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An: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Aktion Infektionsschutz an Schulen

Aktion Infektionsschutz an Schulen

Die derzeitige Coronapolitik an Schulen in Bayern ist nicht zielführend.
Sie verunsichert Schüler*innen und ist in Präsenzphasen nicht in der Lage ausreichend vor einer Infektion mit Covid-19 zu schützen. Im Gegenteil, sie richtet weitläufige Schäden an und trägt mit diesen zur Verlängerung und Verschlimmerung der Pandemie bei.

Deshalb fordern wir:

1. Präsenzoption statt Präsenzpflicht
2. Gestaffelte Pausen und gestaffelter Unterrichtsbeginn
3. Höhere Verbindlichkeit für bereits existierende Maßnahmen des Rahmenhygieneplans
4. Bessere Kommunikation zwischen Kultusministerium und Schulen
5. Eine vollständige Umsetzung des 5-Punkte-Plans der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft

Warum ist das wichtig?

Seit einem Jahr wechseln sich verschiedenste Corona Maßnahmen ab. Das ist nicht nur zermürbend für Wirtschaft und Kultur, sondern hat auch dazu geführt, dass wir das Virus immer noch nicht unter Kontrolle haben. Zur Zeit steigen die Inzidenzen sogar weiter.

Mittlerweile steht fest: Auch Schulen tragen zum Infektionsgeschehen bei.
Unter den teilweise wahllos scheinenden Maßnahmen leiden auch Schüler*innen. Beispielsweise war bei den zwei Wochen Wechselunterricht vor Ostern in Bayern bereits absehbar, dass dieser in erneuten Schließungen enden müsste.

Während viele Gelder in große Unternehmen fließen, fehlt es den Schulen immernoch an Mitteln um besseren Infektionsschutz umzusetzen. Doch gerade das wäre ein wichtiges Puzzleteil in der Eindämmung von Corona und damit irgendwann auch der Rückkehr zur Normalität.

Zu 1:
Während einige Schüler*innen gut mit dem digitalen Unterricht zurechtkommen, haben andere damit Probleme. Man könnte sie durch den Präsenzunterricht besser erreichen.
Angesichts dessen sollten freistehende Räumlichkeiten für eine sinnvolle und sichere Nutzung umgestaltet werden, von der Lernende bei Bedarf profitieren.
Umgekehrt sollte Schüler*innen mit Talent zum selbst strukturierten Lernen der Besuch vom Präsenzunterricht freigestellt sein, wenn dieser unter gegebenen Umständen stattfindet.

Zu 2:
Morgens im ÖPNV ist ausreichender Abstand in der Regel nicht möglich. Schüler*innen stehen eng an eng mit Schüler*innen anderer Schulen und Jahrgänge und Pendler*innen.
Zur Verbesserung dieser Problematik bedarf es einem gestaffelten Unterrichtsbeginn in den verschiedenen Jahrgangsstufen.

Zu 3:
Der aktuelle Hygieneplan ist wenig verbindlich, noch dazu unzureichend und teilweise schwer umzusetzen. Auch gab es in den letzten Monaten keine ausreichenden Reformen des Hygienekonzeptes.
Eine höhere Verbindlichkeit des gegebenen Rahmenhygieneplans ist daher dringend notwendig.

Zu 4:
Oft wirkt es als wissen unsere Lehrkräfte nicht über so viel mehr Bescheid als in der Presse steht. Die Informationen, die sie bekommen, werden sofort als Elternbrief weitergeleitet.
Der Austausch zwischen Schulen und Kultusministerium bleibt also mehr als verbesserungsfähig.

Zu 5:
Die GEW hat einen 5-Punkte-Plan zum Infektionsschutz an Schulen ausgearbeitet. Wir stellen uns hinter diesen und fordern dessen vollständige Umsetzung. Dabei vor allem die Einhaltung der Abstandsregelung, Raumlüftungen mit gegebenenfalls Anlagen und Transparenz im Umgang mit dem Infektionsgeschehen an Schulen.
(--> https://www.gew.de/corona/forderungen/)

Neuigkeiten

2021-04-09 07:24:44 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2021-04-08 14:26:46 +0200

500 Unterschriften erreicht

2021-03-14 13:34:32 +0100

100 Unterschriften erreicht

2021-03-13 22:41:43 +0100

50 Unterschriften erreicht

2021-03-13 20:18:57 +0100

25 Unterschriften erreicht

2021-03-13 18:59:14 +0100

10 Unterschriften erreicht