Mecklenburg-Vorpommern

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(8) Kampagnen

  • Greifswald
    Gebt uns eine Wahl: Gegen Hitzewellen, für Klimaschutz!
    Viel zu lang wurde über Klimapolitik gestritten, aber getan wurde zu wenig. Jetzt bekommen wir die schmerzhafte Quittung: Bei 30, 35, 40 Grad müssen Schulen schließen und Feste werden abgesagt. Straßen platzen auf, Krankenhäuser sind überlastet, den Jüngsten und Ältesten geht es schlecht. Wer das kleinredet, verliert das Vertrauen von uns allen, die schwitzen und leiden. Wer heute in Mecklenburg-Vorpommern wohnt, erlebt dreimal so viele Hitzetage über 30 Grad wie die Eltern und Großeltern (1). Wälder und Landwirtschaft sind im Trocken- und Hitzestress. Auch die Ostsee hat sich schneller aufgeheizt als befürchtet (2). Das schadet dem Tourismus und der Fischerei. So viel hat sich verändert! Dass das Wetter extremer wird, liegt vor allem an den klimaschädlichen Treibhausgasen. Sie treiben die Erderhitzung nach oben. Jede weitere Tonne CO₂, die heute ausgestoßen wird, verschärft die Hitzewellen von morgen. Wer Land und Leute schützen will, muss deshalb nicht nur die Folgen bekämpfen - also Städte und Gemeinden abkühlen und wetterfest machen - sondern auch die Ursache anpacken, also die klimaschädlichen Treibhausgase senken. Wirksamer Klimaschutz ist der beste Hitzeschutz. Von allen demokratischen Kandidierenden erwarten wir im Wahlkampf konkrete Lösungen und öffentliche Antworten auf den "WAHLCHECK für Mecklenburg-Vorpommern" (3). Wir wollen wissen: Wie schützen die Kandidierenden unsere Region vor dem Extremwetter? Wie senken sie die Treibhausgase, die künftige Hitzewellen anfeuern? Wer setzt die wirksamsten Maßnahmen nach der Landtagswahl um? Durch den WAHLCHECK erfahren wir bald alle, wer es ernst meint und mehr Wählerstimmen verdient hat. >>> Wenn Du in MV lebst, unterschreib bitte jetzt und sag es schnell weiter. Danke! ....................................... Dieser Aufruf wird unterstützt durch:   • For Future-Bündnis - ein Zusammenschluss aus über 350 ehrenamtlichen Klima-Engagement-Gruppen im ganzen Land • LocalZero - das kommunale Klimanetzwerk von GermanZero e.V.  • Möchtest Du mit deiner Gruppe oder Organisation unterstützen? Wir freuen uns über deine Nachricht an kontakt@for-future-buendnis.de. ....................................... +++ Mehr Infos und Wege, um aktiv zu werden, findest Du jetzt auf https://klimawahlen.de und https://localzero.net/loesungen/wahlcheck +++  ....................................... Quellen: (1) Gesamtverband der Versicherer: "Klima: Zahl der Hitzetage seit den 1950er Jahren mehr als verdreifacht", 07.10.2021 (2) NDR: "Klimawandel: So steigt die Temperatur in Nord- und Ostsee", 14.07.2026 (3) Wahlcheck zu den Landtagswahlen 2026 von localzero.net, sowie auf klimawahlen.de
    1.574 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von For Future-Bündnis Picture
  • Schwerin
    Demokratie schützen: Weg frei für die Verfassungsreform in MV!
