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An: den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Staatssekretär Enak Ferlemann, Dr. Richard Lutz als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn sowie Vorstand des Personenverkehrs Berthold Huber

Den Bahnsinn stoppen! Für eine bezahlbare Preispolitik der Deutschen Bahn

Den Bahnsinn stoppen! Für eine bezahlbare Preispolitik der Deutschen Bahn

- Wir fordern eine faire und stabile Preispolitik der deutschen Bahn. Plakativ dafür den Erhalt des „Schönes-Wochenende-Ticket“ (WET)!

- Mehr Sozialangebote und Vergünstigungen für finanziell schwache und behinderte Personen schaffen!

- Entkriminalisierung des "Schwarzfahrens" durch Streichen der Leistungserschleichung von Beförderungsmitteln aus §265a Abs. 1 Var. 3 StGB, sowie eine Lösung basierend auf dem Gesetzesentwurf von Die Linke (Reduzierung des erhöhten Beförderungsentgeltes, Einführung von Sozialtickets) oder Bündnis90/ Die Grünen (Ahndung als Ordnungswidrigkeit)!

Warum ist das wichtig?

Jedes Jahr im Dezember kündigt die Deutsche Bahn die Neuerungen für das kommende Jahr an. Neben den gängigen Preiserhöhungen soll nun auch das von uns geliebte WET abgeschafft werden. Doch gerade für Familien, Reisende, junge Leute und Personen mit geringen finanziellen Mitteln ist dies ein sehr beliebtes Angebot, bietet es doch eine große Flexibilität zu einem moderaten Preis. Als Alternative soll das „Quer-durchs-Land-Ticket“ (QDL) das Angebot nun abdecken, welches jedoch jetzt schon teurer ist. Schaut man sich die Preiserhöhungen der Bahn in Bezug auf das WET an, kann man davon ausgehen, dass der Preis alsbald ebenfalls ansteigen wird. (Siehe dazu auch die angehängte Datei an.)
Dies nahmen wir zum Anlass, die Preispolitik der Bahn im Allgemeinen genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei sind nicht nur die bekannten und oft thematisierten Verspätungen beachtlich, sondern auch die Preiserhöhungen. In den letzten Jahren sorgten diese dafür, dass Bahnfahren einem Luxus gleicht. Besonders Geringverdiener, Leistungsempfänger, Schüler, Studenten, Auszubildende und Rentner können sich Nah- und Fernverkehrsfahrkarten oft nur schwer leisten und werden dadurch teilweise ausgegrenzt. Und das, obwohl vor allem der Nahverkehr einem Grundbedürfnis gleicht und in der heutigen Zeit Flexibilität und Mobilität unabdingbar für Beruf und Sozialleben sind. Die Abschaffung des WET führt dazu, dass diese prekäre Situation verschärft wird.
- Sehr viele Menschen sind insbesondere auf den ÖPNV angewiesen und können sich diesen nur schwer leisten.
- Sozialangebote sind von den Verkehrsverbunden. Die Deutsche Bahn hat nur eine geringe Auswahl an vergünstigten Tickets.
- Sparpreise sind stark kontingentiert und schwer erhältlich.
- Abbau von Inklusivleistungen (QDL und der neue „Supersparpreis“ enthalten kein City-Ticket mehr, Umtausch- und Stornierungsmöglichkeiten schwinden, keinen Zugang mehr zur DB-Lounge), mangelnder Service und häufige Verspätungen – trotzdem werden die Preise stetig erhöht.
- Wer sich ein Ticket im Zug kaufen muss, darf einen Aufschlag von 19€ entrichten oder gar ein erhöhtes Beförderungsentgelt i.H.v. 60€ mit ggf. Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen – was zudem eine Doppelbestrafung darstellt und teilweise schwerwiegende Folgen haben kann.

