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Stoppt unnötige Baumfällungen – Bäume per Gesetz schützen!Stoppt unnötige Baumfällungen! Jeden Herbst beginnt die Baumfällsaison. Und jedes Jahr erleben Menschen in ihren Städten und Gemeinden dasselbe: Gesunde, teils jahrzehntealte Bäume sollen gefällt werden für Bauvorhaben, Straßen und Parkplätze. Anwohnende erfahren oft erst davon, wenn die Planungen abgeschlossen sind oder die Fällungen unmittelbar bevorstehen. Das wollen wir ändern: Der Erhalt bestehender Bäume muss von den zuständigen Stellen von Anfang an mitgedacht und geprüft werden. Eine Fällung darf nur das letzte Mittel sein. Wir appellieren an die Bundesregierung, insbesondere an Bundesumweltminister Carsten Schneider und die Bundesbauministerin Verena Hubertz: Baumrecht vor Baurecht! Schaffen Sie gemeinsam einen verbindlichen bundesweiten rechtlichen Mindeststandard für den Erhalt von Bäumen: Das Bundesumweltministerium ist insbesondere bei Änderungen des Bundesnaturschutzrechts gefragt, das Bundesbauministerium bei der Baugesetzbuch-Novelle. Stimmen Sie die Regelungen so aufeinander ab, dass Baumerhalt bei Planungen und Bauvorhaben verbindlich geprüft wird. Stellen Sie bitte Folgendes sicher: 1. Baumerhalt vor Fällung Der Bund soll im Naturschutz- und Baurecht einen verbindlichen gesetzlichen Mindeststandard schaffen, nach dem bei öffentlichen Planungen und öffentlich finanzierten Bau- und Infrastrukturvorhaben der Erhalt bestehender, erhaltenswerter Bäume Vorrang hat. Eine Fällung darf erst vorgesehen werden, wenn zumutbare Alternativen zum Erhalt geprüft wurden und ihre Ablehnung nachvollziehbar dargelegt ist. 2. Den Wert bestehender Bäume berücksichtigen Alter, Größe, Kronenvolumen, Lebensraum- und Klimafunktionen müssen bei Fällung, Ausgleich und Ersatz zählen. Ausgleichszahlungen müssen einen deutlich höheren gesellschaftlichen Wert als heute widerspiegeln. Ein Jungbaum ist kein gleichwertiger Ersatz für einen über Jahrzehnte gewachsenen Baum. 3. Unvermeidbare Fällungen ortsnah und mindestens im Verhältnis 1:3 ausgleichen Für jeden unvermeidbar gefällten Baum sollen mindestens drei neue, standortgerechte Bäume in der nächsten geeigneten Pflanzperiode gepflanzt werden – möglichst innerhalb von 50 Metern, im Regelfall innerhalb von 150 Metern um den Fällort. Abweichungen müssen nachvollziehbar begründet werden. Pflege und Nachpflanzung bei Ausfall sind verbindlich sicherzustellen. Ersatzpflanzungen entbinden nicht von der Pflicht, zuerst zumutbare Möglichkeiten zum Erhalt bestehender Bäume zu prüfen. 4. Fällungen frühzeitig öffentlich machen Bei öffentlichen Planungen und öffentlich finanzierten Bau- und Infrastrukturvorhaben müssen geplante Baumfällungen sechs Monate vor Beginn der Beteiligungsfristen veröffentlicht werden. Die Informationen müssen nachvollziehbar darlegen, welche Bäume betroffen sind, warum ihre Fällung vorgesehen ist und welche Erhaltungsalternativen geprüft wurden, damit Betroffene und die interessierte Öffentlichkeit noch vor der endgültigen Entscheidung Einfluss nehmen können. Vier Wochen vor der Fällung muss erneut öffentlich informiert werden. Zwingend nötige Fällungen bleiben möglich. Doch Bequemlichkeit, kurzfristige Einsparungen oder „so haben wir schon immer geplant“ dürfen in Zeiten von Hitze, Dürre, städtischem Baumsterben und Klimawandel nicht über die Fällung oder das Weiterleben von Bäumen entscheiden. Erst Erhalt und Alternativen prüfen! Nur wenn es nicht anders geht, fällen. Eine Fällung darf nur das letzte Mittel sein. Sehr geehrter Herr Bundesumweltminister Schneider, sehr geehrte Frau Bundesbauministerin, bringen Sie gemeinsam die notwendigen Gesetzesänderungen auf den Weg – für den Erhalt unserer Bäume!8 von 100 UnterschriftenGestartet von BaumEntscheid e.V.
