An: dm-Drogeriemarkt

dm: Mikroplastik raus aus dem Sortiment!

dm: Mikroplastik raus aus dem Sortiment!

In über 75 Pflege- und Hygieneprodukten von balea, der Eigenmarke vom dm-Drogeriemarkt, wird Mikroplastik verwendet. Diese kleinen Plastikpartikel sowie flüssiges Plastik belasten unsere Umwelt und gefährden unser Ökosystem.

Daher fordern wir dm auf: Entfernen Sie Mikroplastik aus Ihren balea-Produkten!

Warum ist das wichtig?

Sehr kleine Plastikpartikel und flüssiger Kunststoff, genannt Mikroplastik, werden von dm in zahlreichen Produkten, wie Bodylotion, Duschgel und Peelings, verwendet. Dieses industriell hergestellte Plastik ist ökologisch nicht abbaubar und verschmutzt daher unsere Umwelt. Dabei präsentiert sich dieser Drogeriekonzern als umweltbewusstes Unternehmen, das auf ökologische Verträglichkeit achtet. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, erklärt: "Nachhaltigkeit ist für uns bei dm [...] Teil unseres Selbstverständnisses." (https://www.dm.de/unternehmen/)
dm hat sich selbst dazu verpflichtet auf Mikroplastik zu verzichten. Trotz dieses Versprechens vor ein paar Jahren, haben aktuelle Untersuchungen des BUND gezeigt, dass weiterhin Kunststoffe in balea-Produkten verwendet werden!

Durch die alltägliche Anwendung dieser Produkte gelangen die kleinen Plastik-Partikel in unser Wasser. Diese Plastikteilchen sind teils so klein, dass Kläranlagen sie nicht rausfiltern können. Somit kann nicht verhindert werden, dass Mikroplastik im Trinkwasser und im Meer landet. Dort ziehen diese Partikel vermehrt Schadstoffe an und werden dann von Fischen, Robben, Muscheln etc. gefressen, was zu erhöhten Sterberaten und Tumorbildungen bei diesen Lebewesen führt.
Die Plastik-Partikel gefährden dementsprechend nicht nur Tiere und Umwelt, sondern auch uns Menschen, die über die Nahrungskette und Umwelteinflüsse ebenso davon betroffen sind.

Prof. Gerd Liebezeit, der seit Jahren Mikroplastik und seine Folgen erforscht, argumentiert: "Das Gefährliche ist, dass diese Teilchen Schadstoffe wie Pestizide oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe anlagern können. Und wenn diese Teilchen dann von Organismen wie Muscheln oder Fischen aufgenommen werden, dann können diese Schadstoffe wieder in den Organismus gelangen und auf diese Weise gelangen die Schadstoffe dann letztendlich auch wieder zu uns, wenn wir diese Fische zum Beispiel verzehren." (http://www.swr.de/marktcheck/mikroplastik-wenn-die-creme-zum-risiko-wird/-/id=100834/did=18084738/nid=100834/fsdwts/index.html)

dm führt momentan ca. 75 verschiedene balea-Produkte mit Mikroplastik in seinem Sortiment. Davon sind Peelings, Gesichtsreiniger, Augenpflege, Duschgel, Shampoo, Rasierschaum usw. betroffen.
Eine Liste aller Produkte, die Mikroplastik beinhalten, findet man hier: https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf

Quellen:

http://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist-das
https://utopia.de/ratgeber/mikroplastik-kosmetik-produkte/
https://www.bund.net/meere/mikroplastik/

Wie die Unterschriften übergeben werden

Sobald viele Unterschriften gesammelt sind, wird ein Treffen mit dem Geschäftsführer von dm angefragt. Die Petition soll dann persönlich übergeben werden!


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich verstehe nicht, was Mikroplastik in Drogerie- und Kosmetikartikeln überhaupt verloren hat. Wieso ist es erlaubt, Plastik in derartige Produkte zu geben? Gerade DM wirbt immer mit seiner Nachhaltigkeit - genau deswegen habe ich erwartet, dass DM gar nicht in der Liste des BUND auftaucht.
  • Weil mir die Zukunft unserer Erde am Herzen liegt!
  • Ich finde es sehr wichtig, dass man erfährt welcher Hersteller so etwas verwendet

Neuigkeiten

2017-07-06 09:22:07 +0200

5,000 Unterschriften erreicht

2017-06-27 17:04:26 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2017-06-27 15:44:27 +0200

500 Unterschriften erreicht

2017-06-26 22:21:39 +0200

Unsere Kläranlagen sind mit Mikroplastik überfordert. Dies führt dazu, dass die kleinen Plastik-Partikel über Klärschlamm und Abwasser ungehindert im Wasserkreislauf landen und das Ökosystem belasten. Bis jetzt gibt es keine Lösung dafür, daher muss Mikroplastik raus aus unseren Kosmetikartikeln!
http://www.laborpraxis.vogel.de/mikroplastik-in-kommunalen-klaeranlagen-nachhaltig-entfernen-a-617719/

2017-06-24 10:32:49 +0200

Heute auf Arte um 22.15 „Mikroplastik im Meer – Unsichtbar, aber auch ungefährlich?“
https://utopia.de/tv-tipp-mikroplastik-im-meer-2-55512/

2017-06-23 10:35:28 +0200

100 Unterschriften erreicht

2017-06-22 19:20:44 +0200

50 Unterschriften erreicht

2017-06-22 15:25:55 +0200

10 Unterschriften erreicht