    • Gefahr für den Rechtsstaat in MV abwenden: Wenn die AfD bei der Landtagswahl im September mehr als ein Drittel der Sitze im Schweriner Schloss erringt, besitzt sie eine sogenannte Sperrminorität. Aktuelle Umfragen zeigen, dass dieser Fall eintritt. Ohne die Verfassungsreform könnte sie dann die Wahl neuer Richterinnen und Richter für das Landesverfassungsgericht in Greifswald im Alleingang dauerhaft sabotieren. • Die fatalen Folgen einer Justiz-Blockade: Ein handlungsunfähiges Verfassungsgericht zieht unserer Demokratie den Boden unter den Füßen weg. Wenn das höchste Gericht des Landes nicht mehr entscheiden kann, fällt die entscheidende Kontrollinstanz in MV weg. Die Politik in Schwerin könnte verfassungswidrige Gesetze erlassen oder Grundrechte einschränken, ohne dass Bürgerinnen und Bürger oder die Opposition sich dagegen wehren können. Die Landesverfassung verliert damit ihre Schutzwirkung. • Zivilgesellschaft schlägt Alarm: Es geht hier nicht um Parteipolitik, sondern um das Fundament unseres Rechtsstaates. Auch ein breites Bündnis aus Mehr Demokratie gemeinsam mit dem Landesanwaltverband Mecklenburg-Vorpommern, dem AWO-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und der Gewerkschaft ver.di (Bezirk Schwerin) hat einen Offenen Brief an die CDU-Fraktion im Landtag gerichtet. Wenn Anwältinnen, Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften gemeinsam diesen drastischen Schritt gehen, zeigt das den enormen Ernst der Lage. Die CDU darf diesen Weckruf aus der Mitte der Gesellschaft nicht länger ignorieren! • Längst erprobte Praxis: Die Reform ist kein gefährliches Experiment. Das Gegenteil ist wahr! In anderen Bundesländern wie Sachsen- Anhalt oder Brandenburg schützt genau dieser Mechanismus die Justiz bereits erfolgreich vor dem Zugriff von Rechtsextremen. Dort hat die CDU der Absicherung aus voller Überzeugung zugestimmt. Was überall sonst demokratischer Standard ist, darf die CDU in Mecklenburg-Vorpommern nicht länger blockieren! • Das Zeitfenster in Schwerin schließt sich: Vor der Sommerpause ist die allerletzte Chance für den Landtag, zu handeln. Wer jetzt wie die CDU MV zögert, nimmt eine gezielte Sabotage unserer Justiz in Kauf. Der Schutz unserer demokratischen Institutionen im Land darf nicht verschleppt werden. Quellen: (1) "Nein aus der CDU – Verfassungsreform vor der Landtagswahl auf der Kippe", Internetseite des Norddeutschen Rundfunk, 12.03.2026 (2) "Novellierte Regeln für den Parlamentsbetrieb", Internetseite des Landtag Sachsen-Anhalt, 23.04.2026  (3) "Wir starten das Justiz-Projekt: Wie verwundbar ist die deutsche Justiz?", Verfassungsblog.de, 23.02.2025 (4) "Offener Brief an die CDU-Landtagsfraktion zur Reform bei der Wahl zum Verfassungsgericht", Mehr Demokratie e.V., 06.05.2026
    6.297 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Johannes Eberle
  • Unsere Schulfahrten sichern - Reisekostenvergütungen erhalten!
    Die angekündigten Zuschüsse für Schulausflüge liegen weit unter den bisherigen Schulbudgets. Viele Fahrten und Projekte sind in Gefahr, da sie nicht mehr finanzierbar sind. Chorfahrten, Sprachreisen, Musicalbesuche oder Skilager fallen zukünftig aus! Dies, obwohl sie lange Tradition haben, der Erfüllung des Rahmenplanes dienen und sowohl Bildungs- als auch Sozialcharakter fördern. Denn die Reisekostenvergütung umfasst die Mittel für unsere Lehrerinnen und Lehrer, welche uns auf den Fahrten begleiten und untergebracht werden müssen. Diese Kosten dürfen auch nicht von uns Schülern übernommen werden. Das möchten wir als Schülerschaft, unsere Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitungen nicht hinnehmen.
    2.614 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Kreisschülerrat MSE Picture
  • Wismar
    Wismar bleibt stabil gegen Rechtsextremismus und für Zusammenhalt!
    So verschieden wie die Menschen in dieser Stadt sind auch unsere politischen Positionen – was uns jedoch eint, ist, dass wir bereit sind, über diese Positionen demokratisch zu diskutieren, statt sie mit Hass und Hetze zu vergiften und jeden konstruktiven Diskurs populistisch zu untergraben. Um diese Demokratie und unser aller Zusammenleben zu schützen, müssen wir gemeinsam stabil gegen Rechts bleiben.  Daher bitten wir euch: Setzt euch dafür ein, dass Wismar stabil bleibt. Lasst uns gemeinsam von allen Parteien hier vor Ort ein klares Versprechen fordern: Keine Kooperation mit der rechtsextremen AfD.  Gemeinsam wollen wir klar machen: Wismar ist demokratisch. Rechtsextremismus hat hier keinen Platz! Dieser Aufruf hat deutschlandweit bereits viele Unterstützer*innen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass auch Wismar auf der Liste der stabilen Städte dabei ist.  Danke für euren Einsatz und eure Unterstützung!