Wir sind die Sozial- und Preispolitik der Deutschen Bahn leid und wollen etwas verändern!
Die Abschaffung des WET steht für uns sinnbildlich für die Sozialpolitik der Bahn die lautet: Vergünstigungen und Gruppentickets reduzieren, Preise anheben. Vor allem auch der Nahverkehr ist für viele Menschen essenziell. Warum kostet etwas, das im besten Fall kostenfrei wäre, so viel Geld?
Vielmehr sollte sich die Deutsche Bahn ihrer gesellschaftlichen Rolle endlich bewusst werden. Ob dies in Form einer Aktiengesellschaft funktioniert, bei der der Vorstand in millionenhöhe Gehälter kassiert, bleibt fraglich. Vermutlich hilft es nur, das gesamte Konstrukt neu zu überdenken. Undurchschaubarer Wirrwarr an Regelungen, Zuständigkeiten und Profitzentren müssen ein Ende haben und durch einfache, kostengünstige Regelungen ersetzt werden.
Auch setzt unsere Politik auf Umweltschutz und verhängt Dieselfahrverbote. Der Zug ist eine gute und umweltfreundliche Alternative zu anderen Verkehrsmitteln, die auch gerade von Pendlern mehr genutzt werden sollte. Um dies zu fördern wären die Deutsche Bahn und der Bund in der Pflicht für bezahlbare Preise zu sorgen. Stattdessen fordern politische Akteure regelmäßig Vergünstigungen und Sparpreise abzuschaffen. Wie soll man sich Bahnfahrten dann noch leisten?

Wen dies noch nicht überzeugt, dem sei unsere Stellungnahme ans Herz gelegt, die hier jedoch den Rahmen sprengen würde. Wir haben uns ausführlich mit der Thematik und den oben angerissenen Aspekten beschäftigt und viele wissenswerte Informationen zusammengetragen und dies auch zum Teil grafisch dargestellt.
(Direktlink: https://www.dropbox.com/s/lzmxr9gvzb2n2mm/Bahntext.pdf )

Damit dies auch keine Petition ist, die im Winde verweht, haben wir uns bereits Aktionen überlegt, mit denen wir die Aufmerksamkeit der Deutschen Bahn auf uns lenken wollen. Dazu wäre es super, wenn du dich mit deiner E-Mail-Adresse registrierst, um so über diese Aktionen informiert zu werden und dich beteiligen zu können. Gerne kannst du auch selbst mit deinen Freunden aktiv werden oder uns Aktionen vorschlagen.
Wir brauchen so viele Unterstützer wie möglich um unseren Forderungen, die auch in deinem Sinne sein sollte, Nachdruck zu verleihen. Daher bitten wir Dich unsere Petition zu unterzeichnen, zu verbreiten und uns bei den Aktionen zu helfen.
Vielen Dank für deine Unterstützung!


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Das Fliegen ist meist billiger als die Bahn, dass kann doch ökologisch nicht sein. Fliegen muss viel teurer werden und die Bahn häufiger, pünktlicher und günstiger fahren.
  • Bahn fahren statt Auto fahren soll einfach und für jedermann möglich sein, um unsere Lebensqualität zu verbessern (weniger Feinstaub, weniger Lärm, weniger Unfallgefahr, mehr Platz für den Menschen statt für das Auto, mehr Gesundheit usw.). Auf dem Land kann ich nicht gänzlich auf das Auto verzichten, da der ÖPNV schlecht ist. Auch deshalb darf die Bahnkarte nicht teuer, muss erschwinglich sein.
  • ...ich seit über 20 Jahren autofrei lebe und das auch weiterhin möchte.... Kleine Anmerkung noch an die Petitionsmacher: der 3. Punkt bzgl. "Entkriminalisierung" ist hier leider sehr schwach erklärt... wie z.B. der Vorschlag der Grünen dazu lautet, was der Kern dabei ist... darauf solltet Ihr evtl. noch auf dieser Infoseite eingehen. Trotzdem Danke!

Neuigkeiten

2019-02-21 11:46:47 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2019-01-31 21:13:40 +0100

500 Unterschriften erreicht

2019-01-31 11:12:53 +0100

100 Unterschriften erreicht

2019-01-31 10:37:56 +0100

50 Unterschriften erreicht

2019-01-31 10:21:52 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-01-31 07:42:22 +0100

10 Unterschriften erreicht