebserkrankungen wurde bei einer Mammographie entdeckt! Der erste Tumor konnte wachsen und ins Lymphsystem vordringen, weil ein Jahr zuvor bei der Krebsvorsorge kein Ultraschall erfolgte.
Ich war schlicht unwissend und freute mich, als die Ärztin meinte, der von mir getastete Knoten sei nur verdichtetes Gewebe.
Ich bin selbst betroffen. Keine meiner drei Brustkrebserkrankungen wurde bei einer Mammographie entdeckt! Der erste Tumor konnte wachsen und ins Lymphsystem vordringen, weil ein Jahr zuvor bei der Krebsvorsorge kein Ultraschall erfolgte.
Ich war schlicht unwissend und freute mich, als die Ärztin meinte, der von mir getastete Knoten sei nur verdichtetes Gewebe.
Warum ist das wichtig?
Es kann den Frauen Leid und dem System Kosten ersparen. Bisher müssen Frauen den Ultraschall selbst bezahlen und tun das oft nicht. Denn Ultraschall zur Brustkrebs-Früherkennung ist keine Kassenleistung, sondern eine sogenannte IGeL (individuelle Gesundheitsleistung), die Frauen selbst bezahlen müssen. Wer sich die Kosten nicht leisten kann oder will, verzichtet auf die Untersuchung. Das bedeutet: Frauen mit weniger Geld haben schlechtere Früherkennungschancen -Gesundheitsvorsorge wird einmal mehr zur Frage des Geldbeutels.
Ab 50 wird dann alle zwei Jahre eine Mammographie (Screening) angeboten. Diese Untersuchung ist für viele so schmerzhaft, dass sie sie nicht wahrnehmen.