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AfD-Prüfverfahren in den Koalitionsvertrag von Mecklenburg-VorpommernWir fordern SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen auf, in ihren Koalitionsvertrag aufzunehmen, dass sich die neue Landesregierung auf Bundesebene für die sofortige Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens einsetzt. Konkret soll sich die Landesregierung verpflichten, gegenüber der Bundesregierung auf ein Verbotsverfahren zu drängen und gemeinsam mit anderen Ländern ohne Verzögerung eine Bundesratsinitiative für einen Verbotsantrag einzubringen.3.808 von 4.000 UnterschriftenGestartet von Johannes Eberle
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Sichere Wege für Bergisch Gladbach - Fahrradstraßen weiterbauen. Schulwege sicher machen.Am 29. September 2026 hat der Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen mit 11 zu 10 Stimmen beschlossen, den bisherigen Ausbau mehrerer Fahrradstraßen in Bergisch Gladbach nicht weiterzuverfolgen. Für den Antrag stimmten CDU und AfD. Wir fordern, dass Bergisch Gladbach diesen Weg nicht zurückgeht. Fahrradstraßen und sichere Radwege sind nicht nur für Kinder wichtig. Sie schaffen sichere Verbindungen für alle Bürgerinnen und Bürger und machen das Fahrrad zu einer echten Alternative zum Auto. Wer möchte, dass weniger Menschen auf das Auto angewiesen sind, muss sichere Wege schaffen, die auch tatsächlich genutzt werden können. Besonders wichtig ist das für unsere Kinder. Kein Elternteil sollte Angst haben müssen, sein Kind allein mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule zu schicken. Wir fordern deshalb: • den Ausbau der geplanten Fahrradstraßen fortzusetzen • das Radverkehrsnetz in Bergisch Gladbach weiter auszubauen • gefährliche Schulwege zu verbessern und Schulstraßen dort umzusetzen, wo sie die Sicherheit der Kinder erhöhen • sichere Wege für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen1.084 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Bernhard Werheid
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Sichere Schulwege für Pankow: Jetzt unterschreiben & freitags mitradeln!Seit 2010 wird an der Neumannstraße in Berlin-Pankow ein Radweg geplant. Seit 16 Jahren wird gewartet, während täglich über 4.000 Kinder und Jugendliche auf gefährlichen Wegen zu Schulen und Kitas unterwegs sind. Politische Beschlüsse und der Protest vor Ort werden noch immer ignoriert. Doch wir geben nicht auf! Jeden Freitag Morgen rollt der Fahrrad-Demo-Bus die Neumannstraße entlang – Kinder, Eltern, Unterstützende zeigen gemeinsam: Wir brauchen sichere Wege JETZT. Wir haben genug von den Ankündigungen und Blockaden der letzten Jahre! Es ist Zeit, dass Politik und Verwaltung die bestehenden Pläne endlich umsetzen, damit Kinder sicher zur Schule kommen können. Wir fordern von den Verantwortlichen im Bezirksamt Pankow und der Berliner Senatsverwaltung: 1. Bauen Sie endlich den geschützten Radweg auf der Neumannstraße! 2. Machen Sie die Kreuzungen im Kiez sicherer, um weitere Unfälle zu vermeiden! 3. Richten Sie geschützte, verkehrsberuhigte Zonen direkt an Schulen und großen Kitas ein!1.827 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Paul P.
