Stoppt den Risiko-Deal der Steag!

Die Steag, ein Energieunternehmen im Besitz von sechs Kommunen aus dem Ruhrgebiet, steht vor einem riskanten Abenteuer: Sie will dem Energiekonzern Vattenfall das Lausitzer Braunkohle-Revier abkaufen.

Die Städte Essen, Bochum und Oberhausen haben diesem Irrsinn bereits eine Absage erteilt. Doch nur, wenn alle Kommunen mit einer Stimme sprechen, können sie das Steag-Abenteuer verhindern. Dortmund, Duisburg und Dinslaken haben sich noch nicht positioniert - dabei fällt die Entscheidung noch im Februar.

Thomas Quittek aus Dortmund, Norbert Bömer aus Duisburg und Daniel Luther aus Dinslaken haben jeweils eine Petition an die Verantwortlichen in ihrer Stadt gestartet. Wenn Sie in Dortmund, Duisburg oder Dinslaken wohnen: Unterzeichnen Sie unten "Ihre" Petition gegen den Risiko-Deal der Steag!

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(3) Kampagnen

  • Keine Braunkohle für Duisburg - Stoppen sie den Risiko-Deal der Steag
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Duisburg holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Duisburg holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würden den Klimawandel weiter anheizen. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft und Klimakiller. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Duisburg belasten würden. - Selbst die Gewerkschaft Verdi, die viele Kohle-Arbeiter vertritt, hält den Ausstieg aus der Kohle für unausweichlich. Wenn unsere Klimaziele umgesetzt werden, werden Kraftwerke und Tagebaue stillgelegt, lange bevor sich die Investition auszahlt. Die Steag und damit Duisburg bleiben auf den Kosten sitzen. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz – sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Duisburg nach? Auch Bürger/innen aus Dortmund und Dinslaken fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Sören Link und die Duisburger Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Duisburgs und NRWs zusehends aus dem Blick. Mehr Informationen zu den Risiken des Braunkohle-Geschäfts: Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Risiken des Braunkohle-Deals http://www.greenpeace.de/files/publications/vattenfall_risky_business_23092014.pdf Studie des Umwelt-Thinktanks E3G zu den Lausitzer Risiken http://www.e3g.org/library/vattenfall-report
    1.881 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Norbert Bömer
  • Keine Braunkohle für Dinslaken – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Dinslaken holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Dinslaken holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würde den Klimawandel weiter anheizen. Dinslaken hat - insbesondere mit dem CO2-freien Stadtteil Lohberg - ein Leuchtturmprojekt gestartet, welches Dinslaken als klimafreundliche Stadt darstellen soll. Diese Markenbotschaft gilt es nun zu verteidigen. Dinslaken darf sich nicht an einem Klimakiller beteiligen! Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima, Menschen und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Dinslaken belasten würden. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz, sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Dinslaken nach? Auch Bürger/innen aus Dortmund und Duisburg fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Dr. Heidinger und die Dinslakener Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Dinslakens und NRWs zusehends aus dem Blick. Darüber hinaus ist auch die Bereitstellung von Dienstleistungen, insbesondere der Geschäftsführung, eine direkte Beteiligung, die es ebenfalls zu verhindern gilt.
    674 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Daniel Luther
  • Keine Braunkohle für Dortmund – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!
    Die Stadtwerke könnten die Lausitzer Braunkohle kaufen – und damit viele Umwelt- und Finanzrisiken nach Dortmund holen. Die Steag hat ein Kaufgebot für das zweitgrößte deutsche Braunkohle-Revier abgegeben: die Lausitz. Mit diesem Braunkohle-Abenteuer würde die Steag erhebliche finanzielle Risiken nach Dortmund holen. Der Deal wäre das Gegenteil von „Energiewende“ – und würden den Klimawandel weiter anheizen. Der bisherige Eigentümer, der schwedische Konzern Vattenfall, will die Lausitzer Braunkohle nicht ohne Grund loswerden. Braunkohle ist ein Risiko-Geschäft und Klimakiller. - Braunkohle ist der dreckigste Energieträger, der Klima und Umwelt am meisten schadet. Viele tausende Menschen sollen in der Lausitz für den Tagebau ihre Heimat verlieren. Klimaschutz und soziale Verantwortung hören aber nicht an der Stadtgrenze auf. - In der Lausitz schlummern unkalkulierbare Ewigkeitskosten. Der Spreewald muss saniert, Grundwasserschäden müssen behoben werden – Kosten in Milliardenhöhe, die direkt die Steag und damit auch Dortmund belasten würden. - Selbst die Gewerkschaft Verdi, die viele Kohle-Arbeiter vertritt, hält den Ausstieg aus der Kohle für unausweichlich. Wenn unsere Klimaziele umgesetzt werden, werden Kraftwerke und Tagebaue stillgelegt, lange bevor sich die Investition auszahlt. Die Steag und damit Dortmund bleiben auf den Kosten sitzen. Die Aufgabe der Steag ist kein riskantes Braunkohle-Abenteuer in der Lausitz – sondern eine verlässliche und umweltfreundliche Energieversorgung für Nordrhein-Westfalen. Das haben Kommunen beim Kauf auch so beschlossen. Essen, Bochum und Oberhausen haben die Risiken des Deals bereits erkannt - und sich fraktionsübergreifend gegen eine Beteiligung an dem Lausitzer Braunkohle-Revier ausgesprochen. Zieht Dortmund nach? Auch Bürger/innen aus Duisburg und Dinslaken fordern von ihren Städten eine eindeutige Ablehnung. Zusammen können wir den Risiko-Deal der Steag verhindern! Unterzeichnen Sie jetzt die Petition an Oberbürgermeister Sierau und die Dortmunder Verantwortlichen! PS. Auch für den Fall, dass die Steag die Braunkohle lediglich betreiben und nicht kaufen will: Die Risiken lassen sich nicht allein auf den Eigentümer abwälzen – und die Klimabilanz der Stadt wäre in jedem Fall dahin. Dazu kommt: Wenn die Steag sich auf die komplexe Abwicklung des Lausitzer Braunkohle-Reviers konzentrieren muss, geraten die Bedürfnisse Dortmunds und NRWs zusehends aus dem Blick. Mehr Informationen zu den Risiken des Braunkohle-Geschäfts: - Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Risiken des Braunkohle-Deals - Studie des Umwelt-Thinktanks E3G zu den Lausitzer Risiken Adressaten des Appells: Oberbürgermeister: Ulrich Sierau (SPD) E-Mail: oberbuergermeister@dortmund.de Rat der Stadt: - SPD (36 Sitze), Fraktionsvorstand: Norbert Schilff, E-Mail: fraktion@spd-fraktion-dortmund.de - CDU (26 Sitze), Fraktionsvorstand: Ulrich Monegel, E-Mail: fraktion@cdu-dortmund.de - Grüne (15 Sitze), Fraktionsvorstand: Ingrid Reuter, E-Mail: fraktion@gruene-do.de - Die Linke (6 Sitze) & Piraten (2 Sitze), Fraktionsvorstand: Utz Kowalewski, E-Mail: Utz.Kowalewski@dielinke-dortmund.de bzw. fraktion@dielinke-dortmund.de - FDP (2 Sitze) & Bürgerliste (1 Sitz), Fraktionsvorstand: Lars Rettstadt, E-Mail: info@fdp-bl.de
    3.022 von 4.000 Unterschriften
    Gestartet von Thomas Quittek