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An: Oberbürgermeister Stephan Neher, Gemeinderat Horst Schuh, Ursula Clauß, Jörn Heumesser, Volkmar Raidt, Hermann Josef Steur, Christian Biesinger, Dr. Emanuel Peter,

Keine Steuergelder für Schlachthof in Rottenburg

Der Gemeinderat will Steuergelder für den Neu- oder Umbau des Schlachthofs ausgeben.
Das sinnlose Leiden und Töten der Tiere nimmt kein Ende. Wir fordern ein Mitspracherecht bei dieser schwerwiegenden Entscheidung!

Warum ist das wichtig?

Liebe Rottenburger*innen,

es betrifft uns alle. Der Gemeinderat möchte entweder den vorhandenen Schlachthof erhalten oder einen Neubau mit unseren Steuergeldern in Millionenhöhe beschließen. Für die jährlich über 6000 Tierkinder, Schweine, Lämmer, Rinder… bedeutet dies ein weiteres sinnloses Leiden und ein qualvoller Tod in Rottenburg.

Die Tiermast verschmutzt unser Grundwasser mit Nitrat, gefährlichen Keimen und Resistenzen, die sich dadurch großflächig in der Umwelt verbreiten, das beweisen renommierte Studien. Wir haben ein Grundrecht auf die Reinheit unseres Wassers.

Eine aktuelle Aufdeckung von Greenpeace zeigt, dass viele Schlachthäuser Ihre blutigen Abwässer in unsere Flüsse ableiten. Mit Ihnen gelangen antibiotikaresistente Keime, auch solche bei denen Resistenzen gegen das wichtige Reserve-Antibiotikum Colistin nachgewiesen wurden in unser Wasser. Leider gehören Antibiotikaresistenzen genauso zur Tierhaltung wie Tierleid, die Befeuerung der Klimakrise sowie der Verlust der Artenvielfalt.

Schlachthäuser unterstützen die Umweltzerstörung drastisch:
Der Regenwald wird für Tierfutter abgeholzt und zerstört, der Welthunger wird unterstützt, Co2 durch Tierzucht trägt massiv zur Klimaerwärmung bei. Weitere Treibhausgase, die bei der Tierzucht entstehen, wie Methan und Lachgas haben ein hohes Treibhauspotenzial: Methan wirkt etwa 21-mal und Lachgas rund 310-mal schädlicher als CO2. Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist in hohem Maße für den Klimawandel verantwortlich.

Die Landwirt*innen geraten immer mehr unter Druck, da die Tiermast nur im großen Stil rentabel ist. Laut der lokalen Politik muss ein größerer Schlachthof her, um diesen Trugschluss zu erfüllen.

Zu diesem Zweck hat die Stadt Rottenburg einen Bürgerrat einberufen, der aber nicht objektiv sein kann, denn in diesem Gremium sitzt kein*e einzige*r Vertreter*in der Tiere und der Umwelt. Im Gegenteil, in diesem Ausschuss finden sich nur Vertreter*innen der landwirtschaftlichen Tierhalter*innen. Ein Gemeinderatsmitglied geht sogar so weit und setzt sich mit einer groß angelegten Initiative zum Erhalt des bestehenden Schlachthofes ein.

Es wurde ein Fleischproduzent dazugeholt und eine Planung erstellt. Die Stadt Rottenburg will diesen Unternehmer mit bis zu 40 % der Kosten des Neubaus unterstützen.
40 % von Millionen – finanziert von uns Steuerzahler*innen – vom Gemeinderat befürwortet.
Auch die Stadt Balingen möchte sich zusätzlich mit eigenen Steuergeldern beteiligen.
- Vertreter*innen der Tiere sind bei diesem Vorgehen unerwünscht -

Das Töten der Tiere in der bestehenden regionalen und traditionellen Weise macht moralisch, ethisch und wirtschaftlich keinen Sinn. Was wir brauchen ist ein Wechsel zur pflanzlichen Ernährungsweise. Wir wissen es alle, der Verzehr von Fleisch ist laut WHO ungesund. Fleisch ist stark krebserregend und wird wie Tabak in Stufe 1 und Stufe 2 eingestuft.