    193 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Andreas Albers
  • Grevesmühlen
    Grevesmühlen bleibt stabil gegen Rechtsextremismus und für Zusammenhalt!
    So verschieden wie die Menschen in dieser Stadt sind auch unsere politischen Positionen – was uns jedoch eint, ist, dass wir bereit sind, über diese Positionen demokratisch zu diskutieren, statt sie mit Hass und Hetze zu vergiften und jeden konstruktiven Diskurs populistisch zu untergraben. Um diese Demokratie und unser aller Zusammenleben zu schützen, müssen wir gemeinsam stabil gegen Rechts bleiben.  Daher bitten wir euch: Setzt euch dafür ein, dass Grevesmühlen stabil bleibt. Lasst uns gemeinsam von allen Parteien hier vor Ort ein klares Versprechen fordern: Keine Kooperation mit der rechtsextremen AfD.  Gemeinsam wollen wir klar machen: Grevesmühlen ist demokratisch. Rechtsextremismus hat hier keinen Platz! Dieser Aufruf hat deutschlandweit bereits viele Unterstützer*innen. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass auch Grevesmühlen auf der Liste der stabilen Städte dabei ist.  Danke für euren Einsatz und eure Unterstützung!
    39 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Bündnis „Grevesmühlen für Alle“
  • Rostock
    Messehalle schließen! Für menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten in Rostock!
    Trotz der großen Zahl von flüchtenden Menschen aus der Ukraine, die in Deutschland und speziell in Rostock ankommen, müssen Unterkünfte in denen sie untergebracht werden Mindeststandards erfüllen und elementare Grundbedürfnisse wie Gesundheit, körperliche Unversehrtheit und Privatsphäre garantieren. Gerade in Zeiten einer Pandemie ist eine Halle mit 500 aneinandergereihten Betten, ohne Trennwände und Rückzugsbereiche, absolut ungeeignet schutzsuchende Menschen zu beherbergen. Wir befürchten, dass ohne politischen Druck sich die Rostocker Stadtverwaltung nicht veranlasst sieht davon abzusehen. Es gibt scheinbar sogar Pläne von Stadt und Land die Messehalle zu einem "Ankunftsszentrum" für ganz Mecklenburg-Vorpommern zu machen. Das dürfen wir nicht zulassen! Gerade kranke Menschen werden hier einem erheblichen gesundheitlichen Risiko ausgesetzt. Menschen, die bereits unter Kriegstraumata leiden, droht eine Re-Traumatisierung. Die Stadtverwaltung muss handeln und gemeinsam mit der Rostocker Zivilgesellschaft an Alternativen, wie z.B. dezentrale Unterbringung arbeiten. Presseberichte: https://www.zeit.de/news/2022-03/17/rostock-hilft-probleme-fuer-fluechtlinge-in-hansemesse https://www.nnn.de/lokales/rostock/hansestadt-rostock/Krankheiten-grassieren-unter-Ukrainern-in-der-Hanse-Messe-id36004137.html https://katapult-mv.de/artikel/drei-fragen-drei-antworten-mit-ulrike-seemann-katz Interview mit Rostock hilft: https://www.youtube.com/watch?v=IS4pe37B6vc (MV1)
    678 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Rostock hilft Picture
  • Rostock
    Energiewende beginnt in MV! Werftstandorte und ihr Potential erhalten und sinnvoll nutzen!
    Die maritime Industrie ist wichtig für Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Europa. Zu wichtig, um sie fallen zu lassen! Ziel muss es sein, das Know-how der Angestellten und Zulieferer zu sichern. Mit Ihrer Unterschrift helfen Sie uns, der Politik deutlich zu machen, dass wir in MV effektiv zur Energiewende beitragen, Fachkräfte in der Region ausbilden und halten wollen und MV zu einem maritimen Zentrum ausbauen. Unsere Region für die Zukunft lebenswert zu machen, liegt auch in unserer Hand. Lasst uns die Werften sinnvoll für die Umsetzung der Energiewende einsetzen!