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Gemeinsam für den Erhalt aller Kindertageseinrichtungen der Gemeinde EbersbachWir fordern den Gemeinderat und die Verantwortlichen der Gemeinde Ebersbach auf: • Von einer Schließung der Kita "Röderspatzen" abzusehen. • Die Entscheidung vor einer endgültigen Schließung nochmals umfassend zu prüfen. • Mögliche Alternativen zur Schließung zu untersuchen und • gemeinsam mit Eltern, Beschäftigten und weiteren Beteiligten nach einer tragfähigen Lösung für den Erhalt aller vier Kindertageseinrichtungen der Gemeinde Ebersbach zu suchen.1.007 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Anne Roßberg
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Hausaufgaben first, Expo later: Berlin fit machen, Expo 2035 verschieben!Mit der Absage der Berliner Olympia-Bewerbung ist eine Debatte beendet – die nächste steht mit der Expo 2035 an. Zeit, über die Prioritäten unserer Stadt zu sprechen. Bevor Berlin in das nächste internationale Großprojekt stolpert, sollen Senat und Politik dafür sorgen, dass die Stadt für uns Menschen funktioniert und längst beschlossene Zukunftsaufgaben wie Mobilität, Klimaschutz, Klimaanpassung sowie Brücken- und Schulsanierung verlässlich umgesetzt werden. Wir appellieren deshalb an Sie: Verschieben Sie die Expo-Bewerbung, bis Berlin seine Hausaufgaben gemacht hat – um mindestens ein Jahrzehnt! Machen Sie Berlin zuerst fit für die Zukunft: Brücken und Straßen müssen saniert, Schulen und Sportanlagen instand gesetzt, Radwege und öffentlicher Nahverkehr ausgebaut werden. Bäume müssen gepflanzt und erhalten, Grünflächen angelegt und gepflegt werden. Berlin soll bis 2045 klimaneutral und bis 2040 auf Hitze, Dürre und Starkregen vorbereitet werden, so die gesetzlichen Aufträge gemäß Berliner Energie- und Klimaschutzgesetz, Mobilitätsgesetz und Klimaanpassungsgesetz! Doch Personal, Geld und Planungskapazitäten für die Umsetzung dieser Aufgaben fehlen schon heute in der Verwaltung, Prozesse funktionieren nicht zufriedenstellend. Eine Expo würde genau diese Ressourcen zusätzlich über Jahre binden und noch mehr überfordern. Eine Weltausstellung kann faszinieren. Aber was sollte Berlin der Welt 2035 überhaupt zeigen? Rein symbolische Nachhaltigkeit in schicken Hochglanz-Pavillons vor einer maroden Stadt, die ihre eigenen Zukunftsaufgaben nicht bewältigt? Luftschlösser einer Metropole, die meilenweit hinter anderen Metropolen wie Amsterdam, Kopenhagen, Paris, Singapur oder Bogota hinterherhinkt? Machen wir uns ehrlich: Erst die Pflicht, dann die Kür. Bringen Sie Berlin voran – und lassen Sie uns ab 2040 wieder über eine mögliche Expo-Bewerbung reden. - BaumEntscheid e.V.127 von 200 UnterschriftenGestartet von BaumEntscheid e.V.
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Sichere Schulwege rund um das Leibniz-GymnasiumAn den Senat von Berlin und das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg: Wir fordern ein gemeinsam verantwortetes Schutzkonzept für die Schulwege rund um das Leibniz-Gymnasium – mit sofort wirksamen Maßnahmen am U-Bahnhof Gneisenaustraße, seinen Ausgängen, dem Grünstreifen und den Wegen zwischen den Schulgebäuden. Kinder und Jugendliche müssen diese Wege wieder ohne Angst nutzen können. Dazu gehören sechs überprüfbare Schritte: 1. Sichern Sie die betroffenen Schulwege kurzfristig, insbesondere zu den Zeiten, zu denen viele Schülerinnen und Schüler dort unterwegs sind. Gehen Sie gegen konkrete Bedrohungen vor und sorgen Sie für die fachgerechte Beseitigung gefährlicher Hinterlassenschaften wie gebrauchter Spritzen. 2. Legen Sie ein abgestimmtes Schutzkonzept vor. Benennen Sie die Aufgaben von Polizei, BVG, Bezirk, Senat sowie sozialen und gesundheitlichen Diensten und erklären Sie, wie bei erneuten bedrohlichen Situationen gehandelt wird. Menschen in Krisenlagen benötigen erreichbare Hilfe. 3. Werten Sie bisherige Meldungen aus dem Schulumfeld aus und erläutern Sie, wie sie bewertet wurden und welche Maßnahmen folgten. Schützen Sie dabei die Daten betroffener Kinder. 4. Beziehen Sie Schule, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler in die Planung und Überprüfung ein. Die Verantwortung für sichere Wege darf nicht allein bei ihnen liegen. 5. Teilen Sie der Schulgemeinschaft innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Petition mit, welche Sofortmaßnahmen gelten, wer die weiteren Schritte verantwortet und wann ihre Wirkung überprüft wird. 6. Erklären Sie den Kindern und Jugendlichen persönlich und verständlich, weshalb die Schule derzeit Ausweichwege empfiehlt, was Sie zu ihrem Schutz tun und wann eine Verbesserung zu erwarten ist. Wir bitten die politisch Verantwortlichen, sich vor Ort ein Bild zu machen und mit der Schulgemeinschaft zu sprechen.1.648 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Stefan Thomas
