Erfolgreiche Kampagnen

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Erfolgreiche Kampagnen
  • Alltagsheld*innen des Handels verdienen mehr
    **Corona ist kein Argument für eine Nullrunde – im Gegenteil** Auch die Beschäftigten im Handel zahlen Miete, Strom, haben Kinder …, Rechnungen wollen bezahlt sein – unerbittlich. Arbeitnehmer*innen, die durch den Lockdown Kurzarbeitergeld beziehen, brauchen mehr Einkommenssicherheit. Das Kurzarbeitergeld deckt häufig gerade einmal die Fixkosten. Handelsverbände könnten versuchen, die Pandemie für eine Nullrunde zu nutzen, doch das kann sich kein*e Beschäftigte*r leisten. Nur regelmäßige Entgelterhöhungen sichern die Existenz der Kolleg*innen und leisten einen Beitrag zu einer planbaren Zukunft. Applaus für diejenigen, die uns täglich mit Lebensmitteln, Büchern, Klopapier und Desinfektionsmittel versorgen, hat gutgetan. Gerade in der Pandemie wurde deutlich, welch wichtige Arbeit die Beschäftigten im Handel für unsere Gesellschaft leisten. Der Einzelhandel insgesamt und viele Unternehmen haben gerade jetzt satte Umsatzzuwächse. Auch der Großhandel schloss das Jahr 2020 mit einem realen Umsatzplus ab. Davon fordern wir einen Anteil für die, die das überhaupt erst möglich machen. Ein rentenfestes Einkommen muss her – für die Beschäftigten im Handel und ihre Familien. **Gemeinsam gegen drohende Altersarmut** Die Mehrzahl der Beschäftigten im Handel ist akut von Altersarmut bedroht. Ihre Einkommen reichen aktuell vielfach nicht aus, um im Alter mehr als die gesetzliche Grundsicherung zu erhalten. Deshalb fordern wir eine rentenfeste Mindestvergütung pro Stunde im Kampf gegen wachsende Altersarmut. **Anreize für Auszubildende erhöhen** Junge Menschen brauchen Perspektive. Mit einer angemessenen Ausbildungsvergütung ist und bleibt eine Ausbildung im Handel attraktiv und der Handel gewinnt motivierte junge Menschen für sich. **Tarifverträge müssen für alle gelten** Der Verdrängungswettbewerb im Handel wird vielfach auch über Dumpinglöhne auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen. Die Tarifflucht vieler Unternehmen hat die Situation weiter verschärft. Langfristig kann aber ein Unterbietungswettbewerb bei den Personalkosten den Unternehmenserfolg nicht sichern. Armut trotz Arbeit und Altersarmut bürden der Gesellschaft immer mehr Kosten auf. Dieser Prozess muss gestoppt und umgekehrt werden! Wir fordern von den Handelsarbeitgebern, gemeinsam mit ver.di die Allgemeinverbindlichkeit der Handelstarifverträge zu beantragen, damit die Tarifverträge wieder für ALLE gelten. Zusätzlich müssen gesetzliche Regelungen her, die die Beantragung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung durch nur eine der Tarifparteien ermöglicht. **Wenn alle Tarifgebiete zugleich am Start sind, kann gemeinsam erfolgreicher agiert werden** Die Tariflandschaft im Einzelhandel ist durch länder- und regionsbezogene Flächentarifverträge geprägt. Das sichert eine hohe Beteiligung und Mitbestimmung der Beschäftigten vor Ort. Die Laufzeiten der regionalen Tarifverträge sind jedoch zeitlich bis zu drei Monate versetzt. Um zukünftig mit gemeinsamer Kraft gleichberechtigt in die Tarifrunden gehen zu können, setzen wir uns für einheitliche Laufzeiten der regionalen Tarifverträge ein. In den jetzt beginnenden Tarifrunden des Handels in Berlin und Brandenburg werden wir auf uns aufmerksam machen und, wenn es sein muss, streiken. **DENN: Ein rentenfestes Entgelt ist die grundlegendste Form der Wertschätzung.**
    2.098 Unterschriften
    Gestartet von ver.di Handel Berlin-Brandenburg
  • Wir wollen keinen Affenpark in Amöneburg!
    Die Kampagne ist gewonnen: Die Investorenfamilie ist abgesprungen, es wird keinen Affenpark in Amöneburg geben.
    2.315 Unterschriften
    Gestartet von Merlina Serwe
  • Corona-Prämie für die Beschäftigten der Deutschen Post
    Unsere WeAct-Petition "Corona-Prämie für die Beschäftigten der Deutschen Post" war erfolgreich. So hat das Unternehmen vor wenigen Tagen angekündigt, einen Corona-Sonderbonus von 300 Euro an alle Postbeschäftigten zahlen zu wollen. Damit wurde unsere Forderung nach einer weiteren finanziellen Anerkennung der herausragenden Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Corona-Pandemie endlich erfüllt. Wir begrüßen die Entscheidung der Deutschen Post, auch wenn sie längst überfällig war. Dass es zu dieser Prämienzahlung an die Beschäftigten kommt, ist einzig und allein ein Erfolg der Fachgewerkschaft DPVKOM. Schließlich haben wir als einzige Gewerkschaft frühzeitig einen weiteren Bonus verlangt. Für die Unterstützung der WeAct-Petition möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Gemeinsam haben wir viel bewegt.
