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An: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Abt. 5 Kinder und Jugend Referat 512 Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe Glinkastraße 24 10117 Berlin

Finger weg vom Geld der Heim- und Pflegekinder

Finger weg vom Geld der Heim- und Pflegekinder

Beenden Sie die Beteiligung in Höhe von 75% ihrer Einkommen durch die Heim- und Pflegekinder an ihren Kosten für die Unterbringung in Heimen oder in Pflegefamilien, während die Maßnahme noch läuft.

Warum ist das wichtig?

Jugendliche und junge Erwachsene müssen sich mit 75% ihrer Einnahmen an den Unkosten, die für sie vom Staat erbracht werden, "beteiligen". Das, ab dem ersten Tag, an dem sie ihr eigenes Geld verdienen.

Das ist eine eklatante Ungleichbehandlung gegenüber Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ganz normal in ihren Familien aufwachsen können. Es nimmt den Betroffenen jeden Ehrgeiz, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, da nur ein Viertel der Einnahmen für sie übrig bleibt.
Sie müssen dafür zahlen, dass ihre leiblichen Eltern nicht in der Lage waren bzw. sind, sich selbst um ihre Kinder zu kümmern. Also eine doppelte Benachteiligung!

Es wäre schon etwas anderes, wenn die Betroffenen, ähnlich wie beim Bafög, später einen Anteil von 25% abzahlen müssten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

2,75 Euro Stundenlohn - und der Rest fürs Jugendamt, Süddeutsche Zeitung, 30.12.18
https://www.sueddeutsche.de/karriere/pflegekinder-gehalt-steuern-1.4241789

Frontal 21 vom 23.10.2018
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-vom-23-oktober-2018-100.html

Bitte beachten Sie auch den Link "Webseite der Kampagne" weiter unten

Wie die Unterschriften übergeben werden

Gerne übergebe ich die Petition per Mail.
Wenn mich das Ministerium zu einem klärenden Gespräch einlädt, komme ich gerne dort hin.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich habe mein gesamtes Berufsleben in der Jugendhilfe verbracht und kenne die Nöte und die schwierigen Lebensbedingungen der jungen Menschen dort sehr gut. Sie brauchen mehr als jedes andere Kind die Erfahrung, dass sich ihre Anstrengung lohnt, dass sie selbst erfolgreich sind - und sie brauchen gar nicht das Erleben, dass sie zu Unrecht abgestraft werden, wenn sie arbeiten. "Mut machen und Erfolge ermöglichen" statt "Wut machen und Ohnmachtserleben!" Monika K.
  • Es ist unfair
  • Es wird den Kindern und Jugendlichen die Motivation genommem, sich Taschengeld dazu zu verdienen, zumindest auf dem legalen Wege. Was soll das? Gerade sie sind die Jenigen, die später Familiär keine Finanzielle Unterstützung erwartet, da sollte der Staat doch eher unterstützen, dass diese Kids sich Rücklagen schaffen!

Neuigkeiten

2019-03-21 11:29:17 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2019-03-21 09:56:16 +0100

500 Unterschriften erreicht

2019-03-21 09:17:30 +0100

100 Unterschriften erreicht

2019-02-24 23:35:41 +0100

50 Unterschriften erreicht

2019-02-08 14:20:02 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-02-07 14:41:11 +0100

10 Unterschriften erreicht