500 Unterschriften erreicht
An: Ute Bonde (Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt)
Mierendorff-Insel: Keine Baumfällungen auf Vorrat!

Für die Sanierung der Uferbereiche auf der Mierendorff-Insel sollen in diesem Herbst zahlreiche Bäume gefällt werden – für Bauabschnitte, deren Umsetzung erst viele Jahre später vorgesehen ist.
Gesunde Stadtbäume vorsorglich zu beseitigen, obwohl der entsprechende Baubeginn noch in weiter Ferne liegt, ist ökologisch und planerisch nicht vertretbar. Bis zur tatsächlichen Umsetzung können sich Planungen, technische Möglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen verändern. Eine heute vorgenommene Fällung lässt sich dagegen nicht rückgängig machen.
Wir fordern:
Gesunde Stadtbäume vorsorglich zu beseitigen, obwohl der entsprechende Baubeginn noch in weiter Ferne liegt, ist ökologisch und planerisch nicht vertretbar. Bis zur tatsächlichen Umsetzung können sich Planungen, technische Möglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen verändern. Eine heute vorgenommene Fällung lässt sich dagegen nicht rückgängig machen.
Wir fordern:
- Keine Fällungen für Bauabschnitte, deren Umsetzung noch nicht unmittelbar bevorsteht.
- Eine erneute und transparente Prüfung jedes Bauabschnitts unmittelbar vor seiner Umsetzung.
- Eine Überarbeitung der Planung mit konsequentem Vorrang für den Erhalt gesunder Bestandsbäume.
Die Ufersanierung wird damit nicht grundsätzlich infrage gestellt. Sie muss jedoch so geplant werden, dass Bäume möglichst lange erhalten bleiben und nicht Jahre vor dem tatsächlichen Baubeginn gefällt werden.
Warum ist das wichtig?
Alte Bäume kühlen den Kiez, spenden Schatten, speichern Regenwasser und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Gerade in Zeiten zunehmender Hitzewellen sind sie unverzichtbare Infrastruktur für Gesundheit, Klimaanpassung und Lebensqualität.
Ersatzpflanzungen können diese Funktionen nicht kurzfristig übernehmen. Ein neu gepflanzter Baum braucht Jahrzehnte, um eine vergleichbare Krone und Kühlwirkung zu entwickeln. Jeder Baum, der vorsorglich gefällt wird, fehlt der Mierendorff-Insel deshalb über viele Jahre.
Gerade ein Quartier, das als Vorreiter für Klimaanpassung gelten möchte, darf seinen gewachsenen Baumbestand nicht für Bauabschnitte verlieren, die möglicherweise erst in ferner Zukunft umgesetzt werden. Notwendige Fällungen dürfen erst dann erfolgen, wenn ein Bauabschnitt tatsächlich bevorsteht, alle Alternativen geprüft wurden und der Baumerhalt nachweislich nicht möglich ist.
Keine Baumfällungen auf Vorrat: Erhalten wir die Bäume der Mierendorff-Insel so lange wie möglich.
Ersatzpflanzungen können diese Funktionen nicht kurzfristig übernehmen. Ein neu gepflanzter Baum braucht Jahrzehnte, um eine vergleichbare Krone und Kühlwirkung zu entwickeln. Jeder Baum, der vorsorglich gefällt wird, fehlt der Mierendorff-Insel deshalb über viele Jahre.
Gerade ein Quartier, das als Vorreiter für Klimaanpassung gelten möchte, darf seinen gewachsenen Baumbestand nicht für Bauabschnitte verlieren, die möglicherweise erst in ferner Zukunft umgesetzt werden. Notwendige Fällungen dürfen erst dann erfolgen, wenn ein Bauabschnitt tatsächlich bevorsteht, alle Alternativen geprüft wurden und der Baumerhalt nachweislich nicht möglich ist.
Keine Baumfällungen auf Vorrat: Erhalten wir die Bäume der Mierendorff-Insel so lange wie möglich.