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An: Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium

Abschaffung des 52-GW-Deckels für Photovoltaik

Am vergangenen Donnerstag wurde ein Gesetz verabschiedet, was unter anderem die ersatzlose Streichung des Deckels beinhaltet.
Allerdings ist mit der Streichung nur ein kleiner Schritt hin zu einer erfolgreichen Energiewende getan. In Bezug auf die Photovoltaik müssen weitere Hürden wie etwa die finanzielle Belastung des Eigenverbrauchs abgeschafft werden.
Auch ist der Weiterbetrieb von alten Anlagen regulatorisch noch ungeklärt. Nach dem Auslaufen der für jeweils 20 Jahre gezahlten Vergütung funktionieren die entsprechenden PV-Anlagen zwar meist noch einwandfrei, gemäß der aktuellen Gesetzgebung endet aktuell aber das Recht auf Einspeisung des erzeugten Stroms. Ohne eine Änderung der Gesetzgebung würden damit sehr viele Anlagen vom Netz gehen, die günstigen und klimafreundlichen Strom bereitstellen können.
Zudem wird es bisher erschwert, dass Photovoltaik-Anlagen auf Mietshäusern installiert werden und auch Mieter von auf dem Dach erzeugten Solarstrom profitieren können. Der so genannte Mieterstrom unter anderem mit hohen Abgaben belastet und nicht ist nicht mit dem selbst erzeugten Strom auf einem Eigenheim gleichgestellt. Da sich solche Anlagen oft weder für Mieter noch für Vermieter rechnen, werden vor allem in Städten große Dachflächen für die Energiewende ungenutzt bleiben.
Die oben genannten Punkte werden auch von Prof. Dr. Volker Quaschning in seiner Petition adressiert. Diese wurde bereits von mehr als 45.000 Personen unterzeichnet.
Unter dem folgenden Link kann die Petition aufgerufen und unterzeichnet werden.
https://weact.campact.de/petitions/wir-brauchen-jetzt-ein-recht-auf-solare-eigenversorgung-hausgemachte-energie-fur-alle?source=homepage&utm_medium=promotion&utm_source=homepage
Ebenso setzt sich das Umweltinstitut München mit einer Petition für die Streichung der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von EigenheimbesitzerInnen als auch die EEG-Umlage auf Mieterstrom ein:
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/geht-uns-aus-der-sonne.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Abschaffung des 52-GW-Deckels für Photovoltaik

Abschaffung des 52-GW-Deckels für Photovoltaik für eine erfolgreiche, bürgernahe Energiewende

Warum ist das wichtig?

Um die angestrebten Klimaschutzziele zu erreichen, sind PV-Aufdachanlagen ein entscheidender Baustein. PV-Anlagen weisen in der Bevölkerung eine deutlich höhere Akzeptanz auf, als beispielsweise Windkraft an Land. Voraussichtlich in wenigen Wochen wird allerdings der sogenannte 52-GW-Deckel erreicht. Damit verbunden ist ein Einbruch des Photovoltaik-Ausbaus und eine Vollbremsung der Energiewende.
Mit dem Erreichen des Deckels wird der nicht selbst verbrauchte und somit ins Netz einzuspeisende Strom nicht mehr vergütet. Dies macht den Betrieb vieler neu zu errichtender Anlagen zukünftig nicht mehr wirtschaftlich. Neuanlagen können dann nur noch rentabel betrieben werden, wenn sie so klein dimensioniert werden, dass der erzeugte Strom zu jedem Zeitpunkt komplett selbst verbraucht und nicht in das Stromnetz eingespeist wird. Dadurch erfolgt eine meist kleinere Dimensionierung der Anlagen als möglich, womit wertvolle Dachflächen für die Energiewende ungenützt bleiben. Auch werden viele Photovoltaikanlagen aufgrund des Deckels und damit fehlender Rentabilität überhaupt nicht realisiert. Dies betrifft vor allem Anlagen auf Wohnhäusern, aber auch auf Dächern mittelständischer Betriebe.
PV-Aufdachanlagen haben zwei entscheidende Vorteile für ein Gelingen der Energiewende:
1. Den Bürgern wird ermöglicht direkt an der Energiewende zu partizipieren, wodurch die Akzeptanz der Energiewende stark gesteigert wird.
2. Durch PV-Anlagen in Städten wird der Ausbau des Übertragungsnetzes reduziert , da die Energie verbrauchsnah bereitgestellt wird und nicht über weite Strecken beispielsweise aus norddeutschen Windparks in die Verbrauchszentren transportiert werden muss. Aufgrund des langwierigen Ausbaus des Übertragungsnetzes wird durch dezentrale PV-Anlagen die Energiewende beschleunigt.
Trotz des akuten Handlungsbedarfs wurde bisher seitens der Politik kein Gesetz verabschiedet, welches den Deckel beseitigt. Um die Energiewende nicht zum Stillstand zu bringen und Arbeitsplätze zu vernichten, ist die Abschaffung des Deckels jedoch zwingend in den nächsten Wochen notwendig.

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Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Stromerzeugung auf Gebäuden ist wesentlich umwelt- und landschaftsschonender, als unsere Umgebung mit Photovoltaikparks und Windanlagen zu "zerspargeln" !!
  • Ein deutlich beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien ist absolut essentiell, um die Ziele des Abkommens von Paris und des New Green Deal der EU zu erreichen. Der 52-GW-Deckel steht dem selbstredend entgegen und muss daher so schnell wie möglich abgeschafft werden - mehr noch, durch eine Strategie zum beschleunigen Ausbau von erneuerbaren Energien ersetzt werden.
  • Jeder Baustein ist in der Energiewende wichtig. Die PV-Branche und deren Kunden benötigen Planungssicherheit

Neuigkeiten

2020-06-26 09:20:10 +0200

Petition ist mit 935 Unterschriften erfolgreich

2020-05-11 21:04:59 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-05-04 10:44:56 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-05-03 13:06:29 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-05-02 21:18:15 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-05-02 17:50:20 +0200

10 Unterschriften erreicht