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Stoppt die Sparmaßnahmen der verhinderungspflegeVerhinderungspflege erhalten – pflegende Angehörige nicht im Stich lassen! Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die Verhinderungspflege als eigenständige und verlässliche Leistung der Pflegeversicherung zu erhalten und nicht zu streichen oder so umzugestalten, dass pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen faktisch weniger Unterstützung erhalten.151 von 200 UnterschriftenGestartet von Sabine Sahin
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H*ALLE fordert: Echte Teilhabe statt ArbeitszwangWir fordern Herrn Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt und die Mitglieder des Stadtrats der Stadt Halle (Saale) auf, die Arbeitspflicht zurückzunehmen und stattdessen wirtschaftliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen! Die Pläne des OB sehen vor, dass es zukünftig einen Arbeitszwang für Asylsuchende für einen Stundenlohn von 80ct geben soll - ansonsten drohen Leistungskürzungen. Wir sagen: Das ist eine massive Verletzung der Menschenwürde! Kürzungen von AsylblG-Leistungen sorgen dafür, dass das menschenwürdige Existenzminimum unterschritten wird benachteiligt erneut diejenigen, die bereits jetzt besonders belastet sind. Konkret fordern wir, … 1. Arbeitsgelegenheiten nach § 5 AsylbLG in Halle weiterhin anzubieten - jedoch auf freiwilliger Basis! 2. auf Leistungskürzungen wegen der Ablehnung von Arbeitsgelegenheiten zu verzichten. 3. stattdessen verstärkt in Sprachkurse, Beratung zur Arbeitsmarktintegration und die Unterstützung bei der Anerkennung von Abschlüssen zu investieren. 4. diese Angebote gemeinsam mit Geflüchteten selbst, Migrantenorganisationen, dem Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt und feministischen Initiativen abzustimmen und weiter zu fördern.1.957 von 2.000 UnterschriftenGestartet von ROSA Rolling Safespace e.V.
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Stopp dem Rechtsruck: Bauen Sie Brücken zu allen demokratischen Parteien – nicht zur AfD!Die AfD hat einen Plan, wie sie an die Macht kommt – schriftlich festgehalten, in einem internen Strategiepapier von Beatrix von Storch: Die Gegensätze zwischen Union und den linken Parteien sollen „unüberbrückbar" gemacht werden, bis nur noch eine Koalition mit der AfD möglich scheint. Fünf AfD-Landesverbände gelten als gesichert rechtsextremistisch. Wir fordern CDU und CSU auf: Keine Annäherung an die AfD – und demokratische Mehrheiten mit allen demokratischen Parteien zulassen, auch mit der Linken. Wir fordern CDU und CSU auf: 1. Keine Annäherung an die AfD: Verzichtet auf jede inhaltliche und rhetorische Anbiederung an rechtspopulistische und rechtsextreme Positionen – auf Bundesebene ebenso wie in Ländern und Kommunen. 2. Brandmauer halten: Verurteilt jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD – auch Einzelfall-Kooperationen, gemeinsame Anträge und Abstimmungsallianzen – klar, öffentlich und dauerhaft. 3. Alle Demokrat:innen ernst nehmen: Lasst demokratische Mehrheiten mit allen demokratischen Parteien zu – auch mit der Linken. Wer Mehrheiten verhindert, die nur der AfD nützen, macht genau das, was deren Strategiepapier vorsieht. 4. Vereinen statt spalten: Setzt euch aktiv für einen respektvollen politischen Diskurs ein und positioniert euch klar gegen Desinformation, Hetze und Spaltung. 5. Menschen schützen: Steht zu euren christlichen und demokratischen Werten – gerade für die Gruppen, die von rechter Hetze betroffen sind: Menschen mit Behinderung, Menschen mit Fluchterfahrung, queere Menschen und alle anderen.23 von 100 UnterschriftenGestartet von Thomas Günther