    10.534 Unterschriften
    Gestartet von Fachgewerkschaft DPVKOM Picture
  • Für den Erhalt des Prinzessinnengarten Kollektiv Berlins in Berlin-Neukölln
    +++UPDATE+++ Oktober 2020 Grundlagenvereinbarung zwischen der Neuköllner Abteilung Umwelt und Natur und dem Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin Um zu einer Lösung der Unstimmigkeiten in der Bewertung der Aktivitäten des Prinzessinnengartens auf dem Gelände des Neuen St. Jacobi Friedhofes in Berlin Neukölln zu gelangen, fanden durch Vermittlung der umweltpolitischen Sprecher der GRÜNEN und der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, Herrn Dr. Turgut Altug und Herrn Danny Freymark, Gespräche zwischen dem Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin und der Abteilung für Umwelt und Natur des Bezirksamtes Berlin Neukölln statt. Als Ergebnis dieser Gespräche wurde nun eine Grundlagenvereinbarung zur künftigen Kooperation des Garten Projektes mit dem bezirklichen Umwelt und Naturschutzamt unterzeichnet. Die ausführliche Pressemitteilung dazu können Sie unter folgendem Link lesen: http://prinzessinnengarten-kollektiv.net/grundlagenvereinbarung-mit-der-neukoellner-abteilung-fuer-natur-und-umwelt
    10.554 Unterschriften
    Gestartet von Prinzessinnengarten Kollektiv Berlin
  • Erhaltung des Kaltluftentstehungsgebietes und der Frischluftschneise am Heider Bergsee Brühl
    Hallo und vielen Dank für eure Unterstützung. Eure Unterschriften waren ein wichtiges Druckmittel im Kampf gegen dieses unnötige Projekt. Wir hatten noch andere Aktivitäten, wie z.B. einen Infostand, der zweimal wöchentlich Bürgernah informierte und haben auch an vielen anderen stellen Überzeugungsarbeit geleistet. Last euch in eurem Anliegen nicht entmutigen,auch wenn man manchmal den Mut verlieren könnte. Wir wünschen euch allen ein gesundes und glückliches Jahr 2020.
    2.121 Unterschriften
    Gestartet von Eva Heinen Initiative " Rettet das Brühler Klima"
  • Afghanistan: Bremen muss Bleiberecht und humanitäre Aufnahme ermöglichen!
    Der Flüchtlingsrat Bremen hat am 12. Oktober 2021 die von euch unterzeichnete Petition an Bremens Bürgermeister Bovenschulte im Rahmen einer Kundgebung überreicht. Der Bürgermeister hat nach Annahme der Petition öffentlich verkündet, dass der Bremer Senat ein Landesaufnahmeprogramm vorlegen wird. Das ist ein großer Erfolg, an dem ihr mit eurer Unterschrift zu dieser Petition einen erheblichen Beitrag geleistet habt – DANKE dafür! Nun geht es darum, den Druck im Sinne der Betroffenen weiter zu erhöhen und dafür zu sorgen, dass dieses Landesaufnahmeprogramm vom Senat so gestaltet wird, dass es seinen Namen auch verdient, sprich: dass damit auch wirklich die Familienangehörigen von Bremer Afghan*innen nach Bremen geholt werden können. Unsere Forderungen sind daher u.a.: - Der Senat darf eine Verpflichtungserklärung nicht als Bedingung für den Familiennachzug setzen! Denn dann müssten die Betroffenen komplett für den Lebenunterhalt ihrer Familienangehörigen aufbringen – und soviel Geld können die allermeisten Menschen überhaupt nicht aufbringen. - Der Begriff der Familie darf nicht rassistisch eingeschränkt werden! Eltern von Erwachsenen, erwachsene Geschwister, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen... und deren jeweilige Kinder sind Familie! Bitte informiert euch über weitere Aktionen und Veranstaltungen auf unserer Website: https://www.fluechtlingsrat-bremen.de
    4.463 Unterschriften
    Gestartet von Flüchtlingsrat Bremen
  • Austrocknen der Apfelstädt verhindern: Bedrohte Arten schützen!
    Am 11.12.2020 wir die Petition im Thüringer Landtag, gemeinsam mit den Petitionen der Gemeinderäte und des Kreistages, an Frau Landtagspräsidentin Birgit Keller übergeben.
    4.749 Unterschriften
    Gestartet von Rico Heinemann
  • Rettet den Stuttgarter Max-Eyth-See !
    Die Stadt Stuttgart hat innerhalb der letzten 4 Wochen erste Maßnahmen erarbeitet. Es werden 650.000 Euro in die Verbesserung der Wasserqualität investiert. Künftig sollen bis zu 200 Liter Grundwasser pro Sekunde zugeführt werden. Es werden drei stationäre Belüftungsanlagen und eine Ableitung zum Neckar installiert. Außerdem wird eine stationäre und vernetzte Überwachung der Wasserqualität installiert. Bisher wurde das manuell vom Tiefbauamt gemessen. Wenn die Werte jetzt schnell sinken sollten, dann kann viel schneller reagiert werden. Das Problem der geringen Wassertiefe bleibt bestehen, weil niemand weiß, was ab drei Meter Tiefe zum Vorschein kommt. Der See wurde Anfang der 70er Jahre über 5m hoch mit Bauschutt und Kriegsmüll zugeschüttet!
    1.638 Unterschriften
  • Sofortiges Rückkehr- und Bleiberecht für Familie K.
    Es hat lange gedauert, bis die Familie endlich wieder vereint in Mannheim sein konnte. Ich danke allen Menschen, die sich dafür eingesetzt haben.
    886 Unterschriften
  • Eingezäunte Hundefreilauffläche
    Hundefreilauffläche wurde von der Stadt Brühl errichtet und fertiggestellt. Lieben Dank an unseren Bürgermeister Dieter Freytag mit seinem tollen Team....
    378 Unterschriften