    1.672 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Hans Torben
  • Mirow
    MASSENTIERHALTUNG BEENDEN - KEINE WEITERE LEGEBATTERIE IN MIROW
    Massentierhaltung hat nichts mit artgerechter Tierhaltung und Tierwohl zu tun. Durch die zu hohe Anzahl der Tiere je Stalleinheit besteht ein erhöhtes Risiko der Beeinträchtigung von Umwelt und Anwohnern. In Mecklenburg-Vorpommern findet seit zehn Jahren ein Konzentrationsprozess in der Tierhaltung statt. Der naturnahe Tourismus ist aber eines der großen Entwicklungspotenziale unserer Region. Hier entstehen sichere, standortgebundene Arbeitsplätze. Dazu müssen die Naturräume ihre touristische Attraktivität bewahren. Durch den Bau neuer industrieller Tierhaltungsanlagen wird das gefährdet. Sie zerstören Ansätze regionaler Wertschöpfung, Anwohner und Touristen leiden unter Gestank, die Abluft enthält zudem oft Keime. Der Schwerlastverkehr – Futter-, Tier- und Gülletransporte – macht die Straßen der Gemeinden und Kreise kaputt. Das Image von Dorfidylle, Natur und Erholung leidet. Der landesweite Anspruch eines „Gesundheitslandes MV“ wirkt da nur noch zynisch. Voraussetzung für den Erholungswert ist eine auf Tourismus angelegte Infrastruktur. Schon jetzt befinden sich 8 Massentierhaltungsanlagen im Umkreis von 10 Kilometern zur Stadt und verschandeln das Landschaftsbild. Die Stadt Mirow ist seit dem Jahr 2005 als „Staatlich anerkannter Erholungsort“ ausgezeichnet. Bei mehr als 1.2 Mio. Ankünften und deutlich über 4.7 Mio. Übernachtungen im Reisegebiet Mecklenburgische Schweiz und Mecklenburgische Seenplatte ist der Tourismus der bedeutendste Wirtschaftsfaktor, welchen wir mittel- und langfristig durch die Entscheidungen zur Massentierhaltung in unserer Region und generell in Mecklenburg-Vorpommern schädigen. Unmittelbar in der Nähe der geplanten Anlage befinden sich das Landschafts- und Naturschutzgebiet Mirower Holm, zwei gesetzlich geschützte Biotope und zwei durch die EU ausgewiesene, besonders geschützte Flora Fauna Habitate (FFH). Diese haben teilweise einen nährstoffarmen Charakter und sind durch die Emissionen der Anlage besonders gefährdet. Das Genehmigungsverfahren der geplanten Anlage wird vereinfacht durchgeführt. Deshalb muss das Bundes-Immissionsschutzgesetz nicht berücksichtigt werden. Ein Nachweis, dass keine Gefährdung der Gesundheit von Lebewesen oder der Umwelt durch die geplante Anlage ausgeht, muss nicht erbracht werden. Die Emission von Keimen, Viren, Pilzen, Geruch, Bioaerosolen, die Nitratbelastung des Grundwassers und eine erhöhte Belastung mit Feinstaub, die im Zusammenhang mit Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen stehen, werden nicht berücksichtigt. Seit dem Herbst letzten Jahres mussten wegen der Vogelgrippe bereits 230.000 Tiere getötet werden. Die Tierseuchenkasse MV entschädigte die Halter hierfür mit ca. 3,4 Mio. Euro. Die Annahme, dass ausschließlich Wildvögel Treiber in der Verbreitung der Vogelgrippe sind, ist umstritten. Krankheitserreger können auch von Nutztieren auf die Wildvögel übergehen.  Somit besteht in der Nähe größerer Ansammlungen von wildlebenden Wasservögeln bzw. Zugvögeln, wie sie z.B. um Mirow herum zu finden sind, grundsätzlich ein erhöhtes Risiko des Übergangs von Infektionen mit diesen Erregern und durch den intensiven Missbrauch von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung besteht die Gefahr, dass auch MRSA-Keime von den Ställen in die Umwelt gelangen.
    2.207 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürgerinitiative Mirow gegen Massentierhaltung Picture