Wir müssen jetzt der Klima und Umweltkatastrophe entgegenwirken. Die vorhandene Pandemie wird nicht die letzte sein, die dadurch entstanden ist, dass Menschen Tiere und deren Milch- und Eierprodukte essen. Unsere Gesellschaft begreift, dass Tiere keine Lebensmittel sind sondern fühlende Lebewesen. Ihre Kaufentscheidung tendiert immer mehr dahingehend, sich pflanzlich zu ernähren. Der Schlachthof wird schon bald unrentabel sein.

Die Initiative „Rottenburg für Tiere“ will verhindern, das Millionen unserer Steuergelder dafür eingesetzt werden um die Gewalt an Mensch und Tier weiter zu führen.
Wir setzen uns für eine gewaltfreie Landwirtschaft ohne Blutvergießen, Leiden und Schmerzen, ohne Umweltzerstörung und Artensterben und ohne Krankheiten für alle Lebewesen ein. Wir appellieren an alle Fraktionsmitglieder des Gemeinderates, sich aktiv für eine zeitgemäße Bio-Vegane Landwirtschaft einzusetzen und diese zu fördern.

Rottenburg setzt sich gegen Rassismus ein. Es wird Zeit, aktiv gegen den gelebten Speziesismus* in unserer Gesellschaft vorzugehen. Eine Fehlinvestition in die Zukunft unserer Kinder für die kommenden 25 Jahre muss verhindert werden!

Wir brauchen ihre Unterstützung, um dem Gemeinderat aufzeigen zu können, welche grausamen Konsequenzen es für die Tiere, die Umwelt und uns Bürger*innen haben wird, wenn eine Erhaltung oder der Neubau des Schlachthofs beschlossen wird.

Sollten wir mit dieser Petition und Ihrer Unterstützung die Möglichkeit zum Gespräch gewinnen, haben wir die Chance, die Entscheidung dahingehend zu beeinflussen, dass es in Rottenburg für alle Menschen und Tiere eine gewaltfreie Zukunft geben wird.

Menschen und Tiere haben das Recht zu leben.

Vielen Dank

Initiative - Rottenburg für Tiere

* moralische Diskriminierung von Lebewesen ausschließlich aufgrund ihrer Artzugehörigkeit.

Quellenverzeichnis:
https://www.bund.net/fluesse-gewaesser/nitratstudie/

https://www.greenpeace.de/presse/presseerklaerungen/greenpeace-recherche-schlachthoefe-verbreiten-mit-abwasser

https://www.who.int/news-room/q-a-detail/cancer-carcinogenicity-of-the-consumption-of-red-meat-and-processed-meat

https://www.bevela.de/

#RottenburgfürTiere - Rottenburg Animal Save
https://www.facebook.com/rottenburganimalsave/

Neuigkeiten

2021-07-23 17:02:23 +0200

Petitionsübergabe „Keine Steuergelder für Schlachthof Rottenburg“
und 14. Mahnwache Rottenburg – für die Tiere
Vielen Dank für Ihr Interesse. Sie sind herzlich zur Petitionsübergabe und der 14. Mahnwache Rottenburg „Für die Tiere“ eingeladen.
Am Dienstag, den 27. Juli, werden wir dem Oberbürgermeister Stephan Neher unsere Petition übergeben. Der Gemeinderat und der OB werden nach der Sommerpause im September darüber beraten und einen Entschluss fassen. Es ist noch genug Zeit! Sollten wir mit dieser Petition und ihrer Unterstützung die Möglichkeit zum Gespräch gewinnen, haben wir die Chance, die Entscheidung dahingehend zu beeinflussen, dass es in Rottenburg für die Tiere eine gewaltfreie Zukunft geben wird.

Informationen zur Veranstaltung auf Facebook https://fb.me/e/5JaYw1kXz

2021-06-25 22:40:51 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2021-06-21 10:32:41 +0200

https://youtu.be/wA4vL5Pag1s

2021-06-08 03:58:25 +0200

500 Unterschriften erreicht

2021-05-26 13:59:51 +0200

100 Unterschriften erreicht

2021-05-26 11:02:17 +0200

50 Unterschriften erreicht

2021-05-26 09:59:45 +0200

25 Unterschriften erreicht

2021-05-26 09:22:21 +0200

10 Unterschriften erreicht