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Jüdische Studierende konsequent schützen und stärken!Viele jüdische Studierende in Deutschland haben Angst, zur Uni zu gehen. Antisemitische Bedrohungen, Boykottaufrufe und Einschüchterungen gehören häufig zum Studienalltag. Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 hat sich die Lage an vielen Hochschulen dramatisch verschärft. Jüdische Studierende meiden den Campus, ziehen sich aus Diskussionen zurück oder versuchen zu verheimlichen, dass sie jüdisch sind. Es beginnt mit antisemitischen Schmierereien. Mit Beschimpfungen in Seminaren und Chatgruppen. Und eskaliert in Drohungen und Gewalt. Gleichzeitig fehlen an vielen Hochschulen wirksame Schutz- und Unterstützungsstrukturen. Das kann so nicht bleiben! Eine Hochschule darf kein Ort sein, an dem Menschen ihre Identität verstecken müssen, um sicher studieren zu können. Hochschulen tragen Verantwortung für den Schutz ihrer Studierenden und Beschäftigten. Deshalb müssen sie Antisemitismus konsequent vorbeugen, Betroffene wirksam unterstützen und verbindliche Schutzstandards schaffen. Deshalb fordern wir die Forschungsministerin auf, Hochschulleitungen anzuleiten, verbindliche Schutzstandards gegen Antisemitismus an allen Hochschulen umzusetzen. Wir fordern: 1. Verbindliche Schutzkonzepte gegen Antisemitismus an jeder Hochschule Jede Hochschule muss ein verbindliches Schutzkonzept gegen Antisemitismus entwickeln und umsetzen. Es braucht klare Handlungsabläufe für antisemitische Vorfälle, transparente Zuständigkeiten sowie konsequente Maßnahmen zum Schutz von Betroffenen und eine Orientierung an der IHRA-Arbeitsdefinition (2). Hochschulen dürfen nicht erst handeln, wenn etwas passiert ist. Diese Schutzkonzepte sollen in den Leitlinien oder der Hausordnung genannt werden. 2. Niedrigschwellige Meldemöglichkeiten für antisemitische Vorfälle Jede Hochschule muss auf ihrer Website einen gut sichtbaren Meldebutton für antisemitische Vorfälle einrichten, der direkt auf die zuständige Meldestelle „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus” verweist. Betroffene und Zeug*innen müssen unkompliziert Vorfälle melden und Unterstützung erhalten können. 3. Qualifizierte Antisemitismusbeauftragte an jeder Hochschule Jede Hochschule braucht eine unabhängige Ansprechperson für Antisemitismus mit einem klaren Mandat. Sie müssen Kompetenzen wie andere Beauftragte haben. Antisemitismusbeauftragte müssen zudem verbindlich qualifiziert werden. Dabei sollen die Qualifizierungen in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Expert*innen und Organisationen erfolgen. Regelmäßige Fortbildungen müssen verpflichtend sein. Ihre Berufung darf keine Symbolpolitik sein. Sie müssen Betroffene kompetent beraten und Hochschulen wirksam unterstützen. 4. Jüdische und antisemitismuskritische Studierende nachhaltig stärken Hochschulen müssen jüdische und antisemitismuskritische Hochschulgruppen finanziell und strukturell unterstützen. Wer sich gegen Antisemitismus engagiert, darf nicht isoliert oder behindert werden, sondern braucht Räume, Sichtbarkeit und verlässliche Förderung. 5. Antisemitismusprävention als verbindlichen Bestandteil der Hochschulkultur verankern Antisemitismusprävention darf kein Randthema sein. Hochschulen müssen regelmäßig Fortbildungen, Sensibilisierungsangebote und Bildungsmaßnahmen für Lehrende, Beschäftigte und Studierende anbieten sowie klare Position gegen Antisemitismus beziehen.5.784 von 6.000 UnterschriftenGestartet von Amadeu Antonio Stiftung
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Berlin hat die Koalition von CDU und SPD abgewählt und will den Politikwechsel!DIE LINKE, Bündnis 90/Die Grünen und SPD tragen nach der Berlin-Wahl die Verantwortung, einen Politikwechsel möglich zu machen. Wir fordern die Parteien auf, sich darauf zu verständigen, was sie in den Programmen und Parteibeschlüssen verbindet und unser Leben verbessern wird! Berlin kann Leuchtturm sein und zeigen, dass Alternativen zur aktuellen Politik und dem Rechtsruck möglich sind. Das darf nicht an parteitaktischen Spielchen scheitern. Wir wollen eine Politik, für die am 20. September eine breite Mehrheit der Berliner*innen gestimmt hat.16.771 von 20.000 UnterschriftenGestartet von Berlin zusammen
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