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An: Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz - Untere Naturschutzbehörde. Kronsforder Allee 2-6 23560 Lübeck und den Bürgerschaftsabgeordneten für Karlshof / Israelsdorf

Rette Lübecks Natur

Rette Lübecks Natur

Es wird die Unterschutzstellung der Wiese in der Waldstraße als geschützter Landschaftsbestandteil gemäß §29 Bundesnaturschutzgesetz gefordert.

Warum ist das wichtig?

Herzstück des Dorfes – Lebensraum bedrohter Arten

Die Bürgerinitiative fordert über die Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bäume hinaus eine Anerkennung der Israelsdorfer Wiese als Geschützter Landschaftsbestandteil gem. § 29 Bundesnaturschutzgesetz.

Die Wiese ist eine durch landwirtschaftliche Nutzung geprägte Weide und wird durch den Bio-Landwirt Harald Benett bewirtschaftet. Dessen Familie arbeitet seit 100 Jahren auch in dem Naturschutzgebiet Schellbruch nach ökologischen Gesichtspunkten und trägt damit wesentlich zur heutigen Erscheinungsform und Schutzwürdigkeit der Umgebung Israelsdorfs bei.

Die Wiese ist aber auch und vor allem ein Landschafts- und Lebensraum für bedrohte Arten und in dieser Form innerdörflich kaum noch zu finden. Die Wiese ist mit den dort vorkommenden und wissenschaftlich kartierten über 60 Arten von Blütenpflanzen ein herausragender Lebensraum für Bienen und zahlreiche andere Insekten. Diese dienen wiederum als Nahrungsgrundlage für die Vogelwelt des an zwei Seiten direkt anschließenden FFH- und Europäischen Vogelschutzgebietes.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil immer Flächen versiegelt werden, häufig dazu noch ineffizient mit Einfamilien- statt Mehrfamilieneigenheimen, deren Gärten dann pflegefreundlich für die Eigentümer aber tot für die Natur gestaltet werden. Diese Fläche hat einen Mehrwert für alle Israelsdorfer, zur Erholung beim betrachten, die Touristen im Hotel gegenüber, die auch wegen der Landschaft und Vogelwelt hierherkommen, als auch für die rastenden Graugänse, die Schwalben und die Milane im angrenzenden Wald.
  • Weil diese Wiese und unser Stadtteil ein schützenswertes Kleinod ist. Zu Belebung sollten weitere Läden "angelockt" werden und nicht immer nur weiterer kostenspieliger Wohnraum. Innerhalb des Ortes tut es wohl, auch eine Wiese zu haben, die zudem noch landwirtschaftlich und nachhaltig bewirtschaftet wird. Dank an die, die hierfür mit die Stimme erheben.
  • Man muss nicht jede freie Fläche mit Wohnungen zupflastern, auch die Natur hat ihr Recht. Die Bäume haben zig Jahre gebraucht um zu wachsen und jetzt wird ihnen das Wasser abgegraben.

Neuigkeiten

2020-06-22 07:48:44 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-06-21 22:52:10 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-06-21 22:10:34 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-06-21 21:52:17 +0200

10 Unterschriften erreicht